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Ben Roethlisberger: "Man muss für andere auf Geld verzichten"

Von SPOX
Dienstag, 19.06.2018 | 09:00 Uhr
Elf Quarterbacks in der NFL verdienen jährlich mehr Geld als Ben Roethlisberger.
© getty

Ben Roethlisberger spricht in Zeiten der sich stetig übertrumpfenden Rekord-Verträge für Quarterbacks darüber, dass es Sinn macht, an das Wohl des Teams zu denken. Der Playcaller der Pittsburgh Steelers interessiert sich selbst nicht für eine Rekord-Marke auf dem Arbeitsvertrag.

"Es ist wichtig zu verstehen, dass man der Quarterback eines Teams ist", erklärte Big Ben in einem Interview bei ESPN. "Manchmal muss man sich eben zurücknehmen und auf Geld für andere verzichten."

Roethlisberger hat bei den Steelers noch zwei Jahre Vertragslaufzeit. An einem neuen Rekordvertrag, wie er derzeit häufig für andere Quarterbacks ausgehändigt wird, ist er aber nicht interessiert. "Ich interessiere mich mehr für Rekord-brechende Super-Bowl-Siege. Das ist mir wichtiger."

Der Steelers Playcaller ist derzeit Zwölfter in Sachen jährliches Gehalt, welches an Quarterbacks ausgezahlt wird. Sein Jahres-Salär von 21,85 Millionen Dollar liegt weit hinter dem von den Spitzenreitern Matt Ryan (30 Millionen Dollar, Atlanta Falcons) und Kirk Cousins (28 Millionen Dollar).

Roehtlisberger hofft auf Verbleib der Offensive Line

Neben Roethlisberger wird auch Aaron Rodgers nach der 2019er-Saison Free Agent. "Ich habe noch zwei Jahre auf meinem Vertrag. Ich werde hier nicht einfach herumsitzen und mir über meinen Vertrag Gedanken machen. Das ist nicht mein Job, sondern der von meinem Agenten und der Franchise. Ich denke, dass es andere und vielleicht wichtigere Personen gibt, die jetzt einen Deal abschließen sollten."

Mit einer dieser Personen könnte Big Ben zwar Running Back Leveon Bell meinen - der Superstar im Backfield steht aktuell unter dem Franchise Tag - doch erwähnte er Spieler der Offensive Line, die er gerne weiterhin vor ihm auf dem Spielfeld sehen würde.

"In zwei Jahren geht es auch um [Maurkice] Pouncey, [Marcus] Gilbert und andere wichtige Spieler. Ich hoffe, dass sie gehalten werden können. Wenn sie nämlich nicht da gewesen wären, dann wäre ich es auch nicht. Sie sind einfach so gut."

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