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NFL: Draft-Grades für alle 32 Teams

Steals, Quarterbacks, große Fragezeichen

Dienstag, 02.05.2017 | 11:00 Uhr
SPOX hat sich die 32 Draft-Klassen angeschaut und gibt jedem Team eine Note für den Draft
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MLB
Astros @ Yankees (Spiel 3)
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Colts @ Titans
MLB
Astros @ Yankees (Spiel 4)
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Celtics @ Cavaliers
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Dodgers @ Cubs (Spiel 3)
NBA
Rockets @ Warriors
MLB
Dodgers @ Cubs (Spiel 4)
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Timberwolves @ Spurs
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Lightning @ Blue Jackets
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Knicks @ Thunder
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Chiefs @ Raiders
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Cavaliers @ Bucks
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Warriors @ Grizzlies
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RedZone -
Week 7
NBA
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Canucks @ Red Wings
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Falcons @ Patriots
NBA
Warriors @ Mavericks
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Redskins @ Eagles
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Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NFL
Dolphins @ Ravens
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Stars @ Oilers
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes

Los Angeles Chargers

Erster Pick: Mike Williams, WR, Clemson
Zweiter Pick: Forrest Lamp, G, Western Kentucky

Guard, Receiver und Safety hatte ich bei den Chargers als größte Needs ausgemacht - die ersten vier Picks: Williams, Lamp, Guard Dan Feeney und Safety Rayshawn Jenkins. In dieser Hinsicht also bereits ein Pluspunkt, genau wie der Value: Lamp in der zweiten Runde sowie Cornerback Desmond King in Runde fünf sind sehr gute Picks und auch Feeney könnte früh spielen. Williams dürfte derweil sehr gut in die Offense passen: Ein extrem physischer Jump-Ball-Receiver mit einem riesigen Catch-Radius, der eine echte Downfield-Waffe ist. Philip Rivers gefällt das.

SPOX-Note: 1-

Los Angeles Rams

Erster Pick: Gerald Everett, TE, South Alabama
Zweiter Pick: Cooper Kupp, WR, Eastern Washington

Das Ziel bei den Rams, die keinen Erstrunden-Pick hatten, war klar erkennbar: Unterstützung für Jared Goff muss her. Das sollte zumindest einigermaßen gelungen sein: Everett ist noch sehr roh, sollte als Receiver aber früh glänzen. Das gilt auch für Slot-Maschine Kupp, der vor allem gegen Zone Coverage immer wieder Lücken findet, während Josh Reynolds (4. Runde) wohl als Outside-Deep-Threat eingeplant ist. Unter dem Strich stehen mehrere Picks, dazu gehört auch Safety John Johnson, die in die Kategorie "solide" fallen - mehr aber eher nicht.

SPOX-Note: 3+

Miami Dolphins

Erster Pick: Charles Harris, Edge, Missouri
Zweiter Pick: Raekwon McMillan, LB, Ohio State

Pass-Rush, Linebacker, Guard - das waren meine drei Top-Needs bei den Dolphins, und die haben sie adressiert: Harris ist unglaublich explosiv und kann eine herausragende College-Produktion vorweisen (10 Sacks, 18 QB-Hits, 34 QB-Hurries 2016), er sollte neben Ndamukong Suh und Cam Wake früh auch in Miami glänzen. Voraussetzung allerdings: Er steigert sich noch deutlich gegen den Run. Bei McMillan fällt die Fähigkeit auf, Plays richtig zu lesen und dementsprechend die Line zu attackieren. Cornerback Cordrea Tankersley in der dritten Runde ist in meinen Augen ein Steal, Guard Isaac Asiata (5. Runde) wird sofort im Running Game helfen - und das sollte auch 2017 die Offense-Identität der Dolphins sein.

SPOX-Note: 2+

Minnesota Vikings

Erster Pick: Dalvin Cook, RB, FSU
Zweiter Pick: Pat Elflein, C, Ohio State

Wie die Rams hatte auch Minnesota keinen Pick in der ersten Runde, die Value-Bewertung allerdings fällt bei den Vikings ganz anders aus. Dalvin Cook hätte auch in der ersten Runde gehen können, mir gefällt er in der zweiten besser: Probleme mit Fumbles und in Pass-Protection sowie Bedenken abseits des Platzes sollte man nicht ignorieren - genauso wenig wie allerdings seine herausragende Vision, Geduld und Explosivität. Elflein gilt nicht nur als toller Leader, gerade im 2016 so desolaten Run-Blocking wird er den Vikes sofort weiterhelfen. Weitere gute Picks: D-Liner Jaleel Johnson, der Sharrif Floyd ersetzen dürfte, sowie Tight End Bucky Hodges (6. Runde): Ein noch roher Spieler, der zunächst vor allem als großer Slot-Receiver eingesetzt werden könnte - da aber schon jede Menge Potential mitbringt.

