Sonntag, 12.12.2010

NHL: Pittsburgh feiert 12. Sieg in Folge

Penguins-Serie hält auch ohne Crosby-Tor

Obwohl Superstar Sidney Crosby nicht trifft, trägt er zum Sieg der Pittsburgh Penguins gegen die Buffalo Sabres bei. Derweil kassieren die Washington Capitals die fünfte Pleite in Folge, in Vancouver macht Steven Stamkos den Unterschied aus.

Mit einem Assist gegen Buffalo baute Sidney Crosby seinen Punkte-Streak auf 18 Spiele in Folge aus
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Mit einem Assist gegen Buffalo baute Sidney Crosby seinen Punkte-Streak auf 18 Spiele in Folge aus

Buffalo Sabres (12-14-4, 28 Pts) - Pittsburgh Penguins (21-8-2, 44 Pts) 2:5

Der Lauf der Penguins geht weiter. In der NBA feierten die Dallas Mavericks den 12. Sieg in Folge, in der NHL gelang Pittsburgh das gleiche Kunststück. Keine Frage: Nach stotterndem Start in die Spielzeit ist der Champion von 2009 richtig heiß gelaufen.

Der entscheidende Faktor hinter der Erfolgsstory ist die außerirdisch gute Form von Sidney Crosby. Dass es aber auch geht, wenn der Topscorer der Liga mal "nur" einen Assist beisteuert, zeigte die Partie gegen Buffalo.

Die Sabres feuerten zwar mehr Schüsse ab (36:24), fanden aber in Marc-Andre Fleury (34 Saves, 94 Prozent) zumeist ihren Meister. Nur Tyler Ennis im Power-Play und Jason Pominville konnten den Pens-Goalie überwinden. Für Pittsburgh dagegen trafen Dustin Jeffrey, Arron Asham, Alex Goligoski, Mike Rupp und Matt Cooke.

Washington Capitals (18-10-3, 39 Pts) - Colorado Avalanche (15-10-4, 34 Pts) 2:3

Bei den Caps geht aktuell nichts zusammen. Auch gegen die von Verletzungen gebeutelten Avs gab es keinen Befreiungsschlag. Stattdessen kassierten die Hauptstädter die fünfte Pleite in Folge.

"Wenn man so spielt wie wir heute, dann wird man auf lange Sicht mehr Spiele gewinnen als verlieren", sagte allerdings Matt Hendricks, neben Mike Knuble Torschütze der Caps. Für Colorado zeigte Paul Stastny mit einem Tor und zwei Assists eine formidable Leistung.

Nachdem Milan Hejduk und Kyle Quincey aber verletzt ausschieden, hatte der Amerikaner andere Sorgen: "Wir müssen weiterhin als Team spielen. Wenn man ständig Spieler verliert und jeden Abend andere Leute auf dem Eis stehen, dann ist das die einzige Möglichkeit, um weiter erfolgreich zu sein. Ryan Wilson und Kevin Shattenkirk trafen ebenfalls für die Gäste.

Vancouver Canucks (15-8-4, 34 Pts) - Tampa Bay Lightning (16-20-4, 36 Pts) 4:5 OT

Die Fans der Canucks können sich zumindest nicht beschweren, dass ihnen nichts geboten würde. Zwar sahen die Anhänger im GM Place die fünfte Heimniederlage ihres Teams, aber weil die eigene Mannschaft mit wehenden Fahnen unterging, hielt sich der Ärger in Grenzen.

Nachdem Nate Thompson, Brett Clark, Steven Stamkos und Teddy Purcell in zwei Dritteln eine 4:2 Führung für Tampa Bay herausgeschossen hatten - für Vancouver trafen Daniel Sedin und Manny Malhotra -, schlugen die Hausherren im vermeintlichen Schlussabschnitt eindrucksvoll zurück und kamen dank Henrik Sedin und Keith Ballard tatsächlich noch zum Ausgleich.

Die Arena kochte, alle glaubten wieder an den Sieg, aber nach nur 34 Sekunden in der Verlängerung war aller Enthusiasmus dahin. Stamkos machte mit seinem zweiten Treffer alles klar und schoss die Lightning in der Southeast Division bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Washington heran.

Bei den Canucks musste Christian Ehrhoff (Gehirnerschütterung) pausieren.

