NHL: Bruins schießen Canes ab

Hattrick für Topverteidiger Chara

Von SPOX
Dienstag, 18.01.2011 | 09:50 Uhr
Bruins-Verteidiger Zdeno Chara ließ insgesamt sieben Schüsse auf Carolinas Tor ab
© Getty
Advertisement
NBA
Cavaliers @ Bucks
MLB
Yankees @ Astros (Spiel 6)
NBA
Warriors @ Grizzlies
NFL
RedZone -
Week 7
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
NFL
Falcons @ Patriots
NBA
Warriors @ Mavericks
NFL
Redskins @ Eagles
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NFL
Dolphins @ Ravens
NHL
Stars @ Oilers
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
NFL
RedZone -
Week 8
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NFL
Steelers @ Lions
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
NFL
Broncos @ Chiefs

Beim Sieg seiner Boston Bruins über die Carolina Hurricanes war Verteidiger Zdeno Chara in überragender Form. Ebenfalls ein Verteidiger war beim Spiel der Montreal Canadiens gegen die Calgary Flames der entscheidende Mann. Die New Jersey Devils feiern einen Kantersieg.

Boston Bruins (25-13-7, 57 Pts) - Carolina Hurricanes (22-17-6, 50 Pts) 7:0

So oft sieht man Zdeno Chara ja nicht lächeln. Aber nach dem Sieg gegen die Canes blieb im Prinzip nichts anderes mehr übrig. Denn wann schießt man schon mal drei Tore? Chara jedenfalls war das noch nie gelungen.

"Jetzt kann ich behaupten, dass ich einen Hattrick geschafft habe. Sehr schön", freute sich der Verteidiger der Bruins, die Charas Abend mit vier weiteren Toren abrundeten: Mark Stuart, Gregory Campbell, Patrice Bergeron und Michael Ryder war ebenfalls erfolgreich.

Zudem blieb Tim Thomas im Kasten ohne Fehl und Tadel, hielt alle 31 Schüsse der Hurricanes und verbuchte seinen siebten Shutout. Gegenüber Cam Ward dagegen durfte schnell vom Eis, nachdem er zwei der ersten fünf Schüsse ins Tor gelassen hatte. Ward wurde durch Justin Peters (33 Saves) ersetzt.

Boston befindet sich aktuell so richtig in Torlaune. In den letzten vier Spielen hat der Traditionsklub dreimal sechs oder mehr Tore erzielt. "Sie haben gleich am Anfang Rückenwind bekommen, fühlten sich gut und weg waren sie", musste Canes-Coach Paul Maurice die Chancenlosigkeit seiner Truppe einsehen.

Montreal Canadiens (26-17-3, 55 Pts) - Calgary Flames (20-20-6, 46 Pts) 5:4 OT

Noch mal Glück gehabt. Die Canadiens waren schon mit vier Toren in Front - Lars Eller, Mike Cammalleri, Andrei Kostitsyn und Jeff Halpern hatten getroffen -, mussten dann aber mit ansehen, wie sich der Gast aus Calgary Stück für Stück in die Partie zurück arbeitete.

Rene Bourque und Jarome Iginla verkürzten noch im zweiten Drittel, ehe Ales Kotalik und Alex Tanguay tatsächlich noch für den Ausgleich sorgten. Plötzlich war aus einem vermeintlichen Kantersieg eine Zitterpartie geworden. "Das ist schon eine gute Mannschaft", bat Hal Gill um Verständnis. "Sie haben noch mal richtig aufgedreht und es hat eine Weile gedauert, bis wir ihren Lauf stoppen konnten. Gerade noch rechtzeitig."

In der Tat, denn in der Verlängerung waren es dann wieder die Hausherren, die das Tor machten. Ausgerechnet P.K. Subban, der hochtalentierte Verteidiger, besorgte den Sieg. Subban war in diesem Jahr schon mehrfach wegen mäßiger Leistungen aus dem Kader geflogen, profitiert aber von vielen Verletzungen in den Defensivreihen der Habs und nutzt seine Eiszeit inzwischen besser.

"Ich bin total happy, weil ich schon vorher das eine oder andere Tor hätte machen können", so Subban. Aber auch Calgarys Henrik Karlsson war nicht übermäßig traurig: "Wir haben gut gespielt und einen Punkt mitgenommen, obwohl die Situation schon ausweglos schien."

Dallas Stars (28-13-5, 61 Pts) - L.A. Kings (24-20-1, 49 Pts) 2:1

Wunderbarer Abend für Jamie Langenbrunner. Der Neuzugang aus New Jersey spielt plötzlich bei einem Team, das regelmäßig gewinnt, und für den aktuellsten Erfolg war er höchstpersönlich verantwortlich. Nachdem Justin Williams die Kings in Führung und Loui Eriksson ausgeglichen hatte, war Rightwinger Langenbrunner zur Stelle und sorgte mit seinem ersten Tor im Stars-Trikot für den Sieg.

Und nicht nur das: Es war gleichzeitig das 1000. NHL-Spiel des 35-Jährigen. "Ein schönes Gefühl, zu einem Sieg beigetragen zu haben", sagte Langenbrunner anschließend. "Aber viel musste ich nicht machen. [Brad] Richards hat mir die Scheibe ja genau auf meinen Schläger gelegt."

New York Islanders (14-23-7, 35 Pts) - New Jersey Devils (13-29-3, 29 Pts) 2:5

Tore: 0:1 Vladimir Zharkov, 0:2 Ilya Kovalchuk, 0:3 Mattias Tedenby, 1:3 P.A. Parenteau, 2:3 Michael Grabner, 2:4 Rod Pelley, 2:5 Dainius Zubrus

Florida Panthers (21-20-3, 45 Pts) - Atlanta Thrashers (23-18-7, 53 Pts) 2:3 SO

Tore: 1:0 Dennis Wideman, 2:0 Dmitry Kulikov, 2:1 Bryan Little, 2:2 Chris Thorburn

Phoenix Coyotes (23-14-9, 55 Pts) - San Jose Sharks (23-19-5, 51 Pts) 2:4

Tore: 0:1 Patrick Marleau, 1:1 Derek Morris, 1:3 Dany Heatley, 1:3 Logan Couture, 2:3 Oliver Ekman-Larsson, 2:4 Joe Thornton

NHL: Ergebnisse und Tabellen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung