Donnerstag, 10.11.2016

NFL: Vorschau - Baltimore Ravens vs. Cleveland Browns

Renaissance der Old-School-Ravens?!

Die Baltimore Ravens (4-4) empfangen im Thursday Night Game zum Auftakt von Week 10 die Cleveland Browns (0-9) (ab 2.30 Uhr live auf DAZN) und sind drauf und dran, nach drei mehr oder minder mageren Jahren endlich wieder in die Spur zu finden. Was macht die Ravens derzeit so stark und was darf man vom kommenden Gegner erwarten?

Trotz eines späten Aufbäumens von Ben Roethlisberger gelang den Baltimore Ravens in Week 9 der so wichtige wie prestigeträchtige Erfolg über den Erzrivalen Pittsburgh Steelers. Baltimore steht damit bei 4-4 und an der Spitze der AFC North zu Saisonmitte. Das lässt vorsichtig darauf hoffen, dass Baltimore nach 2014 wieder in die Playoffs einziehen könnte und vielleicht sogar der erste Division-Titel seit 2012 möglich wäre. Dazwischen lagen eine 8-8-Saison nach dem Erfolg in Super Bowl XLVII sowie 5-11 im Vorjahr, als man weite Teile der Saison auf Quarterback Joe Flacco verzichten musste.

Unterm Strich kann man mit dem bisherigen Saisonverlauf für den Moment in Maryland zufrieden sein, zumal die Truppe von Head Coach John Harbaugh einmal mehr personell auf dem Zahnfleisch geht. Zahlreiche Leistungsträger haben schon Zeit verpasst, darunter der immer noch effektive Wide Receiver Steve Smith Sr., Pass-Rush-Maschine Terrell Suggs oder auch Guard Marshal Yanda, der auch im Thursday Night Game von Week 10 gegen die Cleveland Browns wahrscheinlich fehlen wird.

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Einfach verlief die Saison also nicht für die Ravens, die gegen die Steelers immerhin ihre Pleitenserie von vier Spielen beendeten und wieder bei .500 stehen. Doch der Weg, auf dem sie sich die Topplatzierung zur Halbzeit gesichert haben, wirkt ungeachtet des Personals schon ein wenig anachronistisch. Nicht mit Offense, sondern eher mit beinharter Defense setzte man sich durch.

Ein wenig erinnert die aktuelle Verfassung des Teams schon in Ansätzen an die erfolgreiche Vergangenheit. Natürlich verfügt das Team mit Joe Flacco über einen deutlich besseren Quarterback als einst Trent Dilfer. Auf der anderen Seite steht dort aber auch kein Ray Lewis mehr in der Defense. Und dennoch hält letztere Einheit das Team auf Kurs. Vier Siege trotz eines Punkteverhältnisses von 154:153. So einfach ist das nicht!

Top-Defense in allen Belangen

Schaut man konkret auf die Zahlen der Defense, stellt man fest, dass es derzeit in der NFL kaum eine bessere Unit als diese gibt. In den Bereichen Total Defense, Yards pro Spiel und Lauf-Yards pro Spiel belegen die Ravens jeweils den zweiten Platz in der NFL. Zudem lassen sie im Schnitt die neunwenigsten Punkte zu und die siebtwenigsten Pass-Yards.

Fünfmal gleich hielten sie ihre Kontrahenten unter 20 Punkte, einmal gar unter zehn (beim 13:7-Sieg über die Bills in Week 1). Aufgrund dieser Defensiv-Produktion gelang es zudem, selbst in den Niederlagen meist nah dran zu sein. Gegen die Raiders etwa fehlte nur ein Punkt (28:27), gegen die Giants deren vier (27:23) und sechs gegen die Redskins (16:10). Und selbst die höchste Niederlage bei den Jets (16:24) wäre mit einem Score aufzuholen gewesen.

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Die Defense hält die Mannschaft im Rennen und macht Defizite in der Offense wett. Selbige gehört ans hintere Ende der Skala in der Liga. Man erzielt im Schnitt die fünftwenigsten Punkte und belegt bei den Pass-Yards im Schnitt nur den 20. Rang. Die eigentliche Stärke des Teams, das Laufspiel, ist indes komplett abgemeldet - nur Platz 28 in der NFL in Sachen Yards pro Spiel.

