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NFL Preseason Week 1: Patrick Mahomes startet souverän - Rookie-Receiver überzeuegn

Von SPOX
Patrick Mahomes knüpfte im ersten Preseason-Spiel schon wieder an seine MVP-Form des Vorjahres an.

Die Preseason ist eröffnet und Equanimeous St. Brown erzielt den ersten Touchdown für die Green Bay Packers. Die Kansas City Chiefs machen da weiter, wo sie im Vorjahr aufgehört haben und zwei Rookie-Receiver aus den West-Divisions wissen zu überzeugen. Daniel Jones überzeugt in seinem Debüt für die New York Giants und die Baltimore Ravens schaffen einen Shutout gegen die Jacksonville Jaguars.

 

Kansas City Chiefs (1-0) - Cincinnati Bengals (0-1)

Ergebnis: 38:17 (7:7, 10:0, 14:3, 7:7) BOXSCORE

  • Patrick Mahomes startete die Partie und sah schon gleich wieder richtig gut aus. Er komplettierte alle vier seiner Pässe und fand als Höhepunkt Tight End Travis Kelce für einen 36-Yard-Pass an der Seitenlinie. Zudem improvisierte er einen Lauf für zehn Yards.
  • Special Teams waren ein großes Thema im Spiel. Während die Chiefs insgesamt auf 151 Kick-Return-Yards kamen - Byron Pringle hatte mit 50 Yards den längsten Return - lief bei den Bengals nicht viel zusammen. Sie leisteten sich zwei Muffed Punts, die beide bei den Chiefs landeten.
  • Die neue Defense der Chiefs - wenn letztlich in den Schlüsselsituationen auch nur mit Backups - sammelte ebenso Pluspunkte. Beeindruckend war etwa die Sequenz Sekunden vor der Pause. Die Front Seven erzeugte dreimal in Serie großen Druck auf QB Jeff Driskel. Das führte zu zwei Sacks und einer Interception, die Herb Miller III über 67 Yards returnierte.
  • Rookie-Wide-Receiver Mecole Hardman gab sein Debüt für die Chiefs und durfte sich gleich über einen Touchdown freuen. Der insgesamt gut aufgelegte QB Kyle Shurmur fand ihn für 17 Yards zu Beginn des zweiten Viertels.

Oakland Raiders (1-0) - Los Angeles Rams (0-1)

Ergebnis: 14:3 (7:0, 0:3, 7:0, 0:0) BOXSCORE

  • Quarterback Mike Glennon startete für die Raiders und gab im Grunde den Alleinunterhalter in der ersten Hälfte. Ihm gelangen ein paar sehenswerte Pässe wie der Deep Ball auf J.J. Nelson über 38 Yards oder ein 27-Yard-Pass auf Keon Hatcher. Infolge seines Passes auf Nelson folgte schließlich ein Touchdown-Lauf von DeAndre Washington. Glennon machte sich aber seinen teils guten Auftritt auch damit zunichte, dass er zwei Interceptions auf Kevin Peterson an der Seitenlinie und Steven Parker in die Red Zone warf.
  • Die zweite Hälfte gehörte dann dem viel kritisierten Nathan Peterman, der von Coach Jon Gruden immer wieder explizit gelobt wurde. Und der einstige Bills-Spieler ließ ein wenig davon aufblitzen, was sein Coach so gefiel. Seine beste Aktion war ein 50-Yard-Lauf bis tief in die Red Zone. Anschließend fand er Keelan Doss für einen Screen-Pass zum Touchdown.
  • Aufseiten der Rams stach hingegen keiner offensiv heraus. Alle drei Ersatz-Quarterback-Kandidaten - Blake Bortles, John Wolford und Brandon Allen - waren eher auf Sicherheit bedacht, leisteten sich aber auch keine gravierenden Fehler.

