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NFL Coin Toss Week 13: Philadelphia Eagles vs. Washington Redskins

Woche 13 endet in Philadelphia: Die Eagles empfangen die Redskins.
© getty

Für den Titelverteidiger wird es ernst: können die Philadelphia Eagles im Rennen um die Division dran bleiben? Oder versetzt ein dezimiertes Redskins-Team den Eagles den mutmaßlich entscheidenden Stoß? Im SPOX Coin Toss wird diskutiert, wer die Oberhand behält. Zu sehen gibt es die Partie in der Nacht zum Dienstag ab 2.15 Uhr live auf DAZN!

Preview Philadelphia Eagles (5-6) - Washington Redskins (6-5) (Di., 2.15 Uhr live auf DAZN)

mySPOX-User JaydoggBO: Vor der Saison galten die Eagles als das beste Team der Division, wenn nicht sogar als das beste Team der NFC. Doch seitdem hat sich einiges verändert und auch weil Carson Wentz sich nicht so gut von seiner Verletzung aus der letzten Saison erholt hat, spielen die Eagles in diesem Monday Night Football Game bereits um ihre Playoff-Chance.

Gegen das Team aus Washington wird sich der Sieg vor allem an der Line of Scrimmage entscheiden und hier sehe ich den Vorteil bei den Eagles. Zwar enttäuschen die Eagles in dieser Saison was die "Adjusted Sack Rate" betrifft, jedoch sind sie was den Run betrifft ein Top 10 Team in den Rubriken "Stuffed" und "Power Success".

Gerade beim "Power Success" wird sich entscheiden, wie gut man Washington aufhalten kann; denn mit Adrian Peterson, in seinem gefühlt 20. Frühling, kommt ein klassischer Power Runner auf die Eagles zu. Sollte man es schaffen, dass Backup Colt McCoy passen muss, hätte man schon viel erreicht. Auch unter Alex Smith war das Passing Game von Washington schlecht und das wird unter McCoy nicht besser werden, vor allem wenn der Pass-Rush der Eagles auf eine verletzungsgeplagte Offensive Line trifft.

Philadelphia Eagles: Run-Blocking als Trumpf?

Auf der anderen Seite des Balles haben die Eagles auch den Vorteil beim Run Blocking, auch wenn man selber nur im Mittelfeld liegt, gehört Washington nach den "Adjusted Line Yards" zu einen der schlechtesten Teams der Liga und das obwohl man zuletzt in den Run Stop einiges an Draft Kapital gesteckt hat.

In der Pass-Protection muss Philadelphia vor allem auf den häufig unterschätzen Ryan Kerrigan aufpassen, der zusammen mit Ioannidis und Allen ordentlich Druck erzeugen kann. Deshalb wird es im Interesse der Eagles sein, Smallwood und vor allem Josh Adams ins Spiel zu bringen. Adams kommt auf bisher starke 5,2 Yards pro Run und sollte gegen Washington auch nicht wesentlich weniger schaffen.

Smallwood dagegen wird vermutlich vermehrt im Passing Game eingesetzt. Am Ende gewinnen die Eagles knapp, weil sie im Passing Game die etwas höhere Qualität haben und auch nicht ganz so schlimm von Verletzungen getroffen sind wie der Gegner.

Adrian Franke (SPOX): Für Philadelphia ist dieses Redskins-Team im Prinzip der ideale Gegner - und das hätte man sogar dann sagen können, wenn Washington mit Alex Smith und weniger Verletzungen in der Line und im Receiving-Corps antreten würde. Auch früh in der Saison konnte man erkennen: diese Offense funktioniert über das Run Game und das Kurzpassspiel, mehr oder weniger alles fand in der Mitte des Feldes und ohne ausgeprägtes vertikales Element statt.

Was Downfield-Pässe angeht, war Smith bis zu seiner schweren Verletzung konstant im unteren Drittel der Liga zu finden. Auffällig, und schwer erklärbar ist die Tatsache, dass Washington seit dem gezwungenen Quarterback-Tausch das Play-Action-Game deutlich runter geschraubt hat (von 21,4 Prozent auf 9,7 Prozent). Es mag in der noch sehr kleinen Sample Size begründet sein, hier sollte Gruden Colt McCoy allerdings deutlich mehr unter die Arme greifen und das Passing Game mit dem Run Game besser verknüpfen.

Die schlechte Eagles-Pass-Defense wäre ein guter Anfang dafür, um Philly da anzugreifen, wo es den Eagles weh tut; doch vorerst bleibt die Kernaussage: die Eagles sind in der Secondary von Verletzungen geplagt und so anfällig wie nur wenige andere Teams. Die zentrale Frage allerdings wird sein, ob Washington diese Schwachstelle eigentlich attackieren kann - und ob die Redskins das schematisch überhaupt konsequent ausnutzen "wollen".

Philly vs. Redskins: Schlägt Washingtons Defense die Eagles?

So droht Washington also ein Spiel, in dem man gegen die starke Run-Defense der Eagles den Ball nicht laufen und angesichts der inzwischen wackligen eigenen Offensive Line McCoy nicht vernünftig schützen kann - kurzum: ein Spiel, das die Offense für Washington nicht gewinnen wird.

Doch könnte es die andere Seite des Balls sein, die Phillys Playoff-Traum den Todesstoß versetzt: Washington ist immer noch in der Lage, mit seiner Front Gegnern Probleme zu bereiten, auch wenn man das nicht konstant genug abruft. Washington hatte in den vergangenen Wochen keine Angst davor, gegnerische Quarterbacks zu blitzen und angesichts der Probleme im Play-Calling und der generellen offensiven Inkonstanz der Eagles sollte sich das diese Woche nicht ändern.

Wentz kann den Blitz zwar mit seinem starken Pocket-Verhalten schlagen, hatte allerdings auch mehrere Fehler gegen den Blitz dieses Jahr. So lange Washington offensiv keine gravierenden Fehler macht, sollte die Defense in der Lage sein, dieses Spiel zumindest eng zu halten. Und vielleicht mehr.

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