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Die besten Werbespots des NFL Super Bowl 2018

Von SPOX
Panthers-Quarterback Cam Newton war im Vorjahr im Super Bowl zu sehen.

Der Super Bowl 2018 ist Geschichte. Neben dem Erfolg der Philadelphia Eagles wird im Nachhinein auch kontrovers über die Werbespots in der Halbzeitpause diskutiert - die Kosten bewegten sich dabei offenbar in astronomischen Höhen. SPOX zeigt die besten und misslungensten Werbe-Clips.

Wie Sports-Illustrated-Kolumnist Richard Deitsch berichtet, sollen die Spots für den Super Bowl laut Dan Lovinger - seines Zeichens Vizepräsident für Werbe-Verkäufe bei NBC Sports - im Schnitt über fünf Millionen Dollar kosten. Für 30 Sekunden Werbezeit.

Jahr für Jahr stecken Firmen nicht nur viel Geld, sondern auch besonders kreative Ideen in ihre Super-Bowl-Werbung. Im vergangenen Jahr etwa durfte Rob Gronkowski gemeinsam mit Jeffrey Tambor für Tide werben und auch Audis Werbespot blieb im Gedächtnis. Auch beim diesjährigen Super Bowl ließen sich Pepsi, Amazon oder Lexus einiges einfallen, um ihre Prdukte zu vermarkten.

Die besten Werbespots des Super Bowls 2018

  • Pepsi: Die Getränkemarke holte sich für seinen Spot Stars wie Cindy Crawford und Britney Spears ins Boot. Die zentrale Botschaft hinter dem Spot: Für jeden verschiedenen Geschmack gibt es eine eigene Pepsi.
  • Pringles: Der Spot des Chipsherstellers, bei dem das neue Angebot "Flavor Stacking" beworben wird, vermittelte den Zuschauern ein ganz neues Geschmackserlebnis.
  • Lexus: Marvel's neuer Superheld Black Panther gab sich im Spot des Premium-Autoherstellers die Ehre.
  • M&M's: Nach dreijähriger Abstinenz waren auch die Schokoladenlinsen mit TV-Comedian Danny DeVito wieder dabei.
  • Doritos und Mountain Dew: Peter Dinklage und Morgan Freemann lieferten sich ein Rap-Battle und verkörperten die beiden Gegensätze beim Kampf zwischen Feuer und Eis.
  • Alexa: Nach dem Verlust ihrer charakteristischen Stimme mussten Stars wie Anthony Hopkins, Gordon Ramsay und Rebel Wilson aushelfen.

Super Bowl Werbung: Kontrovers diskutiert

Bei Super Bowl Commercials kam es immer wieder zu großen Kontroversen bei Zuschauern und Produzenten. Ein berühmter Fall ereignete sich im Jahr 2009 im Super Bowl XLIV, als die evangelische NGO Focus on the Family eine Werbung mit Tim Tebow und seiner Mutter ausstrahlte. Darin unterstützen sie eine Kampagne gegen Abtreibung.

Die Werbung wurde von Gruppen, die für Frauenrechte eintreten stark kritisiert. Auch über den Sender CBS gab es negative Schlagzeilen. Der Sender hatte die Werbung akzeptiert, in dem Wissen, dass es sich beim Thema Abtreibung in den USA um ein echtes Politikum handelt.

2013 wurde eine SodaStream Werbung vom Sender CBS abgelehnt. Die Werbung zeigte Coca-Cola und Pepsi Lieferanten denen ihre Flaschen bei der Auslieferung um die Ohren fliegen. CBS sah das als direkten Angriff auf andere Marken und lehnte die Werbung ab. Das Ablehnen sorgte für großen Wirbel, vor allem weil beide Softdrinkhersteller langjährige Partner des Super Bowl sind. Im Endeffekt brachte aber auch der Wirbel um die Ablehnung Aufmerksamkeit für die Marke.

Jegliche Werbung für Alkohol, Wetten oder verbotene Substanzen ist beim Super Bowl verboten. Auch politische Werbung wird zumeist abgelehnt, da in den USA laut Gesetz allen Kandidaten die gleiche Werbezeit zur Verfügung stehen muss.

