NHL

Bruins nehmen bittere Rache an Flyers

Von SPOX
Die Boston Bruins ließen den Philadelphia Flyers in Spiel eins keine Chance
© Getty

Die Boston Bruins nehmen in Spiel eins gegen die Philadelphia Flyers bittere Revanche für den Breakdown von 2010. Die Vancouver Canucks verlieren ein dramatisches Spiel gegen die Nashville Predators.

Das Spiel der Nacht:

Philadelphia Flyers - Boston Bruins 3:7 (1:2, 1:3, 1:2) - Serie: 0-1

Tore: 0:1 David Krejci, 1:1 Danny Briere, 1:2 Nathan Horton, 1:3 Mark Recchi, 1:4 David Krejci, 1:5 Brad Marchand, 2:5 James van Riemsdyk, 3:5 Mike Richards, 3:6 Brad Marchand, 3:7 Gregory Campbell

Es geht schon wieder los. Wieder treffen die Bruins im Conference-Halbfinale auf die Flyers, wieder gehen sie 1-0 in der Serie in Führung. Wie im vergangenen Jahr, als Boston die Serie trotz 3-0-Führung noch in sieben Spielen herschenkte.

Doch diesmal soll alles anders werden und Teil eins der erbitterten Revanche ist bereits geglückt. Die Bruins schossen die Flyers aus der eigenen Halle und ließen dabei wieder einmal einen Goalie uralt aussehen.

Brian Boucher setzte das eklatante Torhüter-Problem der Flyers in diesen Playoffs nahtlos fort. Er wurde nach gut 36 Minuten beim Stand von 1:5 aus dem Tor genommen und durch Sergei Bobrovsky ersetzt. Bereits in der ersten Runde gegen die Buffalo Sabres rotierte Philly wild zwischen den Pfosten.

Gegen Boston half es an diesem Abend aber nichts. David Krejci erwischte genauso wie Brad Marchand einen Sahne-Abend. Beide erzielten zwei Tore. Der deutsche Nationalspieler Dennis Seidenberg stand ihnen aber in nichts nach und steuerte zwei Assists zum Sieg der Bruins bei.

"Ich versuche nicht an letztes Jahr zu denken, aber es ist trotzdem im Hinterkopf und es ist hart", sagte Krejci, der wie Seidenberg in der letzten Playoff-Serie verletzt einige Spiele lang gefehlt hatte. "Aber ich versuche, mich nur auf die jetzigen Spiele zu konzentrieren." Hat ja im ersten Versuch ausgezeichnet geklappt.

Das zweite Spiel:

Vancouver Canucks - Nashville Predators 1:2 2OT (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) - Serie: 1-1

Tore: 1:0 Alex Burrows, 1:1 Ryan Suter, 1:2 Matt Halischuk

Die Canucks führten bis 67 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit, doch dann rettete Suter die Predators doch noch in die Overtime. Dort traf Halischuk nach 14:51 Minuten in der zweiten Verlängerung. Beide Goalies waren überragend. Roberto Luongo hatte für die Canucks 44 Saves, Pekka Rinne für die Predators zwar nur 32, dafür aber einige sehr spektakuläre in der Overtime, als es darauf ankam.

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