Dienstag, 24.01.2012

Keine Lust auf Obama

Bruins-Goalie boykottiert Empfang

Die Boston Bruins um Dennis Seidenberg sind für den Stanley-Cup-Sieg von US-Präsident Barack Obama geehrt worden. Nur Goalie Tim Thomas war nicht dabei. Seine Begründung: "Ich glaube, dass die Regierung außer Kontrolle geraten ist und die Rechte, die Freiheit und das Eigentum der Menschen bedroht."

Tim Thomas verzichtete auf einen Besuch im Weißen Haus
© Getty
Tim Thomas verzichtete auf einen Besuch im Weißen Haus

Für viele Menschen wäre es ein Traum, einmal den US-Präsidenten Barack Obama im Weißen Haus zu besuchen. Für die Boston Bruins wurde dieser Traum am Montag Realität. Die Truppe um Dennis Seidenberg wurde für den Stanley-Cup-Sieg geehert. Ein Mann weigerte sich allerdings - Tim Thomas.

"Ich glaube, dass die Regierung außer Kontrolle geraten ist und die Rechte, die Freiheit und das Eigentum der Menschen bedroht", teilte der Bruins-Goalie mit: "Und weil ich das glaube, habe ich von meinem Recht als freier Bürger dieses Landes Gebrauch gemacht und das Weiße Haus nicht besucht."

Obwohl Thomas' Verhalten bei seinem Klub nicht sonderlich gut ankam, muss der 37-Jährige offenbar keine Konsequenzen fürchten.

"Ich kann von jemandem verlangen, zu einem Mannschaftstermin zu kommen. Wenn derjenige nicht auftaucht, kann ich ihn suspendieren. Aber ich werde Tim nicht suspendieren. Was auch immer seine Position ist, sie ist nicht die der Bruins", wird Bruins-Manager Peter Chiarelli von der Zeitung "Boston Globe" zitiert.

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