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NFL Week 16 Roundup: Drama pur: JuJu-Fumble kostet Steelers wohl Playoffs - Eagles mit Comeback

Von SPOX
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© getty

Die New Orleans Saints besiegten die Pittsburgh Steelers in einem unglaublich dramatischen Spiel. Die Chicago Bears zitterten beim Sieg in San Francisco. Die Philadelphia Eagles dürfen dank einer furiosen Vorstellung von Nick Foles gegen die Houston Texans weiter von den Playoffs träumen. Die New England Patriots und Dallas Cowboys haben ihren Divisions gewonnen, während die Indianapolis Colts eine empfindliche Heimpleite vermieden.

NFL Week 16 Recaps

New Orleans Saints (13-2) - Pittsburgh Steelers (8-6-1)

Ergebnis: 31:28 (7:3, 10:11, 7:14, 7:0) BOXSCORE

  • Welch ein Drama in New Orleans. Die Steelers reisten stark unter Druck an, nachdem von der Konkurrenz nahezu jeder gewonnen hatte und Pittsburgh so aus dem Playoff-Picture gefallen wäre, würde man verlieren. Doch bekam man einen guten Start von seiner Defense, als Sean Davis einen Passversuch von Taysom Hill abfing. Pittsburgh hatte in den Wochen 11-14 keinen einzigen Pick gefangen.
  • New Orleans musste auf der offensiven Seite hart arbeiten um Plays zu kreieren. Die Steelers schafften mit ihren Blitz-Paketen Druck zu erzeugen und vor allem als Taron Armstead wieder raus musste, war New Orleans' O-Line anfällig. Man bekam ein bisschen Unterstützung, als Alvin Kamara einer PI-Penalty provozierte, die Zweifelhaft war. Mark Ingram gab den Saints eine 7:3-Führung.
  • Dass die Steelers von den unangenehmen Bedingungen wenig beeindruckt waren, zeigte ein herrlicher Drive im zweiten Viertel, bei dem man 97 Yards hinter sich ließ und Running Back Jaylen Samuels für den Touchdown abschloss. Antonio Brown fing hier schon für 64 Yards. Die Saints antworteten jedoch noch vor der Pause und gingen mit einem Field Goal in Führung.
  • Im zweiten Durchgang ging ein herausragender Schlagabtausch weiter. Denn als die Saints nach einem Kamara-Touchdown auf 10 Punkte davon zogen, antworteten die Steelers sofort und vor allem dank einem herausragenden Brown. Daraufhin leistete Pittsburghs Defense tolle Arbeit und stoppte Drew Brees und die Saints, bevor Ben Roethlisberger einen erneuten Touchdown-Pass zu Brown warf.
  • Mit 4 Punkten Vorsprung begann das Drama im vierten Viertel aber erst richtig. Die Saints wollten durch Kicker Will Lutz aus 50 Yards den Rückstand verkürzen, doch wurde der Versuch geblockt. Nur wenige Momente später stoppte New Orleans Pittsburgh, doch entschieden sich die Steelers mutig einen Fake Punt zu spielen. Roosevelt Nix allerdings war einen halben Yard zu kurz.
  • Die Saints kamen in Pittsburgh-Territory in Ballbesitz und Brees (27/39, 326 YDS, TD) dirigierte nochmal einen Drive mit diskussionswürdigen Penalties, einem herausragenden Pass bei 3rd&20 und einem Michael-Thomas-Touchdown, der erst nach Video-Review gegeben wurde. Mit 1:25 und ohne Timeouts musste Roethlisberger (33/50, 380 YDS, 3 TD) mit 3 Punkten Rückstand nochmal ran. Bei 4th&15 verlängerte wieder Brown durch einen herausragenden Catch den Drive. Dann fand Big Ben JuJu Smith-Schuster in Field-Goal-Range, doch schlug Sheldon Rankins ihm den Ball aus der Hand.
  • Die Saints sichern sich mit dem Sieg Home-Field-Advantage in der NFC. Die Saison der Steelers hingegen hängt nun am seidenen Faden und in den Händen der Cleveland Browns, die für Pittsburgh gegen die Baltimore Ravens gewinnen müssten.

Arizona Cardinals (3-12) - Los Angeles Rams (12-3)

