5:3-Sieg in Toronto

Ehrhoff und Canucks drehen 0:3-Rückstand

SID
Sonntag, 31.01.2010 | 10:40 Uhr
Daniel Sedin erzielte gegen die Maple Leafs seine Saisontreffer 15 und 16
© Getty
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Nach einem 0:3-Rückstand hat Christian Ehrhoff mit den Vancouver Canucks noch 5:3 in Toronto gesiegt. Marco Sturm traf bei der 2:3-Pleite der Boston Bruins gegen Los Angeles. Im Duell der Krisenklubs setzten sich die Calgary Flames klar gegen die Edmonton Oilers durch. Die Ottawa Senators haben sich mit 3:2 nach Verlängerung im kanadischen Duell gegen Montreal durchgesetzt und feierten den neunten Sieg in Folge.

In der NHL gab es Licht und Schatten für die deutschen Legionäre. Während Nationalspieler Christian Ehrhoff mit den Vancouver Canucks im Kanada-Duell mit den Toronto Maple Leafs einen spektakulären 5:3-Auswärtssieg feierte, unterlag Marco Sturm mit den Boston Bruins zu Hause den Los Angeles Kings nach Penaltyschießen 2:3.

Dabei schafften Ehrhoff, der einen Assist verbuchte, und die Canucks mit einem Kraftakt nach einem 0:3-Rückstand noch die Wende. Im zweiten Drittel eröffnete zunächst Alexandre Burrows die Aufholjagd, bevor zweimal Daniel Sedin sowie einmal sein Zwillingsbruder Henrik Vancouver im Schlussdrittel in Führung brachten. Den Endstand erzielte erneut Burrows 38 Sekunden vor Schluss.

Sturm trifft beim Comeback

Sturm, der insgesamt 15:14 Minuten auf dem Eis stand, sorgte bei der Niederlage der Bruins im zweiten Drittel für den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1. Zuvor hatte der Nationalspieler sechs Spiele verletzungsbedingt verpasst.

Den 4:3-Erfolg der Nashville Predators gegen die Atlanta Thrashers verpassten die deutschen Legionäre Marcel Goc (Nashville) und Christoph Schubert (Atlanta) verletzungsbedingt.

Iginla entscheidet Krisen-Gipfel

Die Calgary Flames gewannen das Krisen-Duell gegen die Edmonton Oilers mit 6:1 und beendeten damit ihre Negativ-Serie von neun Niederlagen in Folge.

Mann des Tages war Jarome Iginla, der nach seiner persönlichen Formkrise (nur ein Tor in den letzten 13 Spielen) mit zwei Treffern und zwei Assists zum Matchwinner avancierte.

Die Oilers kassierten dagegen ihre 13. Pleite in Folge und haben damit alle Spiele im Januar verloren.

Senators feiern neunten Sieg in Folge

Dank eines Treffers von Mike Fisher in der Verlängerung haben sich die Ottawa Senators schon am Samstagmittag amerikanischer Zeit im kanadischen Duell gegen die Montreal Canadiens durchgesetzt. Damit feierten Ottawa seinen neunten Sieg in Serie, was für die Senators einen neuen Teamrekord bedeutete.

Nach der regulären Spielzeit hatte es in der ersten Begegnung der traditionell jeden Samstag stattfindenden "Hockey Night in Canada" 2:2 gestanden.

Ottawa war vor heimischem Publikum zunächst durch Treffer von Alexej Kowalew und Jason Spezza 2:0 in Führung gegangen. Benoit Pouliot und Brian Gionta brachten die Gäste wieder zurück ins Spiel.

In einer weiteren Begegnung besiegten die Philadelphia Flyers die New York Islanders mit 2:1. Die Flyers stellten die Weichen bereits im ersten Drittel auf Sieg, als Danny Briere und Scott Hartnell eine 2:0-Führung herausschossen. Im zweiten Drittel verkürzte Josh Bailey für die Gäste, konnte die vierte Niederlage der Islanders in Folge aber nicht mehr verhindern.

Die Ergebnisse im Überblick:

Ottawa Senators - Montreal Canadiens 3:2 n.V., Boston Bruins - Los Angeles Kings 2:3 n.P., Toronto Maple Leafs - Vancouver Canucks 3:5 , Philadelphia Flyers - New York Islanders 2:1, Carolina Hurricanes - Chicago Blackhawks 4:2 , St. Louis Blues - Columbus Blue Jackets 2:3 n.V., Nashville Predators - Atlanta Thrashers 4:3 Phoenix Coyotes - New York Rangers 3:2, Calgary Flames - Edmonton Oilers 6:1, San Jose Sharks - Minnesota Wild 5:2

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