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NFL

Medien: Gurley bei den Rams wohl kein Three-Down-Back mehr

Von Jan Dafeld
Todd Gurley spielte im Super Bowl wohl nicht in bester Verfassung.

Todd Gurley wird in der Offense der Los Angeles Rams in Zukunft wohl eine reduzierte Rolle einnehmen. Aktuell arbeitet der Running Back daran, sein Gewicht zu reduzieren.

Das berichtet NFL Network-Insider Ian Rapoport. "Die Tage, in denen Gurley ein Every-Down-Back war, sind wahrscheinlich vorbei", so Rapoport. "Vielleicht ist das der Grund dafür, dass die Rams im Draft einen Running Back ausgewählt haben. Dieses Team ist eindeutig bereit dafür, den Ball mehr zu verteilen."

Im Draft hatte Los Angeles in der 3. Runde an Position 70 Darrell Henderson ausgewählt und war dafür sogar mehrere Spots nach oben gegangen. In Memphis hatte Henderson in der Vorsaison 25 Touchdowns und 2204 Scrimmage-Yards auflegen können. Mit Malcolm Brown, Justin Davis und John Kelly verfügen die Rams über weitere zusätzliche Optionen im Backfield.

McVay stellt sich hinter Gurley

Head Coach Sean McVay hatte zuvor Berichte, wonach Gurley sein Gewicht reduzieren wolle, um sein Knie weniger zu belasten, bestätigt. "Wenn er sagt "Ich will fünf, zehn Pfund leichter sein" und er sich damit besser fühlt, dann werden wir das genau so machen", so McVay, der ergänzte: "Er hat sich das Recht erarbeitet uns zu sagen, wie er spielen will, und warum er das tun will."

Gurley hatte sich in der vergangenen Saison in Woche 15 eine Knieverletzung zugezogen und seitdem angeschlagen gespielt. Vor dem Super Bowl hatte McVay Berichten widersprochen, wonach den Running Back Probleme plagten. Im Spiel kam dieser dann allerdings nur auf 10 Carries für 35 Yards. Im April erklärte McVay, Gurley solle ein "Fokuspunkt" der Rams-Offense 2019 sein.

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