Montag, 23.04.2012

NHL-Playoffs

Pens und Canucks raus - Boston zittert

Die Philadelphia Flyers stehen durch einen 5:1-Sieg gegen die Pittsburgh Penguins in der zweiten Runde der Playoffs in der Eastern Conference. Außerdem fliegen die Vancouver Canucks gegen den Underog aus L.A. raus und Boston erzwingt die Entscheidung im siebten Spiel durch einen OT-Sieg.

Die Philadelphia Flyers brachten Evgeni Malkin (M.) und seine Pens in Runde eins der Playoffs zu Fall
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Die Philadelphia Flyers brachten Evgeni Malkin (M.) und seine Pens in Runde eins der Playoffs zu Fall

Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 5:1 (2:0, 2:1, 1:0) - Serie: Philly wins 4-2

Tore: 1:0 Giroux (1.), 2:0 Hartnell (14./PP), 3:0 Gustafsson (26.), 3:1 Malkin (29./PP), 4:1 Briere (30.), 5:1 Schenn (60.)

Nach zwei Siegen in Folge schnupperten die Pittsburgh Penguins wieder am Einzug in die zweite Runde der Playoffs. Dass daraus nichts wurde, lag vor allem an den starken Vorstellungen von Phillys Claude Giroux und Goalie Ilya Bryzgalov.

Giroux leitete den Einzug ins Conference-Halbfinale mit seinem sechsten Treffer der Serie ein und bereitete zudem die Tore von Hartnell und Gustafsson zum 3:0-Zwischenstand vor. Schnell war den Pens so die Hoffnung auf eine Fortsetzung ihrer furiosen Aufholjagd genommen.

Zwar besorgte Evgeni Malkin im zweiten Drittel den Anschlusstreffer für Pittsburgh, ansonsten war am überragend aufgelegten Ilya Bryzgalov im Tor der Flyers aber kaum ein Vorbeikommen.

30 von 31 Schüssen auf sein Tor wehrte der Russe ab und avancierte so zum ersten Mal in den Playoffs zum entscheidenen Faktor im Spiel der Flyers. Nur 34 Sekunden nach dem Lebenszeichen durch Malkin stellte Danny Briere mit seinem Tor zum 4:1 den alten Spielstand wieder her.

Sekunden vor Schluss war es dann Brayden Schenn, der ins leere Tor für die Flyers zum 5:1-Endstand einschob und so dem Playoff-Traum der mit großen Ambitionen gestarteten Penguins ein jehes Ende bereitete.

Philadelphia hat nun einige Tage Pause, ehe es im Conference-Halbfinale weitergeht.

Washington Capitals - Boston Bruins 3:4 OT - Serie 3-3

Tore: 0:1 Peverley (6.), 1:1 Green (10.), 1:2 Krejci (17.), 2:2 Chimera (40.), 2:3 Ference (52.), 3:3 Ovechkin (56.), 3:4 Seguin (OT, 4.)

Der Titelverteidiger kämpft sich durch die Overtime ins siebte und entscheidende Spiel. Aber die Washington Capitals waren auch in der sechsten Partie ein würdiger Gegner. Die Bruins dürfen sich bei den wiedererstarkten Tyler Seguin und Tim Thomas bedanken, dass sie nun im Heimspiel die Möglichkeit haben, doch noch in die zweite Playoff-Runde der Eastern Conference einzuziehen.

Seguin erzielte nämlich in der vierten Minute der Overtime den entscheidenden Treffer zum Sieg und Goalie Thomas machte starke 36 Saves. Aber so richtig in Fahrt kommt der Stanley-Cup-Sieger des vergangenen Jahres noch nicht. Washington zeigt sich überraschend als ebenbürtiger Gegner.

"Es ist ein Duell auf Augenhöhe - vom Anfang bis zum Ende. Beide Teams gehen mit großem Selbstbewusstsein ins siebte Spiel. Wir müssen den Heimvorteil jetzt nutzen, den wir uns durch die Regular Season erarbeitet haben", so Bruins-Coach Claude Julien.

Dass gerade Seguin und Thomas die Matchwinner dieser Partie waren, ist erstaunlich. Seguin erzielte in der laufenden Saison zwar 29 Tore, traf in den ersten fünf Playoff-Matches aber kein einziges Mal - bis zum entscheidenden Treffer in der Overtime. Und auch Thomas war bisher in den Playoffs nicht so stark wie sein Gegenüber Braden Holtby..

Der Schütze des entscheidenden Treffers sagt selbst zu seinem Abschluss: "Ich habe den Goalie rauskommen sehen, also habe ich mich entschieden, eine schnelle Bewegung zu machen und abzuschließe - das hat glücklicherweise gepasst." Und weiter sagt Seguin: "In den Matches gegen Washington hatte ich viele Chancen Treffer zu erzielen, habe es aber immer verpasst. Es ist einfach ein tolles Gefühl wieder ins Netz zu treffen." Einen besseren Zeitpunkt für diesen Treffer hätte sich Seguin wirklich nicht aussuchen können.

Vancouver Canucks - Los Angeles Kings 1:2 OT Serie: Kings win 1-4

Tore: 0:1 Sedin (15.), 1:1 Richardson (44.), 1:2 Stoll (OT, 5.)

Für die hochfavorisierten Canucks ist Schluss in Runde eins! Jarret Stoll sorgte in der Overtime für den finalen Knockout der Kanadier. Die Los Angeles King ziehen überraschend in die nächste Runde ein und sind von ihrem Erfolg überwältigt.

Matchwinner Stoll sagt: "Es ist besonders. Das ganze Team ist stolz auf diesen Erfolg. Die Canucks sind eine großartige Mannschaft - es war verdammt schwer sie zu schlagen."

Canucks-Coach Alain Vigneault gibt sich als fairer Verlierer nach der bitteren Pleite: "Man muss die Kings loben. Sie haben eine tolle Series gespielt und waren ein richtig starker Gegner. L.A. hat gutes Eishockey gespielt und hat es letzten Endes verdient, zu gewinnen."

Jetzt warten die St. Louis Blues in der zweiten Playoff-Runde auf die Kings. Und wer die Vancouver Canucks so eindrucksvoll besiegt. Der muss nicht zwingend mehr als Underdog ins Rennen gehen.

NHL: Ergebnisse und Spielplan der Playoffs

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Ist Sidney Crosby der richtige MVP der Playoffs?

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Die Pens fliegen nach einer 1:5-Klatsche gegen Philly raus. Die Vancouver Canucks streichen ebenfalls schon die Segel. Und: Titelverteidiger Boston zittert sich zu Spiel 7.

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