Boston Bruins (16-8-3, 35 Pts) - Philadelphia Flyers (18-7-5, 41 Pts) 1:2 OT

Tore: 0:1 James van Riemsdyk, 1:1 Nathan Horton, 1:2 Mike Richards

Sturm-Trade so gut wie fix: Sofern Marco Sturm den abschließenden medizinischen Check besteht, ist sein Wechsel zu den Los Angeles Kings perfekt. Nach seinem überstandenen Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie war Sturm erst in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining der Bruins eingestiegen, nachdem er seit dem ersten Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen die Philadelphia Flyers am 1. Mai außer Gefecht gesetzt war.

Um seine Knie untersuchen zu lassen, fliegt Sturm am Sonntag nach Kalifornien. Dort hatte Sturm 1997 auch seine NHL-Karriere bei den San Jose Sharks begonnen.

Bostons General Manager Peter Chiarelli begründete Sturms Transfer in der letzten Saison vor dem Ende des Vierjahresvertrags mit rein finanziellen Gründen: "Es hilft unserer Gehaltssituation." Durch die Einsparung der 3,5 Millionen Dollar Gehalt verschaffen sich die Bruins wieder Raum zur Gehaltsobergrenze, dem so genannten Salary Cap, der sich in der NHL auf 59,4 Millionen Dollar beläuft.

Kings-Boss Dean Lombardi sieht Sturm als echte Verstärkung im Kampf um einen Platz in den Play-offs: "Er ist ein solider Spieler, eine starke Option für uns. Er erhöht unsere Flexibilität."

Sechs von seinen insgesamt 14 Spielzeiten in der NHL hat Sturm in Boston verbracht und in 302 Spielen im Bruins-Trikot 106 Tore sowie 87 Assists erzielt

San Jose Sharks (15-10-4, 34 Pts) - Chicago Blackhawks (16-12-3, 35 Pts) 2:1 OT

Tore: 1:0 Ryane Clowe, 1:1 Jordan Hendry, 2:1 Ryane Clowe

Columbus Blue Jackets (16-11-1, 33 Pts) - New York Rangers (17-13-1, 35 Pts) 3:1

Tore: 0:1 Marc Staal, 1:1 Antoine Vermette, 2:1 & 3:1 Rick Nash

L.A. Kings (16-10-1, 33 Pts) - Minnesota Wild (13-11-4, 30 Pts) 2:3 OT

Tore: 0:1 Mikko Koivu, 1:1 Dustin Brown, 1:2 Cal Clutterbuck, 2:2 Ryan Smith, 2:3 Brent Burns

Toronto Maple Leafs (11-14-4, 26 Pts) - Montreal Canadiens (18-10-2, 38 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Phil Kessel, 2:0 Tomas Kaberle, 2:1 Mike Cammalleri, 3:1 Kris Versteeg

St. Louis Blues (14-9-5, 33 Pts) - Carolina Hurricanes (12-12-4, 28 Pts) 1:2 SO

Tore: 0:1 Brandon Sutter, 1:1 Alex Pietrangelo, 1:2 Jussi Jokinen (SO)

New Jersey Devils (8-19-2, 18 Pts) - Detroit Red Wings (19-6-3, 41 Pts) 1:4

Tore: 0:1 Tomas Holmstrom, 0:2 Daniel Cleary, 0:3 Henrik Zetterberg, 1:3 Patrik Elias, 1:4 Pavel Datsyuk

Phoenix Coyotes (14-8-6, 34 Pts) - Dallas Stars (17-10-2, 36 Pts) 5:2

Tore: 1:0 Ray Whitney, 2:0 & 3:0 Shane Doan, 3:1 James Neal, 4:1 Lauri Korpikoski, 5:1 Keith Yandle, 5:2 Loui Eriksson

New York Islanders (5-17-5, 15 Pts) - Atlanta Thrashers (16-11-3, 35 Pts) 4:5

Tore: 1:0 Matt Martin, 2:0 Matt Moulson, 2:1 Anthony Stewart, 2:2 & 2:3 Johnny Oduya, 3:3 Rob Schremp, 3:4 Bryan Little, 3:5 Alexander Burmistrov, 4:5 Blake Comeau

Nashville Predators (14-8-6, 34 Pts) - Florida Panthers (13-15-0, 26 Pts) 3:0

Tore: 1:0 Ryan Suter, 2:0 Shea Weber, 3:0 Joel Ward

NHL: Ergebnisse und Tabellen

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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