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Warum Super Bowl LI ein Pflichttermin ist

Von SPOX
Montag, 23.01.2017 | 16:17 Uhr
Super Bowl LI in Houston ist ein Pflichttermin für alle NFL-Fans!
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New England Patriots gegen Atlanta Falcons - Super Bowl LI steht! Am 5. Februar (live auf DAZN) wird im NRG Stadium von Houston der neue Champion ermittelt. Tom Brady, Bill Belichick, Matt Ryan ... an spannenden Storylines fehlt es nicht. SPOX verrät, warum ihr euch das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen solltet.

  • Weil die größten Stars der NFL die Quarterbacks sind - und in diesem Super Bowl die beiden besten Quarterbacks der Saison 2016 aufeinandertreffen. Bei allem Respekt vor Aaron Rodgers' magischen letzten Wochen: Passer Rating, QBR, Yards pro Attempt oder DVOA: Ryan und Brady belegen die ersten zwei Plätze. Und so oft kommt es im Super Bowl gar nicht zum Duell der beiden besten QBs.
  • Weil Patriots-Quarterback Tom Brady in seinem insgesamt siebten Super Bowl steht. Damit baut er seinen NFL-Rekord weiter aus. Vier Titel hat er bisher gewonnen, zweimal wurde er von den New York Giants geschlagen. Mit einem fünften Titel stünde er unter den Quarterbacks ganz allein (Joe Montana und Terry Bradshaw haben ebenfalls vier Titel gewonnen).

  • Weil Brady die Saison suspendiert an der Seitenlinie begonnen hat. Nach dem DeflateGate-Skandal war er bekanntlich für vier Spiele gesperrt worden, und nicht wenige hatten damit gerechnet, dass er ganz besonders motiviert in die Saison gehen würde, um es seinen Kritikern noch einmal zu zeigen. Mission geglückt! Außerdem wäre es für Patriots-Fans zweifelsohne ein ganz besonderer Moment, die Vince Lombardi Trophy aus der Hand von Commissioner Roger Goodell entgegen zu nehmen - dem Mann, der Brady gesperrt hatte.

  • Weil Tom Brady im August 40 wird. Auch wenn er in diesem fast schon biblischen Alter immer noch auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft agiert: Gevatter Zeit ist bekanntlich unbesiegt. Es kann schneller gehen als man denkt, siehe Peyton Manning. Es könnte auch sein letzter Super-Bowl-Auftritt sein.

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  • Weil die New England Patriots schon zum neunten Mal im Super Bowl spielen werden. Das ist ewiger Rekord. Bei den ganz traditionsreichen Teams denkt man oft an die Steelers, 49ers oder Packers, aber sie alle stehen in dieser Statistik hinter den Pats.

  • Weil Patriots-Head Coach Bill Belichick in seinem siebten Super Bowl coachen wird. Damit überholt er Dolphins-Legende Don Shula. Für viele ist Belichick der beste NFL-Coach aller Zeiten. In Houston kann er ein weiteres Meisterstück abliefern.

  • Weil Falcons-Quarterback Matt Ryan vor seinem ganz großen Durchbruch steht. Seit acht Jahren ist der 31-Jährige nun in der Liga und wurde stets zu den guten bis sehr guten, aber nie zu den ganz großen Quarterbacks gezählt. Vor dieser Saison konnte er nur ein einziges Playoff-Spiel gewinnen, mit einem gekrönten Super-Bowl-Run könnte er in die Kategorie "Brady-Rodgers-Brees" aufsteigen.

  • Weil Ryan seine fantastische Saison krönen könnte. Nach seiner überragenden Regular Season ist er großer Favorit auf den MVP-Award - aber wie wenig der nach einer Playoff-Enttäuschung manchmal nur noch wert ist, davon kann zum Beispiel NBA-Superstar Stephen Curry ein Lied singen. Es gibt viele, die in der NFL einen Unterschied sehen zwischen einem "Regular-Season-QB" und einem "Playoff-QB". Mit einem Sieg über die Pats hätte sich das bei Ryan erledigt.

  • Weil es für Falcons-Head Coach Dan Quinn bereits der zweite Super-Bowl-Erfolg wäre. 2014 war er für die Defense der Seattle Seahawks, die den Denver Broncos um Peyton Manning eine historische Abreibung verpassten. Mit Brady könnte er den zweiten großen Quarterback des neuen Jahrtausends bezwingen - nachdem er 2015 bereits als Defensive Coordinator der Seahawks das Duell mit Brady und Belichick so haarscharf verloren hat.

  • Weil die Falcons in ihrer Franchise-Geschichte immer noch auf den ersten Titel warten. Erst einmal stand man im Endspiel, verlor aber am 31. Januar 1999 klar gegen die Broncos.