San Francisco 49ers (1-0) - Dallas Cowboys (0-1)

Ergebnis: 17:9 (0:6, 7:3, 0:0, 10:0) BOXSCORE

  • Die Story des Spiels war zweifelsohne Rookie-Wide-Receiver Deebo Samuel. Der Zweitrundenpick der 49ers fing einen 45-Yard-Pass sehenswert in Coverage und kam insgesamt auf zwei Receptions für 61 Yards. Zudem machte er aus einem End-Around weitere 14 Yards auf dem Boden.
  • Mit Jalen Hurd überzeugte aber auch ein weiterer Rookie-Receiver bei den Hausherren. Jalen Hurd erzielte zwei Touchdowns nach Pässen von C.J. Beathard und Nick Mullens. Beide Backup-Quarterbacks zeigten gemischte Leistungen. Neben ihren Touchdowns killten sie auch Drives mit je einer Interception.
  • Gegen Ende hin drohte das Spiel nochmal zu kippen. Angeführt von Quarterback Mike White legten die Cowboys nochmal einen ordentlichen Drive bis an die 4 hin. Wide Receiver Devin Smith hatte dabei die Schlüssel-Receptions. Hinzu kam eine lange 35-Yard-Pass-Interference-Strafe gegen Cornerback Dontae Johnson, die aber zumindest mal zweifelhaft war. Die Cowboys machten daraus jedoch nichts mehr. White warf vier Incompletions und die Partie war vorbei.

New Orleans Saints (0-1) - Minnesota Vikings (1-0)

Ergebnis: 25:34 3:7, 9:7, 3:13, 10:7) BOXSCORE

  • Die neue Offense von Vikings-Offensive-Coordinator Kevin Stefanski hat ihren ersten Test bestanden. Quarterback Kirk Cousins spielte die erste Serie und zeigte gleich einen guten Rhythmus. Er verlegte sich vor allem auf kurze Pässe und ließ seine Playmaker machen. So wurde aus einem dieser Pässe ein 20-Yard-Catch-and-Run durch Tight End Kyle Rudolph. Hinzu kam ein Third-Down-Scramble von Cousins über zehn Yards zum First Down. Das Highlight: Der 34-Yard-Pass auf Adam Thielen, der es bis zur 1 schaffte. Anschließend vollendete Cousins den Drive mit einem 1-Yard-Touchdown-Pass auf Alexander Mattison.

  • Bei den Saints teilten sich Teddy Bridgewater (erste Hälfte) und Taysom Hill (2. Hälfte) die Quarterback-Aufgaben und beide überzeugten auf ihre Weise. Bridgewater legte eine souveräne Vorstellung mit teils sehenswerten Pässen hin (14/19, 134 YDS, TD), während Hill seine Beine für 45 Yards (6 CAR) nutzte und auch durch die Luft (8/14, 80 YDS) überzeugte.

  • Zum tragischen Helden - wenn man so will - wurde indes Tight End Dan Arnold. Der nämlich beendete die erste Hälfte mit einem 18-Yard-Touchdown-Catch von Bridgewater, ehe er dann unfreiwillig den Gästen half. Er kam an einen Pass von Hill heran, doch rutschte ihm dieser letztlich durch die Hände. Der Ball landete bei Undrafted-Rookie-Cornerback Nate Meadors, der dann freie Bahn hatte für einen 30-Yard-Pick-Six.

  • Die besten Plays aus Sicht der Gäste in der Offense waren indes ein Touchdown-Catch von Siebtrundenpick Wide Receiver Olabisi Johnson, der den Ball über seinem direkten Gegenspieler fing sowie ein sehenswerter 64-Yard-Touchdown-Lauf durch Running Back Mike Boone, der einfach an der kompletten Defense der Saints vorbeisauste. Bei den Saints war es Undrafted-Rookie-Wide-Receiver Lil'Jordan Humphrey, der per Diving-Catch genau in der Endzone landete.

