Grundlegende Änderungen im Spielbetrieb sind vom Tisch

Neuordnung scheitert am Veto der Spieler

SID
Mittwoch, 21.03.2012 | 11:56 Uhr
Bill Daly (l.) mit Marian Gaborik von den New York Rangers beim NHL All-Star Game 2012
© Getty
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Die für die kommende NHL-Saison geplanten grundlegenden Änderungen im Spielbetrieb der sind vorerst vom Tisch. Die NHL gab bekannt, dass die vorgesehenen Neuordnungen sowohl der Liga als auch des Playoffs-Formates am Veto der Spielergewerkschaft NHLPA gescheitert sind.

Da diese ihre Zustimmung zur Strukturänderung verweigert, muss die NHL-Chefetage die Umsetzung der Pläne bis mindestens zur Spielzeit 2013/2014 aufschieben.

Vorgesehen war, die Eastern und die Western Conference der NHL in ihrer jetzigen Form mit jeweils drei Divisions á fünf Teams abzuschaffen. Statt dessen sollen vier Conferences eingeführt werden, davon zwei mit sieben und zwei mit acht Mannschaften.

Keine grundlegende Ablehnung

"Es ist schade, dass sich die NHLPA unvernünftigerweise geweigert hat, den Plan zu befürworten, obwohl eine große Mehrheit unserer Klubs ihre Unterstützung signalisiert hat. Auch unter Fans und anderen Mitgliedern der Hockey-Gemeinschaft waren die Pläne gut angenommen worden", erklärte der stellvertretende NHL-Commissioner Bill Daly.

Demgegenüber sagte Craig Adams, der die Spieler der Pittsburgh Penguins in der NHLPA vertritt: "Wir lehnen die Planungen nicht grundsätzlich ab. Wir haben nur nicht genügend Material gesehen, das uns davon überzeugen könnte, dass es sich um eine gute Idee handelt."

Geplant ist, künftig die ersten vier Teams jeder Conference nach Abschluss der regulären Saison in einer internen Playoff-Runde vier Gruppensieger ermitteln zu lassen. Diese bestreiten anschließend das Stanley-Cup-Halbfinale.

Die geografische Aufteilung der NHL soll demnach bald so aussehen:

Conference A: Anaheim Ducks, Calgary Flames, Colorado Avalanche, Edmonton Oilers, Los Angeles Kings, Phoenix Coyotes, San Jose Sharks, Vancouver Canucks.

Conference B: Chicago Blackhawks, Columbus Blue Jackets, Dallas Stars, Detroit Red Wings, Minnesota Wild, Nashville Predators, St. Louis Blues, Winnipeg Jets.

Conference C: Boston Bruins, Buffalo Sabres, Florida Panthers, Montreal Canadiens, Ottawa Senators, Tampa Bay Lightning, Toronto Maple Leafs.

Conference D: Carolina Hurricanes, New Jersey Devils, New York Islanders, New York Rangers, Philadelphia Flyers, Pittsburgh Penguins, Washington Capitals.

Diese Pläne liegen nun erst einmal auf Eis, da der Einspruch der Spielergewerkschaft eine Umsetzung bereits zur neuen Saison unmöglich macht.

Die Tabelle der NHL

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