Sonntag, 05.02.2012

NHL-Roundup

Leafs-Goalie Reimer: Zweiter Shutout in Folge

Ein bärenstarker James Reimer bescherte den Toronto Maple Leafs den Sieg im kanadischen Duell mit den Ottawa Senators. Auch die Pittsburgh Penguins können sich auf Goalie Marc-Andre Fleury verlassen. Der Torhüter vereitelte mehrere Großchancen der Boston Bruins.

James Reimer (M.) verbuchte gegen die Senators starke 49 Saves
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James Reimer (M.) verbuchte gegen die Senators starke 49 Saves

Das Spiel der Nacht:

Ottawa Senators (27-21-7, 61 Pts) - Toronto Maple Leafs (27-19-6, 60 Pts) 0:5

Tore: 0:1 Kessel, 0:2 Phaneuf (PP), 0:3 Bozak, 0:4 Schenn, 0:5 Franson (PP)

Toronto-Goalie James Reimer kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Die Null stand schon gegen Pittsburgh, und nun auch gegen Ottawa - sein zweiter Shutout in Folge. Überragende 49 Saves konnte er nach Ende des Spiels vorweisen. Die Senators bissen sich an Reimer regelrecht die Zähne aus.

Im Januar wurde der Leafs-Goalie noch von Jonas Gustavsson vertreten, da er an einer Kopfverletzung zu knabbern hatte. Mit zwei Top-Leistungen in Folge hat sich der 23-Jährige nun jedoch imposant zurückgemeldet. Langsam findet er wieder in die Form, die ihn in der letzten Saison zu Torontos Nummer eins machte.

"Ich wollte einfach wieder ein paar Schritte nach vorne machen. Und der einzige Weg den ich kenne, ist hart zu arbeiten und genau das zu tun, wovon ich denke, dass es das Richtige ist. Also bin ich nach Hause und habe trainiert", erklärte Reimer, "Ich hätte niemals gedacht, dass ich direkt mit zwei Shutouts in Folge zurückkommen würde. Das war eine fantastische Erfahrung."

Bei den Senators sieht es derzeit dagegen ziemlich düster aus. Das 0:5 gegen die Maple Leafs war bereits die sechste Niederlage in Folge. Damit steckt Ottawa in der längsten Negativ-Serie seit dem 0-9-2-Negativlauf aus der letzten Saison.

"Momentan sind wir an einem Tiefpunkt und es stellt sich nur die Frage, wie schnell wir das Ruder herumreißen können", sagte Senators-Stürmer Jason Spezza, "Wir sind noch immer in der Gruppe von Teams, die die Playoffs erreichen können. Also haben wir keine Zeit, die Köpfe hängen zu lassen."

Boston Bruins (32-16-2, 66 pts) - Pittsburgh Penguins (30-18-4, 64 pts) 1:2

Tore: 0:1 Malkin, 0:2 Cooke, 1:2 Corvo

Evgeni Malkin ist weiterhin on fire. Der Topscorer der NHL verhalf seinen Penguins mit seinem Tor kurz vor Ende des ersten Drittels zu einem Sieg in Boston. Die Bruins, um den deutschen Star Dennis Seidenberg, verloren ihr zweites Spiel in Folge vor heimischem Publikum. Das ist dem amtierenden Champion letztmalig im Oktober 2011 passiert.

Pittsburgh setzte mit dem Sieg im TD Garden ihren zuletzt guten Lauf fort. Neun der letzten zehn Spiele konnten die Penguins gewinnen.

Boston startete gut und hatte die größeren Chancen zu Beginn des Spiels. Doch die Bruins hatten die Rechnung ohne Marc-Andre Fleury gemacht. Der Torhüter der Penguins sicherte mit zum Teil herausragenden Paraden und am Ende insgesamt 28 Saves seiner Mannschaft den Sieg.

Auf der anderen Seite hatte Tim Thomas, Goalie der Bruins, nicht das Glück des Tüchtigen. Nachdem er James Neals Schuss abwähren konnte und beim Nachschuss von Chris Kunitz ebenfalls richtig stand, konnte er beim nächsten Nachschuss durch Malkin nicht mehr entscheident eingreifen. Der Russe verbesserte mit seinem Tor sein Scorer-Konto auf 60 Punkte.