Pittsburgh Steelers (1-0) - Tampa Bay Buccaneers (0-1)

Ergebnis: 30:28 (0:7, 13:3, 7:6, 10:12) BOXSCORE

  • Die Bucs eröffneten das Spiel mit einem Touchdown-Drive angeführt von Starting Quarterback Jameis Winston in dessen erster und einziger Serie des Spiels. Und sie beendeten die Partie mit einem Touchdown durch Running Back Dare Ogunbowale, der zuvor schon einen Touchdown-Lauf hingelegt hatte.
  • Dass es aber überhaupt zur späten Aufholjagd der Gäste kam, lag an mehreren Fumbles. Zunächst verlor Tight End Kevin Rader den Ball nahe der Mittellinie. Dann wurde es chaotisch, denn QB Ryan Griffin verlor das Leder per Sack und nachdem die Steelers eine Chance auf den Ball hatten, kam dann doch Center Nate Trewyn als Letzter dran und hielt den Drive am Leben. Nach dem Touchdown scheiterte jedoch die Two-Point Conversion mit zehn Sekunden zu spielen.
  • Bei den Steelers zeigten sich beide Kandidaten auf die Backup-Rolle hinter Ben Roethlisberger in guter Form. Mason Rudolph brachte es auf zwei Touchdown-Pässe (5/8, 91 YDS), während Josh Dobbs (5/8, 85 YDS) durch sein Improvisationstalent glänzte und alleine für 44 Yards in zwei Versuchen lief. Sein längster Lauf war nach Scramble für 36 Yards.
  • Geglänzt hat auch Erstrundenpick Linebacker Devin Bush, der die erste Halbzeit spielte und dabei auf zehn Tackles kam. Das Highlight war ein Stopp bei 4th-and-1 im zweiten Viertel. Rookie-Linebacker Ulysses Gilbert III brachte es zudem auf 1,5 Sacks.

New York Giants (1-0) - New York Jets (0-1)

Ergebnis: 31:22 (7:6, 10:9, 7:0, 7:7) BOXSCORE

  • Auftakt nach Maß für Rookie-Quarterback Daniel Jones! Der frühere Blue Devil legte einen perfekten ersten Drive in seiner Preseason-Karriere hin. Er war 5-5 (67 YDS) und fand schließlich Bennie Fowler für einen 12-Yard-Touchdown-Pass. Das war im Übrigen auch seine einzige Serie im Spiel. Eli Manning begann die Partie (1-3, 3 YDS), ging aber ebenso schnell an die Seitenlinie.
  • Die Jets schickten zu Beginn Sam Darnold aufs Feld, der aus seinem ersten Drive ebenfalls einen Touchdown machte und sich dann verabschiedete. Spielentscheidend aus Sicht der Jets war letztlich die Leistung von QB Davis Webb, zwei Interceptions warf, darunter einen Pick-Six von Jake Carlock über 59 Yards Ende des dritten Viertels.

Buffalo Bills (1-0) - Indianapolis Colts (0-1)

Ergebnis: 24:16 (0:6, 14:3, 3:0, 7:13) BOXSCORE

  • Der frühere englische Rugby-Profi Christian Wade feierte einen Einstand nach Maß bei den Bills. Der Running bekam seinen ersten und einzigen Touch im Schlussviertel und lief zu einem 65-Yard-Touchdown.
  • Beide Teams schickten im Laufe des Spiels Rookie-Quarterbacks ins Rennen. Bei den Bills gab Tyree Jackson sein Debüt, war jedoch nicht wirklich effektiv (2/10, 45 YDS). Aufseiten der Colts, bei denen Backup Jacoby Brissett anstelle des verletzten Andrew Luck startete, gab Phillip Walker sein Debüt, warf jedoch eine Interception und fiel nicht weiter auf.

Baltimore Ravens (1-0) - Jacksonville Jaguars (0-1)

