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NFL Commissioner Roger Goodell: "Das Spiel leiten keine Roboter"

SID
Roger Goodell äußerte sich zur Kritik an den Schiedsrichter nach dem NFC Championship Game.

Commissioner Roger Goodell hat sich zur anhaltenden Schiedsrichter-Debatte in der NFL geäußert und über mögliche Veränderungen gesprochen. "Es ist nie gut für uns, wenn nach einem Spiel über die Referees diskutiert wird", sagte der 59-Jährige vor dem Super Bowl in der Nacht zu Montag (0.30 Uhr MEZ live auf DAZN) in Atlanta: "Wir werden uns erneut mit dem Thema Videobeweis beschäftigen."

Im NFC Championship Game zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams (23:26 n.V.), die im Super Bowl auf die New England Patriots treffen, hatten die Schiedsrichter die Gastgeber mit einer krassen Fehlentscheidung benachteiligt. Die Saints fühlten sich nach dem Ausscheiden um ihre Chancen beraubt. "Wir verstehen den Frust der Fans, und wir wollen uns mit der Sache befassen", sagte Goodell: "Die Aktion hätte geahndet werden müssen. Wir werden alles tun, um uns zu verbessern."

Rams-Verteidiger Nickell Robey-Coleman hatte Saints-Receiver Tommylee Lewis bei 1:45 Minuten Restspielzeit an der Seitenlinie weggerammt, bevor dieser den Ball fangen konnte. Eine verbotene "Pass Interference", doch ein Videobeweis war laut Regelbuch nicht erlaubt. Hier könnte die Liga bei einer Reform ansetzen.

"Wir haben hart daran gearbeitet, uns die Technologie nutzbar zu machen. Aber Technologie löst nicht alle Probleme", sagte Goodell: "Das Spiel leiten keine Roboter. Und das wird auch in Zukunft nicht passieren. Aber wir müssen unseren Weg weitergehen." Die Schiedsrichter seien "Menschen, und sie leiten ein sehr schnelles Spiel. Sie können nicht immer richtig liegen."

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