Die fünf besten Super Bowl Commercials

Bei Super Bowl Commercials gehen die Meinungen Jahr für Jahr weit auseinander. Die einen finden bestimmte Werbungen abscheulich, die anderen ganz großartig. Doch sie sind vor allem eines: Entertaining und keinesfalls 08/15. SPOX zeigt euch eine Auswahl an höchst effektiven Werbe-Clips, die bei einem Super Bowl ausgestrahlt wurden:

  • Coca-Cola: "Mean Joe Greene" (1979)

Mean Joe Greene, hier war der Name Programm. Der Defensive Tackle galt lange als der "böseste Spieler der NFL". In dieser Werbung zeigt er sich ob der Präsenz eines kleinen Jungen ganz zahm. Die Werbung wurde zum absoluten Klassiker.

  • Apple: "Sledgehammer" (1984)

"Sledgehammer" war die Super Bowl Commercial, die für den vielleicht größten Diskussionsstoff sorgte. Die Werbung zeigt, angelehnt an den Klassiker "1984" von George Orwell, düstere Szenen einer Apokalypse. Alles gipfelt in der Ankündigung, dass die Firma in diesem Jahr ihren Computer auf den Markt bringt.

  • Pepsi: "Coke Guy Takes a Pepsi" (1996)

Einfach, aber doch effektiv: Diese Pepsi-Werbung aus dem Jahr 1996 "ertappt" einen Coca-Cola-Mitarbeiter bei der Arbeit, wie er zu einer Pepsi greift. Da werden Erinnerungen an Big Brother wach.

  • Tabasco: "Mosquito" (1998)

Eine Moskito geht in Flammen auf. Die Werbung suggeriert, dieser Effekt werde durch die scharfe Tabasco-Soße herbeigeführt. Mahlzeit!

  • Doritos: "3D Doritos" (1998)

Doritos ist bei den Firmen, die beim Super Bowl werben, ein absoluter Dauerbrenner. Jahr für Jahr inszenieren sie unter großem Aufwand Werbe-Clips für das Mega-Event, so auch 1998.

Worst-Of - die schlechtesten Super Bowl Commercials

  • Go Daddy: "Perfect Match" (2013)

Eine Werbung, die hohe Wellen schlug. Seit 2005 wirbt der Webhoster "Go Daddy" beim Super Bowl. Dieser Clip mit dem Supermodel Bar Rafaeli wurde 2013 ausgestrahlt und hinterlässt gemischte Gefühle.

  • MrClean: "Cleaner of your dreams" (2017)

Hallo, Stereotype! In dieser Werbung wird eine müde Hausfrau gezeigt. Wie gut, dass MrClean kommt und hilft. Aber vielleicht ist das gar nicht MrClean, sondern ihr Mann. Die Frau war offensichtlich verwirrt, weil ihr Mann saubermacht. Diese Werbung erwartet man eher in den USA der Fünfziger als 2017.

  • SoBe Life: "Thrillicious" (2008)

Tanzende Geckos sind schön und gut. Aber Lust auf Wasser löst diese Werbung nicht unbedingt aus, selbst wenn sie mit der Musik von Michael Jacksons "Thriller" unterlegt ist.

  • Groupon: "Tibet" (2011)

Geschmackloser geht's kaum. Die Werbung beginnt mit sanfter Musik und ernsten Worten über die Situation in Tibet, endet aber dann in einem "Geiz ist geil"-Kaufrausch.

  • Salesgenie.com: "Pandas" (2008)

Immer wieder gibt es auch kleinere Firmen, die durch eine riesige Investition vor einem Millionenpublikum groß rauskommen möchten. Salesgenie war eine von ihnen.

Aber wie: Pandas, die gebrochenes Englisch mit einem chinesischen Akzent sprechen? Nein danke. Nach dem Spot verteidigte sich Vinod Gupta, Chef des Mutterkonzerns InfoUSA mit den Worten: "Pandas sind nun mal aus China. Sollen sie mit einem deutschen Akzent sprechen?"

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