SPOX-Note: 2+

New England Patriots

Erster Pick: Derek Rivers, Edge, Youngstown State
Zweiter Pick: Antonio Garcia, OT, Troy

Brandin Cooks, Kony Ealy, Mike Gillislee, Dwayne Allen - die rundum aggressive Offseason der Patriots muss in die Draft-Bewertung wenigstens ein Stück weit mit einfließen, hatte New England nach mehreren Trades doch nur vier Picks im Draft sowie keinen vor der dritten Runde. Der aber wurde prompt gut investiert, nämlich in den größten Need (Pass-Rush) und in einen vielversprechenden Spieler: Rivers ist ein herausragender Athlet, der schon jetzt auch gegen den Run glänzt und so früh Snaps sehen dürfte. Garcia, der nur zwei Picks nach Rivers ging, bringt sehr gute Agilität und Balance mit, Pass-Rusher Deatrich Wise (4. Runde) beachtliche College-Statistiken. Die Pats haben aus ihrem geringen Kapital ohne Frage viel gemacht.

SPOX-Note: 2+

New Orleans Saints

Erster Pick: Marshon Lattimore, CB, Ohio State
Zweiter Pick: Ryan Ramczyk, OT, Wisconsin

Zwei Dinge stechen beim Saints-Draft negativ raus: Einerseits haben sie es verpasst, in der ersten Runde ihre Wunschspieler zu holen - das gilt vor allem für Linebacker Reuben Foster am Ende der ersten Runde, der dieser Defense wahrlich geholfen hätte. Andererseits ging New Orleans in diesen Draft mit dem Ziel, die Defense zu verbessern. Stattdessen gab es einen Offensive Tackle in der ersten sowie einen teuren Trade nach oben für Running Back Alvin Kamara in der dritten Runde. Ein guter Spieler, keine Frage - neben Mark Ingram und dem gerade verpflichteten Adrian Peterson aber eher in der Kategorie "Luxus-Pick" zuhause. Die Pass-Rusher-Baustelle bleibt stattdessen ein großes Problem. Pluspunkte dagegen dafür, mit Marshon Lattimore den besten Cornerback der Klasse abgestaubt sowie mit Safety Marcus Williams (2. Runde) einen sehr guten Tackler geholt zu haben. Ramczyk macht die O-Line perspektivisch fraglos besser.

SPOX-Note: 2-

New York Giants

Erster Pick: Evan Engram, TE, Ole Miss
Zweiter Pick: Dalvin Tomlinson, DL, Alabama

Der Draft der Giants hat mich gelinde gesagt überrascht: Tight End war zwar ein Need und Engram ist als Receiver bereits eine echte Waffe sowie der berühmte "Matchup-Problem-Spieler", im Run-Blocking allerdings hat er noch deutliche Probleme. Tomlinson in der zweiten Runde war auf meinem Zettel ein Reach, dürfte als Ersatz für Johnathan Hankins eingeplant sein. Ein Linebacker oder Running Back hätte hier allerdings mehr Sinn gemacht. Das lässt sich auch auf die dritte Runde ausweiten, wo Quarterback Davis Webb kam. Guter Deep-Ball, keine Angst vor Pressure, glänzte in den Interviews - gleichzeitig aber auch kaum Reads, kaum Versuchen, Verteidiger mit den Augen zu manipulieren, viele Screens und vor dem Wurf festgelegte Pässe. Ein Projekt-Quarterback mit offenem Ausgang.

SPOX-Note: 3

New York Jets

Erster Pick: Jamal Adams, S, LSU
Zweiter Pick: Marcus Maye, S, Florida

Super Pick in der ersten Runde! Adams ist ein toller Spieler, instinktiv, unglaublich agil, ein Matchup-Spieler rund um die Line of Scrimmage. Kann Nickel-Cornerback und Safety spielen, stark auch gegen den Run. Ein No-Brainer-Pick an dieser Stelle. Danach gefiel noch Receiver Chad Hansen (4. Runde), der New York eine Deep-Threat mit großem Catch-Radius gibt. Ansonsten aber auch einige Fragezeichen: Maye dürfte primär ein Box-Safety sein, bis er sich in Coverage gesteigert hat. Und die größte Baustelle - Cornerback - adressierte New York in einem Draft mit jeder Menge Talent auf der Position erst in der sechsten Runde.

SPOX-Note: 3+

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