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NFL

Noch vor dem ersten Saisonende: AAF stellt Spielbetrieb ein

Von SPOX
Die AAF muss nach nur acht Wochen den Spielbetrieb einstellen

Die Alliance of American Football wird noch nicht einmal ihre erste Saison beenden: Die Liga verkündete am Dienstag, dass der Spielbetrieb nach nur acht Wochen wieder eingestellt wird.

Genauer gesagt der AAF-Vorsitzende Tom Dundon vermeldete die Einstellung des Spielbetriebs. Dundon hatte der Liga nach dem ersten Spieltag ein Investment über 250 Millionen Dollar in Aussicht gestellt und davon bislang 70 Millionen Dollar in die Liga investiert, und sich so in den Posten des Vorsitzenden eingekauft.

Damals kamen schnell Gerüchte auf, wonach die Liga andernfalls bereits da nicht hätte weitermachen können - was vonseiten der AAF vehement dementiert wurde. So wird auch jetzt berichtet, dass Dundons Entscheidung innerhalb der Liga und auch bei AAF-Partnern komplett überraschend kam und die Liga nicht finanziell vor dem Aus stand.

Co-Gründer Bill Polian etwa ließ in einem Statement verlauten: "Ich bin sehr enttäuscht, dass Tom Dundon entschieden hat, alle Football-Operations der Alliance of American Football einzustellen. Als Mr. Dundon übernahm, gingen mein Co-Gründer Charlie Ebersol und ich davon aus, dass wir die Saison beenden, unsere Kredite bezahlen und dann die notwendigen Umstellungen vornehmen würden, um auf eine Art weiterzumachen, die für alle wirtschaftlich Sinn macht."

Die genauen Gründe dafür, warum die Liga jetzt wenige Wochen vor dem Ende ihrer ersten Saison, eingestellt wurde, sind unklar und wurden bislang auch nicht kommuniziert. Die Einschaltquoten blieben trotz geringerer Zuschauerzahlen in den Stadien relativ stabil, mit Johnny Manziel war jüngst ein neuer Zuschauermagnet in die Liga gekommen. Zuletzt hatte es von Dundon Versuche gegeben, mit der Spielergewerkschaft der NFL eine Einigung zu erzielen, um Spieler mit NFL-Vertrag in der Liga einsetzen zu dürfen.

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