Samstag, 09.01.2010

NHL-Schlaglichter

Sabres setzen Siegeszug fort

Die Buffalo Sabres befinden sich weiter im Höhenflug. Gegen die Toronto Maple Leafs siegte das Topteam der Northeast Division mit 3:2 und feierte den sechsten Sieg in Folge.

Tyler Myers (Nummer 57) steuerte einen Treffer zum Sieg der Sabres über die Maple Leafs bei
© Getty
Tyler Myers (Nummer 57) steuerte einen Treffer zum Sieg der Sabres über die Maple Leafs bei

Buffalo Sabres (28-11-4, 60 Punkte) - Toronto Maple Leafs (15-21-9, 39 Punkte) 3:2

Die Sabres sind weiterhin nicht zu stoppen. Gegen die Toronto Maple Leafs gewann das Team von Nationalspieler Jochen Hecht mit 3:2 und feiterte damit den sechsten Erfolg in Folge.

Die Sabres waren im ersten Drittel durch Treffer von Tim Kennedy und Tyler Myers 2:0 in Führung gegangen. Im zweiten Drittel erhöhte Verteidiger Myers dann auf 3:0, ehe der kanadische Gegner im letzten Abschnitt durch Matt Stajan und John Mitchell noch auf 2:3 verkürzen konnten.

Am Erfolg der Gastgeber änderte dies aber nichts mehr. In der Eastern Conference rückten die Sabres dank des Erfolges bis auf einen Punkt an Spitzenreiter New Jersey Devils heran, der allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat.

Calgary Flames (25-14-5, 55 Punkte) - Columbus Blue Jackets (17-20-9, 43 Punkte) 2:3

Zwei Siege in Folge, geht's jetzt wieder aufwärts mit den Jackets? "So langsam spielen wir wieder wie im letzten Jahr", freute sich Coach Ken Hitchcock nach dem erst dritten Sieg in den letzten 16 Spielen. "In den letzten beiden Partien ging es steil bergauf."

Dank der Treffer von Raffi Torres, Jan Hejda und Antoine Vermette verließ Columbus den letzten Platz der weiterhin überraschend schwachen Central Division. Calgary dagegen musste Platz eins der Northwest Division an die Vancouver Canucks abtreten. Auch die Tore von Mike Giordano und Rene Bourque änderten daran nichts.

Carolina Hurricanes (12-24-7, 31 Punkte) - Colorado Avalanche (24-15-6, 54 Punkte) 2:1

58 Penalty-Minuten, 42 davon im ersten Drittel: In Raleigh ging es richtig ab. "Diese Art von Spiel geht natürlich richtig an die Substanz", erklärte ein ausgepowerter Ray Whitney. Dabei hatte der Leftwinger doch am wenigsten Grund zur Klage.

Mit zwei Treffern stellte er die Weichen schließlich auf Sieg und avancierte zum Mann des Tages. Canes-Goalie Cam Ward flirtete lange Zeit mit einem Shutout, musste kurz vor Schluss aber doch hinter sich greifen, als Brandon Yip mit 16 Sekunden auf der Uhr den Puck versenkte.

Dallas Stars (19-14-11, 49 Punkte) - New York Islanders (18-19-8, 44 Punkte) 4:3

Fast eine halbe Stunde war noch zu spielen, da gingen in der Arena der Devils die Lichter aus
Fast eine halbe Stunde war noch zu spielen, da gingen in der Arena der Devils die Lichter aus
© Getty

Wer angesichts des Ergebnisses an ein Spitzenspiel denkt, dem sei gesagt: Es war keins. Die Tore fielen nicht etwa nach tollen Offensivaktion, sondern vor allem, weil beide Defensivreihen äußerst schlampig agierten.

"Wir nehmen den Sieg trotzdem egrne mit", sagte Stars-Kapitän Brenden Morrow natürlich völlig zurecht. Toby Petersen, Loui Eriksson, Morrow und Brad Richards trafen für Dallas, die Islanders-Treffer erzielten Josh Bailey, Kyle Okposo und Frans Nielsen.

Kurz vor Schluss hätte Rookie John Tavares beinahe sogar den Ausgleich erzielt, doch im dritten Drittel zeigte sich Stars-Goalie Marty Turco mit sieben Saves in Bestform.

New Jersey Devils (30-10-1, 61 Punkte) - Tampa Bay Lightning (16-16-10, 42 Punkte) Spielabbruch bei 3:0

Die New Jersey Devils sind heiß, hatten zehn Spiele in Folge gegen Tampa Bay gewonnen - und durften am Abend doch nicht jubeln. Fast zwei Stunden harrten die Teams im Prudential Center zu Newark aus, ehe die Techniker erlärten, dass die Lichteinlage auf der einen Seite der Arena im Eimer sei.

Mit der Spielabsage hatten die Devils sogar noch Glück, denn zum Zeitpunkt des Spielabbruchs waren bereits über 30 Minuten gespielt, die Lightning führten mit 3:0.

Ein kleiner Trost für die Torschützen Steve Downie, Daniel Brochenski, Steven Stamkos dürfte allerdings die Tatsache sein, dass das Spiel bei dem Spielstand fortgesetzt wird, an dem es abgebrochen wurde. Einen Termin gibt es aber noch nicht.

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