  • Weil es ein faszinierendes Matchup zwischen den beiden vielleicht besten Offensive Coordinators der NFL wird. Josh McDaniels ließ bei den Patriots vergessen, dass mit Rob Gronkowski der beste Tight End der letzten Jahre fehlt, Kyle Shanahan machte aus den Falcons die beste Offensive der laufenden Saison. Wer hat mehr Asse im Ärmel? Die Buchmacher jedenfalls rechnen mit vielen Punkten und haben das Over/Under vorerst bei 59 Zählern platziert.

  • Weil mit Julio Jones der vielleicht beste Wide Receiver der NFL, endlich die Chance auf seinen ersten Ring hat. Odell Beckham Jr. und Antonio Brown machen zwar mehr Schlagzeilen, aber wenn man sich einen Receiver im Labor basteln könnte, dann wäre es wohl Jones. Allein sein Touchdown gegen die Packers sagt ja schon alles, und dabei ging er angeschlagen in die Partie. Ein 300-Yard-Game hat er in dieser Saison schon abgeliefert ...

  • Weil sein Matchup gegen Malcolm Butler eine ganz heiße Kiste werden könnte. Butler ist der Top-Cornerback der Patriots, und Butler war es, der mit seiner Interception im Super Bowl vor zwei Jahren den Titel sicherte.

  • Weil bei den Patriots jeder Receiver zum Star werden kann. Chris Hogan zum Beispiel. Der hatte bei den 49ers, Giants, Dolphins und Bills eine relativ anonyme Karriere hinter sich, bevor ihn die Pats in der Offseason holten. Und jetzt? 180 Yards und zwei Touchdowns gegen Pittsburgh. Übrigens die exakt gleiche Statline wie Jones gegen die Packers ...

  • Weil es schon unfassbare 19 Jahre her ist, dass ein Running Back Super-Bowl-MVP geworden ist: Terrell Davis anno 1998 für die Broncos. Aber beide Teams wissen: Ohne Running Game geht nichts. Deshalb gibt es auch einige Kandidaten auf die Ehrung: LeGarrette Blount oder Dion Lewis bei den Pats, Devonta Freeman und Tevin Coleman bei den Falcons. Jeder der vier Backs könnte zum X-Faktor werden.

  • Weil es auch ein Matchup zweier Kicker-Veteranen wird. Die Glatze und die grauen Stoppel am Kinn verraten es: Matt Bryant von den Falcons ist bereits 41, war aber über die komplette Saison unheimlich konstant und darf nun zeigen, ob es im größten Spiel seiner Karriere auch noch klappt. Auf der Gegenseite ist Stephen Gostkowski zwar erst 32, hat aber schon in 21 Playoff-Spielen gespielt, darunter mehreren Super Bowls. Und: Sein verpasster Extrapunkt im vergangenen Jahr gegen die Broncos hatte auch einen Anteil daran, dass man den Super Bowl verpasste ...

  • Weil der Super Bowl auch immer neue Defensiv-Superstars hervorbringt: Vor zwei Jahren war Malcolm Butler der Held, 2016 wurde Von Miller von den Broncos sogar Super-Bowl-MVP. Wer macht diesmal von sich reden? Pats-Safety Devin McCourty? Oder vielleicht Falcons-Pass-Rusher Vic Beasley Jr.?

  • Weil die Fans auf einen richtigen Thriller hoffen können. Sind wir mal ehrlich: Die meisten Playoff-Spiele dieses Januars waren doch recht früh entschieden, und zwar mit im Schnitt fast 16 Punkten Unterschied. Das bringt zwar mehr Schlaf, aber weniger Spannung. Mit diesen beiden Offenses darf man durchaus auf einen waschechten Shootout im NRG Stadium von Houston hoffen, zumal der Dome perfekte Bedingungen verspricht. Inklusive Spannung bis zur letzten Minute.

  • Weil Lady Gaga in der Halbzeitpause auftritt. Ihre Musik mag zwar nicht jedermanns Sache sein, aber langweilig wird es mit der extravaganten Amerikanerin sicher nicht. Sogar das eine oder andere Skandälchen ist nicht ausgeschlossen ...

  • Weil der Super Bowl natürlich live und in voller Länge auf DAZN zu sehen sein wird. Und natürlich haben wir da das eine oder andere Goodie für euch im Gepäck - seid gespannt!

  • Weil SPOX die beiden Wochen zum Super Bowl natürlich wieder mit gewohnt starker Coverage vollpacken wird: Vorschauen, Porträts, Interviews, Player-Power-Ranking, unsere Two-Minute-Warning, Hail Mary, und und und! Übrigens: Auch der eine oder andere Überraschungsgast könnte sich die Ehre geben!

Super Bowl LI im Überblick

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