Ergebnis: 9:31 (3:7, 6:14, 0:3, 0:7) BOXSCORE

  • Die Rams haben wie erwartet wenig Probleme mit den Cardinals gehabt. Zumindest über weite Strecken des Spiels. Begonnen hat Jared Goff (19/24, 216 YDS, TD) nämlich wieder mal mit einem Patzer gegen Pressure, als er den Ball bei einem Sack von Benson Mayowa fallen ließ, den er schon lange hätte kommen sehen müssen. Dann allerdings erholte sich die Offense L.A.'s, die ohne Todd Gurley spielte.
  • Gurley nämlich fiel kurzfristig aufgrund von Kniebeschwerden aus, die ihn schon länger beschäftigten. Für ihn verpflichteten die Rams unter der Woche C.J. Anderson. Der ehemalige Power Back der Broncos machte einen guten Job und durfte sich in der ersten Halbzeit über einen Touchdown freuen und lief für starke 167 Yards. Ansonsten bewegte sich das Team von Head Coach Sean McVay nach zwei Niederlage wieder in sicherem Fahrwasser. Gerade wenn das Spiel in die Horizontale ging fanden die Cardinals keine Antworten.
  • Für Arizona geht es in dieser Saison nicht mehr um viel als um die Entwicklung von Josh Rosen (12/23, 87 YDS, 4 CAR, 49 YDS). Der Rookie-QB wusste gegen den starken Gegnern gelegentlich zu gefallen, wenn er die Pocket verließ und Plays mit seinen Füßen machte. Gegen den Druck der Rams hatte diese O-Line allerdings keine Gegenwehr. So war es wenig überraschend, dass Aaron Donald zu Sack Nummer 19,5 kam und nun mehr hat, als jeder andere Defensive Tackle jemals in einer sammeln konnte. Ansonsten bekamen die Cardinals-Fans ein Highlight-Play zu sehen, als der ewige Larry Fitzgerald einen 32-Yard-Touchdown-Pass in die Hände von David Johnson warf.

San Francisco 49ers (4-11) - Chicago Bears (11-4)

Ergebnis: 9:14 (0:0, 9:7, 0:7, 0:0) BOXSCORE

  • Die 49ers zeigen weiterhin Charakter und spielen auch ohne Playoff-Chancen um Siege. Das zeigte nicht nur die Willensleistung des Teams, sondern auch ein vollkommen übermotivierter Hit von Rookie Marcell Harris gegen Mitchell Trubisky, der eine riesige Rauferei und mehrere Platzverweise zur Folge hatte. So musste unter anderem Richard Sherman den Platz verlassen.
  • Doch von vorne: Die Niners bereiteten den Bears vor allem auf der offensiven Seite riesige Probleme. Doch mehr als der Druck, den San Francisco erzeugte, waren erneute Fehler von Trubisky bemerkenswert. Er warf unter anderem eine schrecklich Intercpetion in der End Zone, die durch ein Penalty glücklicherweise zurückgenommen wurde. Doch leisteten sich die Bears einen weiteren Turnover, der die 49ers in Führung hielt.
  • Man konnte sich glücklich schätzen, dass San Francisco nicht mehr aus seinen Möglichkeiten machte. Doch musste man sich regelmäßig in der gegnerischen Hälfte mit Field Goals zufrieden geben, weil man es um Nick Mullens (22/38, 241 YDS, INT) lange Zeit nicht schaffte, George Kittle ins Spiel zu bekommen. So reichten Chicago seine Touchdowns durch Anthony Miller und einen Jordan-Howard-Run, um das Spiel zu kontrollieren.
  • Die Bears dirigierten im vierten Viertel noch einmal einen herrlich langen Drive, bei dem erst Harris und dann zahlreichen anderen Spielern die Sicherungen durchbrannten. In einer Third-Down-Situation, bei dem man das Spiel beenden hätte können, fing Allen Robinson den Pass von Trubisky (25/29, 246 YDS, TD), doch ging er nicht zu Boden und ließ sich den Ball freischlagen. Es war Robinsons zweiter Fumble des Tages, doch wurde er von den Niners nicht in Punkte umgesetzt. Die Bears schaffen einen Arbeitssieg, auf den man nicht unbedingt aufbauen kann, doch hält man mit dem Erfolg den Druck auf die Rams aufrecht.

Indianapolis Colts (9-6) - New York Giants (5-10)

Ergebnis: 28:27 (0:14, 7:3, 14:7, 7:3) BOXSCORE

Miami Dolphins (7-8) - Jacksonville Jaguars (4-11)

Ergebnis: 7:17 (7:7, 0:0, 0:0, 0:10) BOXSCORE

  • In einem lange offenen Schlagabtausch zogen die Jaguars mit zehn Punkten im vierten Viertel davon. Insgesamt erzielten sie damit alle ihrer 17 Punkte in Serie. Besiegelt wurde der Sieg der Gäste durch einen Pick-Six von Telvin Smith gegen Ryan Tannehill über 33 Yards.

  • Quarterback Cody Kessler musste zwischenzeitlich verletzt raus und wurde durch Blake Bortles ersetzt. Dieser brachte 5/6 Pässen an (39 YDS).

  • Mitte des dritten Viertels ereignete sich eine kuriose Sequenz für die Jaguars: Nach einem Fumble der Dolphins startete die Jaguars-Offense an der gegnerischen 17. Es folgten zahlreich Penalties, zwei längere Sacks gegen Kessler und ein Raumverlust von 8 Yards für Leonard Fournette. Am Ende punteten die Jaguars bei 4th&46!

 

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