Ergebnis: 29:0 (10:0, 6:0, 10:0, 3:0) BOXSCORE

  • Auch wenn es äußerst früh in der Preseason ist, fiel auf, dass Lamar Jackson in seiner begrenzten Spielzeit diszipliniert blieb und nicht durch Scramblings auf sich aufmerksam machte. Er gab es keine designten Läufe für den Quarterback, der sein Team zum ersten Touchdown des Spiels führte. Insgesamt war Jackson 4/6 mit 59 Yards und warf den TD-Pass Willie Snead IV.
  • Auf der Gegenseite blieb Nick Foles draußen, während seine möglichen Backups (Garnder Minshew, Alex McGough, Tanner Lee) allesamt nicht überzeugten und stattdessen teils sogar überfordert wirkten. Gerade Lee bekam keinen Fuß auf die Erde - er war 0/3 und kassierte drei Sacks, warf zudem eine Interception.
  • Insgesamt gelangen den Ravens vier Sacks. Zwei davon gingen aufs Konto von Patrick Ricard, der eigentlich als Fullback gelistet ist, aber auch des Öfteren auf der anderen Seite des Balls aushilft.

Philadelphia Eagles (0-1) - Tennessee Titans (1-0)

Ergebnis: 10:27 (3:0, 7:14, 0:0, 0:13) BOXSCORE

  • Die ersten Punkte des Spiels gingen auf das Konto von Eagles-Kicker Jake Elliott, der sich schon in starker Form zeigte. Er kickte ein 53-Yard-Field-Goal.
  • Bei den Titans spielte Marcus Mariota nur zu Beginn und wurde dann von Neuzugang Ryan Tannehill abgelöst, der mit zwei Touchdowns ansprechend agierte. Der letztjährige Siebtrundenpick Logan Woodside sorgte später für zwei weitere Touchdowns, kassierte aber auch drei Sacks.
  • Die Eagles wiederum sorgen sich um Backup-Quarterback Nate Sudfeld, der sich bei einem Sturz das rechte Handgelenk verletzt hat. Erste Spekulation sprechen gar von einer möglichen Fraktur.

Miami Dolphins (1-0) - Atlanta Falcons (0-1)

Ergebnis: 34:27 (3:6, 10:13, 7:0, 14:8) BOXSCORE

  • Alle Augen waren auf Quarterback Josh Rosen gerichtet, der nach einem Kurzauftritt von Ryan Fitzpatrick ran durfte und insgesamt solide agierte. Rosen leistete sich zwar eine Interception, sorgte jedoch für eine Reihe von guten Pässen. Besonders seine Deep Balls auf Wide Receiver Preston Williams, der teils mit nur einer Hand fing, waren sehenswert.
  • Die Entscheidung fiel erst in den finalen zwei Minuten: Myles Gaskin schloss mit einem 6-Yard-Run für die Dolphins ab. Zuvor hatte Gaskin bereits zur Mitte des vierten Viertels einen 6-Yard-Touchdown-Catch erzielt.
  • Auf der Suche nach Pass Rush machte derweil der Undrafted Rookie Dewayne Hendrix für Miami Werbung in eigener Sache. Er kam auf zwei Sacks.

Detroit Lions (0-1) - New England Patriots (1-0)

Ergebnis: 3:31 (0:7, 0:13, 0:8, 3:3) BOXSCORE

  • Die Defense der Patriots glänzte und dominierte nach Belieben. Die Lions kamen nur ein einziges Mal in die gegnerische Hälfte und zwar in ihrem letzten Drive der Partie. Das Resultat war ein Field Goal. Insgesamt erzielte Detroit ganze 93 Yards an Offense. Bemerkenswert: New England brachte es auf neun Sacks, zwei davon hatte Edge Rusher Derek Rivers.
  • Offensiv machte Rookie-Quarterback Jarrett Stidham einen guten ersten Eindruck. Er kam auf 179 (14/24, TD) und hätte noch Pech, dass seine zwei wohl besten Pässe des Spiels gut verteidigt und abgewehrt wurden. Undrafted-Rookie-Receiver Jakobi Meyers bestätigte derweil die guten Eindrücke aus dem Camp und fing zwei Touchdowns. Der Deutsche Jakob Johnson bekam indes des Start als Fullback und fing einen Pass für fünf Yards.
  • Die Lions mussten derweil einen herben Rückschlag einstecken, denn Wide Receiver Jermaine Kearse zog sich eine potenziell schwerwiegende Verletzung am Unterschenkel zu. Erste Meldungen gehen von Knöchelfraktur aus.
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