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NFL Playoff Power Ranking: Wer ist der Favorit, wer der Außenseiter?

SPOX ordnet die 12 Playoff-Teams im finalen Power Ranking für diese Saison!

Es ist so weit - die Playoffs sind endlich da! Während für 20 der 32 Teams die Saison beendet ist und die vier Top-Seeds eine Auszeit bekommen, geht es mit den Wildcard-Duellen für acht Teams am Wochenende um alles. Doch wer hat die besten Chancen auf den Einzug in den Super Bowl? Und wer sind die Außenseiter? SPOX-NFL-Redakteur Adrian Franke sortiert die zwölf Playoff-Teams in seinem letzten Power Ranking für diese Saison.

NFL Playoff Power Ranking:

12. Dallas Cowboys

Platzierung im letzten Ranking: 11.

Die Cowboys haben ohne Frage eine der Top-Defenses in den Playoffs. Die Defensive Line um Demarcus Lawrence herum ist aus dem 4-Men-Rush extrem stark und erlaubt es Dallas, dahinter mit sieben Mann in Coverage zu spielen. Dabei hilft das beste junge Linebacker-Duo dieser Saison in Leighton Vander Esch und Jaylon Smith, auch Sean Lee steht wieder zur Verfügung. Die große Frage aber lautet: Wozu ist die Cowboys-Offense in den Playoffs in der Lage? Prescott und das Passing Game sind weiterhin massiv inkonstant, nach wie vor leistet er sich zu viele Fehler und hat riesige Probleme, wenn der Gegner ihn unter Druck setzen kann. Viel wird davon abhängen, dass Ezekiel Elliott und die Offensive Line Spiele dominieren können - mit Amari Cooper als dem X-Faktor dieser Offense. In Shootouts allerdings darf sich Dallas nicht verwickeln lassen.

11. Baltimore Ravens

Platzierung im letzten Ranking: 13.

Kaum ein Team hat eine derart klare Identität wie die Ravens. Defensiv: Eine wahnsinnig schwer lesbare, aggressive und dabei disziplinierte sowie erfahrene Defense, die aufbauend auf einer starken Secondary die Line of Scrimmage durch Pressure- und Blitz-Pakete dominiert. Hier können die Ravens jedem potentiellen Playoff-Gegner enorme Probleme bereiten, das haben zuletzt die Chiefs beim denkbar knappen Heimsieg erfahren. Offensiv geht alles über das Run Game; die Ravens sind hier nicht sonderlich komplex, doch ihre Zone-Read- und Option-Plays fordern ein enormes Maß an Disziplin in der Run-Defense. Baltimore spielt hier eine Handvoll verschiedener Plays aus sehr ähnlichen Formationen und baut darauf auch sein Play Action Game auf, vor allem mit den Tight Ends als X-Faktor. Die große Frage, die aber jedes Ravens-Spiel jetzt umso mehr begleiten wird, lautet: Kann Baltimore auch gewinnen, wenn eine Defense Lamar Jackson in die Pocket und ins Passing Game zwingt? Das ist selbstredend leichter gesagt als getan, doch ist es auch die am klarsten definierbare Anfälligkeit aller Playoff-Teams.

10. Philadelphia Eagles

Platzierung im letzten Ranking: 14.

Kaum ein Team ist in der Einordnung schwieriger. Wie sehr kann man dem jüngsten Aufschwung vertrauen? Und vor allem: Welche Quarterback-Version von Nick Foles bekommen wir in den diesjährigen Playoffs zu sehen? Klar ist: die merkliche Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen der Eagles insgesamt beginnt mit der Line of Scrimmage. Philly hat sich im Pass-Rush nochmals gesteigert und erinnert hier wieder mehr an die Vorjahres-Version, während die Secondary dahinter etwas konservativer und damit auch stabiler daherkommt. Gleichzeitig haben die Eagles die Probleme in der Pass-Protection in den Griff bekommen, die Formel ist also gar nicht unähnlich wie im Vorjahr. Foles ist als Quarterback immer noch eine ziemliche Achterbahn, das sollte man nicht vergessen - ein Blick auf den Start der diesjährigen Regular Season oder die Spiele in der vergangenen Saison vor dem Championship Game genügt dafür. Doch wenn Foles auch nur halbwegs an sein Top-Niveau ran kommt, dann muss man die Eagles als brandgefährliches Playoff-Team auf dem Zettel haben.

9. Houston Texans

Platzierung im letzten Ranking: 7.

Nach Will Fuller ist inzwischen auch Demaryius Thomas verletzt, das Run Blocking und damit das gesamte Run Game sind bestenfalls inkonstant - und die Pass-Protection ist ein riesiges Problem. Die Texans-Line hat die höchste Adjusted Sack Rate der Liga gegen sich, Deshaun Watson steht prozentual mehr unter Druck, als irgendein anderer Quarterback. Houstons Offensiv-Leistungen sind teilweise überraschend und sprechen für die unheimlich hohe Qualität von Watson und DeAndre Hopkins, die Houstons Offense auch in den Playoffs tragen müssen. Das kann funktionieren, es ist allerdings ein extrem wackliges Fundament, wenn man es mit den Top-Offenses in der Postseason vergleicht. Dazu kommt, dass Houstons Secondary angeschlagen ist, und das hat man zuletzt deutlich gesehen. Hier waren wieder mehr von den Problemen sichtbar, mit denen die Texans die Saison begonnen haben. Die Front um Watt, Clowney und Co. gehört zur Liga-Spitze, ist gegen den Run herausragend und auch im Pass-Rush gefährlich. Doch deutet einiges darauf hin, dass Houston zum Start in die Playoffs in zwei kritischen Spots - Offensive Line und Coverage - zu anfällig ist.

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