Eishockey-Wahnsinn: 12 Tore, 346 Strafminuten!

Von SPOX
Samstag, 12.02.2011 | 11:38 Uhr
Die New York Islanders und Pittsburgh Penguins lieferten sich eine Prügelei nach der anderen
© Getty
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Die Pittsburgh Penguins kassieren eine unfassbare 3:9-Klatsche bei den New York Islanders - im zweiten Teil des Spiels wird kein Eishockey mehr gespielt, sondern nur noch geprügelt. Peter Forsbergs Comeback bei den Colorado Avalanche endet mit einer Niederlage.

Das Spiel der Nacht:

New York Islanders (19-29-7, 45 Pts) - Pittsburgh Penguins (35-18-4, 74 Pts) 9:3

Was ist denn um Gottes Willen in der NHL los?! Was die Bruins und Canadiens vor wenigen Tagen boten, war schon unfassbar. Abr jetzt haben die Islanders und Penguins noch einmal etwas draufgesetzt. 12 Tore und vor allem 346 Strafminuten. 346! Ohne Worte.

Die Zusammenfassung: 65 Strafen, 10 Ejections, 15 Fighting Majors und 20 Misconducts. Wie gesagt: ohne Worte. Nur neun Tage, nachdem Brent Johnson in einem seltenen Goalie-Fight Rick DiPietro so ausgeknockt hatte, dass dieser jetzt vier bis sechs Wochen lang ausfällt, war ganz viel böses Blut im Spiel.

Pens-Stürmer Max Talbot, der Blake Comeau mit seinem Hit eine Gehirnerschütterung zugefügt hatte, stand ganz oben auf der Rache-Liste der Islanders.

Und so kam es dann, wie es kommen musste. Es wurde hässlich. So hässlich, dass Michael Haley sogar auf Johnson los ging. Ein Feldspieler, der dem gegnerischen Goalie an den Kragen will. Das gehört sich eigentlich gar nicht.

Dachte sich auch Pens-Enforcer Eric Godard und sprang von der Bank aufs Eis, um Johnson zu verteidigen. Und Pens-Nachwuchstalent Eric Tangradi wurde vom Ellbogen von Islanders-Goon Trevor Gillies so hart getroffen, dass auch er wohl eine Gehirnerschütterung hat. Es war einfach nur wild.

Ach ja, noch kurz zum Spiel. Die Pens kassierten eine ganz böse Klatsche, zum ersten Mal seit 2003 (0:9 vs. Tampa) fing man sich 9 Tore. Schon nach dem ersten Drittel führten die Isles mit 4:0.

John Tavares (1 G, 3 A), Matt Moulson (2 G, 1 A) und Michael Grabner (2 G, 1 A) waren die besten Männer auf dem Eis. Grabner steht jetzt schon bei 21 Saisontreffern - eine Riesensaison, die der junge Österreicher da spielt.

Kris Letang, Jordan Staal und Tyler Kennedy trafen für Pittsburgh. Am 8. April treffen beide Teams noch einmal aufeinander, das könnte heiter werden...

Die weiteren Spiele:

Columbus Blue Jackets (27-23-5, 59 Pts) - Colorado Avalanche (25-24-6, 56 Pts) 3:1

Tore: 0:1 Dupuis, 1:1 Nash, 2:1 Brassard, 3:1 MacKenzie

Peter Forsberg (17:38 Minuten Eiszeit, -2) feierte sein Comeback in der NHL, die Pleitenserie der Avs ging dennoch weiter.

Boston Bruins (31-17-7, 69 Pts) - Detroit Red Wings (33-16-6, 72 Pts) 1:6

Tore: 0:1 Bertuzzi, 0:2 Cleary, 1:2 Krejci, 1:3 Hudler, 1:4 Zetterberg, 1:5 Bertuzzi, 1:6 Holmström

New Jersey Devils (22-30-4, 48 Pts) - San Jose Sharks (30-20-6, 66 Pts) 2:1

Tore: 0:1 Marleau, 1:1 Rolston, 2:1 Kowaltschuk

Atlanta Thrashers (25-22-10, 60 Pts) - New York Rangers (29-24-4, 62 Pts) 3:2

Tore: 1:0 Stewart, 1:1 Staal, 1:2 Dubinsky, 2:2 Kane, 3:2 Kane

St. Louis Blues (24-21-8, 56 Pts) - Minnesota Wild (29-20-5, 63 Pts) 4:5 SO

Tore: 1:0 Berglund, 1:1 Brunette, 2:1 McDonald, 2:2 Clutterbuck, 3:2 Backes, 3:3 Clutterbuck, 4:3 Backes, 4:4 Havlat, 4:5 Madden (SO)

Dallas Stars (31-18-6, 68 Pts) - Chicago Blackhawks (28-23-4, 60 Pts) 4:3 SO

Tore: 0:1 Kane, 0:2 Seabrook, 0:3 Sharp, 1:3 Robidas, 2:3 Richards, 3:3 Morrow, 4:3 Richards (SO)

Calgary Flames (28-22-7, 63 Pts) - Anaheim Ducks (31-21-4, 66 Pts) 4:5 OT

Tore: 0:1 Koivu, 1:1 Bourque, 2:1 Jokinen, 2:2 Koivu, 2:3 McMillan, 3:3 Iginla, 4:3 Glencross, 4:4 Selänne, 4:5 Fowler

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