Mittwoch, 23.06.2010

NHL - News und Gerüchte

Sharks verzichten auf Nabokow

Supergoalie Jewgeni Nabokow fällt dem Spartrend der Liga zum Opfer, was Thomas Greiss die Aussicht auf einen Stammplatz bei den San Jose Sharks beschert. Scott Niedermayer beendet seine irre Karriere, und Edmonton wechselt den Headcoach.

Jewgeni Nabokow absolvierte allein 563 Regular Season Games für die San Jose Sharks
© Getty
Jewgeni Nabokow absolvierte allein 563 Regular Season Games für die San Jose Sharks

Nabokow muss gehen: Auch wenn er in den letzten Jahren eine Säule des Klubs war und gerne geblieben wäre, erhält Jewgeni Nabokow keinen neuen Vertrag bei den San Jose Sharks.

Hintergrund der Entscheidung ist das liebe Geld. Der 35-Jährige verdiente in der vergangenen Saison sechs Millionen Dollar, und einen entsprechenden Betrag will der Klub nicht mehr für einen Torhüter investieren. "Er hat Herausragendes für diesen Klub geleistet und großen Anteil an unserem Erfolg gehabt", sagte General Manager Doug Wilson, der jetzt dem Trend der Liga folgen will, nämlich weniger Geld in die Torhüterposition zu investieren.

So kommt die große Chance für Thomas Greiss, auch wenn Wilson ankündigte, den Kader noch mit einem erfahrenen Goalie verstärken zu wollen. Der 24-jährige Greiss, der bei den Olympischen Spielen 2010 das deutsche Tor hütete, ist seit 2006 bei den Sharks, brachte es aber bisher lediglich auf 19 NHL-Einsätze.

Nabokow war bereits 1994 als 19-Jähriger von den Sharks gedraftet worden. 1999 absolvierte er seine ersten NHL-Einsätze, seit 2000 war er Stammgoalie. In den letzten Jahren gehörte er immer zu den Toptorhütern der Liga. 2008 gewann er Gold mit der russischen Nationalmannschaft bei der WM in Kanada, wo er auch als bester Goalie ausgezeichnet wurde.

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Niedermayer macht Schluss: In den letzten Jahren kokettierte er nicht nur einmal mit seinem Abschied, doch jetzt steht die Entscheidung zu "100 Prozent", wie er sagt. Scott Niedermayer von den Anaheim Ducks beendet seine stolze Karriere. 18 Jahre lang spielte der 36-jährige Verteidiger in der NHL, gewann drei Mal den Stanley Cup mit den New Jersey Devils, für die er 13 Jahre aktiv war und einmal mit den Ducks (2007). 2002 und 2010 holte er mit Kanada Olympia-Gold, 2004 den Weltmeistertitel. "Ich habe sehr viel Glück gehabt", sagte er auf einer Pressekonferenz im Honda Center in Anaheim. "Ich durfte die Unterstützung von vielen großartigen Menschen erfahren und habe viele Freunde gefunden. Ich hätte mir keine zwei besseren Klubs als die New Jersey Devils und die Anaheim Ducks wünschen können."

Renney übernimmt Oilers: Tom Renney wird in Edmonton vom Assistenztrainer zum Headcoach befördert. Er löst Pat Quinn ab, unter dem die Oilers in der vergangenen Saison die schlechteste Bilanz der Liga aufwiesen. Renney war zuvor schon bei den New York Rangers und Vancouver Canucks aktiv. Quinn bekommt einen Beraterposten.

Canadiens binden Plekanec: 70 Saisonpunkte und starke Playoffs haben die Montreal Canadiens wohl überzeugt, ihrem tschechischen Center Tomas Plekanec einen dicken Vertrag zu geben: Der 27-Jährige unterschreibt für sechs Jahre, die ihm insgesamt 30 Millionen US-Dollar einbringen. Plekanec wurde 2001 von den Canadiens gedraftet und schaffte in der Saison 2005/2006 seinen Durchbruch in der Liga.

Boston holt Horton: Ob die Bruins sich schon von der wohl spektakulärsten Playoff-Pleite der NHL-Geschichte erholt haben, ist spekulativ, Fakt ist jedoch, dass sie sich mit zwei neuen Stürmern verstärkt haben. Von den Florida Panthers kommen Nathan Horton und Gregory Campbell. Boston gibt dafür Verteidiger Dennis Wideman und zwei Draftpicks ab. Horton (25) spielte seit 2003 für die Panthers und war in den letzten fünf Jahren deren Topscorer. In 422 Spielen verbuchte er 142 Tore und 153 Assists.

Neuer Vertrag für Cooke: Matt Cooke bleibt in Pittsburgh. Die Penguins statten den 31-jährigen Left Winger mit einem neuen Dreijahresvertrag aus, der ihm 1,8 Millionen Dollar pro Saison bringt. Cooke ist neben Jordan Staal der Top-Penalty-Killer der Pens und brachte es auf 15 Tore und 15 Assists in der vergangenen Spielzeit. Anfang März sorgte er für Schlagzeilen, als er Bostons Marc Savard mit einem bösen Check eine schwere Gehirnerschütterung beibrachte, aber ungestraft davonkam.

Canadiens verschenken Halak

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