Dienstag, 02.03.2010

Red Wings gewinnen erstes Spiel nach Olympiaturnier

Der Ligaalltag hat uns wieder

Im ersten Ligaspiel nach dem umjubelten Olympiaturnier setzten sich die Detroit Red Wings mit 3:2 gegen die Colorado Avalanche durch. Dabei standen mit Paul Stastny und Brian Rafalski zwei Final-Teilnehmer von Vancouver auf dem Eis.

Mit seinem Treffer von der Blueline machte der Schwede Nicklas Lidström Detroits Sieg perfekt
© Getty
Mit seinem Treffer von der Blueline machte der Schwede Nicklas Lidström Detroits Sieg perfekt

Colorado Avalanche (35-21-6, 76 Punkte) - Detroit Red Wings (29-21-12, 70 Punkte) 2:3

Nach dem umjubelten, emotionalen und rundum überragenden Olympiaturnier gilt es für viele Teams in der zweiten Phase der regulären Saison, sich eine günstige Ausgangslage für die Playoffs zu verschaffen. Oder - wie im Falle Detroits - überhaupt erstmal noch reinzurutschen. Mit wichtigen Siegen wie dem gegen Colorado sollte das kein Problem sein.

Wer erwartet hat, dass beide Teams müde oder eingerostet auftreten könnten, sollte sich in Erinnerung rufen, dass mit Brian Rafalski (Detroit) und Paul Stastny (Colorado) nur zwei Teilnehmer am Olympiafinale auf dem Eis standen. Und die hatten das Endspiel auch noch verloren, und dürften umso motivierter gewesen sein, gleich in die Erfolgsspur zurückzukehren.

Außerdem haben die Red Wings ja auch noch ein paar Schweden, die sich in Vancouver nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Und wer machte wohl die Tore für Detroit? Richtig: Drei Schweden. Tomas Holmstrom trug sich als erster in die Torschützenliste ein. Der hatte die Winterspiele aufgrund einer Verletzung verpasst, ist jetzt aber wieder fit.

Sein Ersatz in Vancouver war Johan Franzen, und der machte das 2:0. Zwar glich Colorado durch T.J. Galiardi und Chris Stewart aus - Stastny lieferte einen Assist -, aber mit Nicklas Lidströms Treffer Mitte des letzten Drittels machten die Red Wings alles klar. Holmstrom gab übrigens zu beiden Toren die Vorlage.

Detroit liegt jetzt wieder auf Platz acht in der Western Conference. Nach der Partie sprach Goalie Jimmy Howard aus, was ohnehin schon alle wissen: "Wir haben nicht mehr viel Zeit, das ist klar. Aber wir haben das Gefühl, dass wir es unabhängig von der Platzierung einfach nur in die Playoffs schaffen müssen. Dann wird niemand gegen uns spielen wollen."

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