Das dritte Drittel starteten die Penguins furios. Schon nach zwei Minuten musste Tim Thomas vier Schüsse abwähren. Beim Fünften konnte er nicht mehr reagieren und war zum zweiten Mal am Abend geschlagen. Matt Cooke verwandelte einen Abpraller zum 2:0. Den Bruins gelang durch Joe Corvo 13 Minuten vor Schluss noch der Anschlusstreffer. Zu einen Unentschieden oder gar einen Sieg reichte es nicht mehr.

Philadelphia Flyers (30-15-6, 66 pts) - New Jersey Devils (29-19-3, 61 pts) 4:6

Tore: 0:1 Foster, 0:2 Kovalchuk, 0:3 Zubrus, 0:4 Parise, 0:5 Ponikarovsky, 0:6 Foster, 1:6 Simmonds, 2:6 Jagr, 3:6 Giroux, 4:6 Voracek

Was für ein Spektakel im ersten und zweiten Drittel von den Devils. Jeweils mit 3:0 konnten sie beide Perioden für sich entscheiden. Vier Tore in weniger als drei Minuten, zwei am Ende des Ersten und zwei weitere direkt zu Beginn des zweiten Drittels waren zu viel für die Flyers, die erst im dritten Durchgang aufwachten und sogar nochmal an der riesen Sensation schnupperten.

Mit einer komfortablen 6:0 Führung im Rücken, ließen es die Devils wahrscheinlich im Dritten mit Absicht ein wenig schleifen. Als die Flyers sechs Mintuen vor dem Ende zum 4:6 Anschlusstreffer einnetzten kam wieder Spannung auf. Die Sensation blieb aber aus. New Jersey feierte den dritten Sieg in Folge.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Die weiteren Spiele:

New York Islanders (21-22-8, 50 Pts) - Buffalo Sabres (22-24-6, 50 Pts) 3:4 SO

Tore: 1:0 Nielsen, 1:1 Gerbe, 2:1 Bailey, 3:1 Nielsen, 3:2 Roy, 3:3 Gaustad, 3:4 Pominville (SO)

Carolina Hurricanes (20-25-9, 49 Pts) - Los Angeles Kings (25-18-10, 60 Pts) 2:1

Tore: 0:1 Kopitar (PP), 1:1 Tlusty, 2:1 Skinner

Tampa Bay Lightning (23-23-5, 51 Pts) - Florida Panthers (24-16-11, 59 Pts) 6:3

Tore: 1:0 Thompson, 1:1 Fleischmann, 2:1 Lecavalier, 3:1 St. Louis, 3:2 Samuelsson, 4:2 Stamkos, 5:2 St. Louis, 5:3 Bergenheim, 6:3 St. Louis (PP)

Nashville Predators (32-17-4, 68 Pts) - St. Louis Blues (30-14-7, 67 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Erat (PP), 2:0 Fisher, 2:1 Porter, 3:1 Kostitsyn

Dallas Stars (27-22-2, 56 Pts) - Minnesota Wild (25-19-8, 58 Pts) 2:1 SO

Tore: 1:0 Ribeiro (PP), 1:1 Brodziak, 2:1 Benn (SO)

Phoenix Coyotes (23-21-8, 54 Pts) - San Jose Sharks (29-15-6, 64 Pts) 5:3

Tore: 0:1 Couture, 1:1 Torres, 2:1 Korpikosi, 2:2 McGinn (PP), 3:2 Hanzal, 4:2 Korpikosi, 4:3 Marleau, 5:3 Vrbata

Edmonton Oilers (21-26-5, 47 Pts) - Detroit Red Wings (35-16-2, 72 Pts) 5:4 SO

Tore: 1:0 Gagner (PP), 2:0 Eberle, 2:1 Filppula, 3:1 Gagner (PP), 3:2 Bertuzzi, 3:3 Miller, 3:4 Bertuzzi, 4:4 Eberle, 4:5 Nugent-Hopkins (SO)

Montreal Canadiens (19-24-9, 47 Pts) - Washington Capitals (27-20-4, 58 Pts) 0:3

Tore: 0:1 Wideman, 0:2 Hendricks, 0:3 Semin

Colorado Avalanche (26-25-3, 55 Pts) - Vancouver Canucks (32-15-5, 69 Pts) 2:3 SO

Tore: 0:1 Kesler, 1:1 Jones, 2:1 McClement, 2:2 Bieksa, 2:3 Giguere (SO)

Die NHL im Überblick

 

SPOX

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