Sonntag, 19.12.2010

NHL: Washingtons Krise hält an

Nächste Pleite für die Capitals

Washingtons Negativ-Serie geht weiter. Bei der achten Niederlage in Folge brachte ein Bruins-Goalie Owetschkin und Co. zur Verzweiflung. Außerdem: Au wei, New Jersey.

Superstar Alex Owetschkin ist mit seinen Capitals im Osten auf Platz sieben abgesackt
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Superstar Alex Owetschkin ist mit seinen Capitals im Osten auf Platz sieben abgesackt

Boston Bruins (17-10-4, 38 Pts) - Wasington Capitals (18-12-4, 40 Pts) 3:2

Die Niederlagen-Serie der Capitals geht weiter. Gegen die Boston Bruins setzte es für Washington bereits die achte Pleite in Folge. Und das hatte genau zwei Gründe.

Grund eins: Ein vollkommen verschlafenes erstes Drittel. 0:3 lag das Team von Superstar Alex Owetschkin nach den ersten 20 Minuten bereits zurück. "Was für eine Blamage", sagte Capitals-Verteidiger Karl Alzner anschließend. "Das erste Drittel hat uns umgebracht."

Doch nicht nur das erste Drittel allein. Grund zwei heißt Tim Thomas. Der Bruins-Goalie hielt sagenhafte 39 Schüsse - und damit den Sieg für sein Team fest. "Er hat uns gerettet", lobte Bruins-Coach Claude Julien. Alleine im Sclussdrittel feuerte Wahington 26 Schüsse auf Thomas ab. "Es kam ein Angriff nach dem anderen", so der Goalie. "Da hatte ich überhaupt keine Zeit, um nachzudenken. Und das war vielleicht auch gut so."

Philadelphia Flyers (22-7-5, 49 Pts) - New York Ranger (20-14-1, 41 Pts) 4:1

Die Flyers haben einen Lauf. Sieben der letzten acht Spiele konnte Philadelphia gewinnen - und das gefällt auch den Zuschauern. 19.898 kamen ins Wells Fargo Center - die viertmeisten Besucher bei einem Regular-Season-Game in der gesamten Flyers-Geschichte.

Und die durften dann auch ordentlich jubeln - besonders über Nikolay Zherdew. Der Right Winger aus der Ukrainer spielte sich mit zwei Treffern gegen sein altes Team ins Rampenlicht und empfiehlt sich immer mehr für eine prominentere Rolle in Philadelphia.

Größtes Problem der Rangers: Turnovers. "Davon haben wir uns einfach zu viele geleistet", sagte New Yorks Brandon Dubinsky. Dass es für die Rangers nicht zum endgültigen Debakel wurde, dafür sorgte Goalie Henrik Lundqvist. Der Schwede hielt 35 Schüsse.

Atlanta Thrashers (18-11-5, 41 Pts) - New Jersey Devils (9-21-2, 20 Pts) 7:1

Fassungslos. Das war Ilja Kowaltschuk nach der bitteren Pleite seiner Devils - ausgerechnet gegen sein ehemaliges Team. "Alles ging schief. Ich habe keine Ahnung was hier passiert ist", so der Russe. "Das können wir nicht akzeptieren. Das ist einfach peinlich!" Für New Jersey war es bereits die achte Auswärts-Niederlage in Folge.

Einen echten Sahne-Tag erwischte hingegen Eric Boulton. Der Thrashers-Left-Winger erzielte den ersten Hattrick seiner neunjährigen NHL-Karriere. "Unser Ziel ist es, auf dem ersten Platz zu stehen", sagte Boulton. "Deshalb müssen wir jetzt genau so weitermachen!"

Nashville Predators  (17-9-6, 40 Pts) - Los Angeles Kings (18-11-1, 37 Pts) 1:6

Nach fünf Siegen in Folge ist die Erfolgsserie der Nashville Predators mit den deutschen Eishockey-Nationalspielern Marcel Goc und Alexander Sulzer in der nordamerikanischen Profiliga NHL mit einer derben Heimpleite zu Ende gegangen. Ausgerechnet gegen Marco Sturms neuen Arbeitgeber Los Angeles Kings unterlagen die Predators mit 1:6.

Sturm, der sich nach seinem überstandenen Kreuz- und Innenbandriss im rechten Knie weiter im Aufbautraining befindet, kam noch nicht zum Einsatz. Der 32-Jährige war erst in der vergangenen Woche von den Boston Bruins nach Los Angeles gewechselt. Bereits im ersten Drittel hatten die Kings mit einer 4:1-Führung für eine Vorentscheidung gesorgt. "Los Angeles hat hart gespielt, mehr Zweikämpfe gewonnen und so früh die Kontrolle übernommen", sagte Predators-Coach Barry Trotz.

Vancouver Canucks (18-8-4, 40 Pts) - Toronto Maple Leafs  (12-16-4, 28 Pts) 4:1

Derweil hat der deutsche Verteidiger Christian Ehrhoff einen Treffer zum 4:1-Heimsieg der Vancouver Canucks über die Toronto Maple Leafs beigesteuert. Durch den 18. Saisonerfolg übernahmen die Canucks die Tabellenführung in der Northwest Division. Ehrhoff hatte im Schlussdrittel nach 14:57 Minuten das erlösende 3:1 erzielt.

NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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2004: Tampa Bay Lightning. Playoffs-MVP: Brad Richards (Forward)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2008: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Henrik Zetterberg (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2009: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Evgeni Malkin (Forward)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2011: Boston Bruins. Playoffs-MVP: Tim Thomas (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2013: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Patrick Kane (Forward)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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Carolina Hurricanes (15-12-4, 34 Pts) - Anaheim Ducks (17-15-4, 38 Pts) 4:2

Tore: 0:1 Ryan Getzlaf, 1:1, 2:1, 3:1 Eric Staal , 3:2 Ryan Getzlaf, 4:2 Joe Corvo

New York Islanders (6-18-6, 18 Pts) - Phoenix Coyotes (15-9-7, 37 Pts) 3:4

Tore: 0:1 Radim Vrbata, 1:1 Jesse Joensuu, 2:1 Michael Grabner, 2:2 Wojtek Wolski, 3:2 Rob Schremp, 3:3 Martin Hanzal, 3:4 Kyle Turris SO

Columbus Blue Jackets (16-13-3, 35 Pts) - Dallas Stars (19-10-3, 41 Pts) 1:2

Tore: 0:1 Brad Richards, 1:1 Fedor Tyutin, 2:1 Brad Richards

Tampa Bay Lightning (18-10-4, 40 Pts) - Buffalo Sabres (13-16-4, 30 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Simon Gagne, 2:0 Simon Gagne, 2:1 Jason Pominville, 3:1 Martin St. Louis

St. Louis Blues (17-11-5, 39 Pts) - San Jose Sharks (15-11-5, 35 Pts) 1:4

Tore: 0:1 Logan Couture, 0:2 Marc-Edouard Vlasic, 0:3 Logan Couture, 1:3 David Backes, 1:4 Devin Setoguchi

Calgary Flames (14-16-3, 31 pts) - Minnesota Wild (14-13-4, 32 pts) 1:3

Tore: 0:1 Antti Miettinen, 0:2 Mikko Koivu, 0:3 Chuck Kobasew, 1:3 Matt Stajan

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