Flyers verlieren wildes Scheibenschießen

SID
Freitag, 19.11.2010 | 10:37 Uhr
Lightning-Center Steven Stamkos sammelte in dieser Saison bereits 35 Punkte in 19 Partien
© Getty
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Die Philadelphia Flyers treffen im Heimspiel gegen die Tampa Bay Lightning sieben Mal, verlieren aber trotzdem. Die Boston Bruins bleiben auch gegen die Florida Panthers ohne Gegentor und Marcel Goc führt seine Nashville Predators zum Sieg.

Philadelphia Flyers (12-6-2, 26 Pts) - Tampa Bay Lightning (10-7-2, 22 Pts) 7:8

Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man sieben Tore schießt - und trotzdem verliert? Tja, die Flyers wissen es jetzt. "Das war ein verrücktes Spiel", erklärte Coach Peter Laviolette. "Wenn man wie wir immer wieder in Führung geht, dann muss man das eigentlich irgendwann nach Hause bringen. Aber es sollte nicht sein." In der Tat lag Philly 2:0, 3:2, 5:3 und 7:5 vorn, aber jedes Mal schlug Tampa Bay zurück.

Verantwortlich war vor allem einer: NHL-Topscorer Steven Stamkos. "Er ist wie ein Roboter", lobte ihn Kollege Nate Thompson. "Wenn er in Schussposition kommt, dann ist der Puck in neun von zehn Fällen drin." Stamkos traf drei Mal selbst und bereitete zwei weitere Tore durch Ryan Malone und Steve Downie vor, zudem waren für die Lightning Adam Hall, Brett Clark und Thompson erfolgreich.

Für die Flyers markierten Andreas Nodl, Nikolay Zherdev (2), Jeff Carter, Scott Hartnell, Danny Briere und Andrej Meszaros die Treffer. Insgesamt verbuchten 29 (!) Akteure mindestens einen Punkt.

"Was für ein Spiel!", war Stamkos nach Spielende platt. "Sie werden in diesem Jahr wohl kaum noch mal acht Tore zulassen. Aber es gibt solche Tage, da geht alles rein. Defensiv war das von beiden Seiten natürlich zum Vergessen. Positiv war für uns aber das Power-Play und die normalen 5-gegen-5-Situationen. Da läuft's im Moment."

Boston Bruins (11-5-1, 23 Pts) - Florida Panthers (8-9-0, 16 Pts) 4:0

Ein neuer Abend, ein weiterer Shutout für die Bruins. Gegen Florida hatte der Gastgeber leichtes Spiel. Tim Thomas nahm sich für dieses Spiel zwar frei, aber Tuukka Rask weiß auch, wie man Tore verhindert: Mit 41 Saves war er der Garant für den Erfolg, für ihn selbst war es allerdings der erste in diesem Jahr. "Ich weiß zwar, wie sich Siege anfühlen, aber dieser war besonders süß", so Rask.

Floridas Coach lobte den Bostons Goalie über den grünen Klee: "Wir hatten sicherlich kein Power-Play-Problem", so Peter deBoer, nachdem die Panthers fünf Überzahlsituationen ungenutzt ließen. "Rask war unser Problem. Trotz etlicher Torchancen konnten wir den Puck nicht ins Tor bringen. Was soll man machen, wenn der gegnerische Goalie so hält wie Rask heute?"

Offensiv lief es für die Bruins ebenfalls blendend, insbesondere für Milan Lucic. Der Leftwinger machte drei Tore, Shawn Thornton sorgte für den Schlusspunkt.

Montreal Canadiens (12-6-1, 25 Pts) - Nashville Predators (8-6-3, 19 Pts)

Sehr erfreulich, was Marcel Goc in dieser Saison bislang zeigt. In Montreal war der deutsche Nationalspieler zwei Mal erfolgreich und avancierte damit zum Mann des Abends gegen ein Team, dass nach vier Siegen in Folge hart landete.

"Wir waren heute nicht richtig da", ärgerte sich Canadien Brian Gionta. "Keine Energie, keine Emotionen, kein gar nichts: Wir wurden den ganzen Abend über das Eis gejagt." Cal O'Reilly machte übrigens Nashvilles 2:0.

Dallas Stars (10-7-0, 20 Pts) - San Jose Sharks (9-5-4, 22 Pts) 5:4 OT

Tore: 1:0 Brad Richards, 2:0 James Neal, 2:1 Scott Nichol, 2:2 Joe Pavelski, 2:3 Logan Couture, 2:4 Patrick Marleau, 3:4 James Neal, 4:4 Mike Ribeiro, 5:4 Mike Ribeiro

Toronto Maple Leafs (7-8-3, 17 Pts) - New Jersey Devils (5-12-2, 12 Pts) 3:1

Tore: 1:0 Mikhail Grabovski, 2:0 Phil Kessel, 2:1 Dainius Zubrus, 3:1 Kris Versteeg

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