Das wiederum hat viele Gründe. Da wäre die Tatsache, dass sich Flacco gerade erst von einer Kreuzband-Verletzung erholt hat und wohl noch nicht ganz fit ist. Seine O-Line erlebte bislang zu viele Fluktuationen, während das Receiving-Corps zahlreiche Ausfälle zu verkraften hatte. Und was das Laufspiel angeht, ist dies eine einzige Baustelle. Kurz vor Saisonstart wurde Justin Forsett entlassen, um ihn dann wieder zu verpflichten. Dann wurde er erneut vor die Tür gesetzt. Neue Nummer eins im Backfield ist daher Terrance West, der es immerhin auf vier Yards pro Carry bringt, aber auch nicht sonderlich häufig den Ball bekommt.

Gewinnen ist alles

Drei Siege zum Start, dann vier Pleiten, nun wieder ein Sieg. Konstanz sieht anders aus. Doch gerade ein alter Hase wie T-Sizzle, der mit einem gerissenen Bizeps spielt und aufgrund dessen riskiert, einen Teil der "Schraubenzieher"-Bewegung in seinem Arm zu verlieren, sieht den wechselhaften Start nicht als Problem an: "Es geht nur danach, wie man eine Saison beendet", so der Ravens-To-Pass-Rusher (5 Sacks): "Wenn man die Playoffs verpasst, interessiert es niemanden, wie gut deine Defense gerankt war. Es geht nur darum, Spiele zu gewinnen, die Playoffs zu erreichen, Division-Titel zu gewinnen und Meisterschaften zu holen." Und Suggs unterstrich, was wirklich wichtig ist: "Am Ende des Tages kann man sagen: 'Oh, sie hatten eine Top-10-Defense', was auch immer, aber wenn du nicht gewinnst, interessiert das nicht. Gewinnen ist das einzige, was interessiert, das einzige."

Und speziell gegen den anstehenden Gegner im Thursday Night Game darf man auch einen Sieg erwarten, schließlich sind die Cleveland Browns nicht ganz zufällig 0-9 und auf Kurs einer Imperfect Season. Allerdings hatte auch Cleveland das eine oder andere Spiel, das es durchaus hätte gewinnen können. Vor zwei Wochen gegen die Jets etwa lag man zwischenzeitlich 20:3 vorn, brachte es aber nicht nach Hause. Gegen die Titans fehlten letztlich nur zwei Punkte. Und auch gegen die Ravens in Week 2 (20:25) wäre mehr drin gewesen, zumal man damals 20:0 in Front lag.

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Vielleicht deshalb warnt Ravens-Head-Coach John Harbaugh vorm kommenden Gegner: "Wir verstehen, dass es sich um ein gutes Footballteam handelt, mit dem wir es zu tun bekommen." Vom bisherigen Saisonverlauf der Browns will sich Harbaugh auch nicht blenden lassen: "Spiele verliert man aus verschiedenen Gründen. Normalerweise ist es Play hier, ein Play da und einige dieser Plays gingen eben nicht zu ihren Gunsten aus. Es kann so laufen. Wir waren in derselben Situation. Wir haben vier Spiele in Folge verloren. Es war einfach so. Es kann passieren. Aber unsere Jungs wissen um die Rivalität, die wir mit Cleveland haben."

Die Fantasy-Tipps für Week 10
Wen sollte man in Week 10 aufstellen - und wen lieber nicht? SPOX gibt Fantasy-Tipps. Und der junge Mann hier im Bild gehört definitiv zu unseren Favoriten
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Quarterback, STARTS: Marcus Mariota, Tennessee Titans (vs. Green Bay Packers): Mariota hat in den letzten Wochen stark gespielt, die Pass Defense der Packers lässt auswärts im Schnitt 298 YDS und 2 TDs zu
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Eli Manning, New York Giants (vs. Cincinnati Bengals): Eli kommt mit drei Siegen am Stück und mächtig Rückenwind, die Passverteidigung der Bengals ist nur Mittelmaß - und Cincy spielt in Night Games meistens eher schlecht
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Joe Flacco, Baltimore Ravens (vs. Cleveland Browns): Is Joe Flacco elite? Hm. Ist er eine Elite-Option gegen die noch sieglosen Browns? Absolut. Zumal die Ravens daheim antreten
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Quarterback, SITS: Cam Newton, Carolina Panthers (vs. Kansas City Chiefs): Die Secondary der Chiefs liebt Turnover wie kaum ein anderes Team, dafür ist die Run Defense schwach. Cam sollte sich deshalb zurückhalten - und ihr euch auch
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Drew Brees, New Orleans Saints (vs. Denver Broncos): Eisernes Gesetz: Keinen Quarterback aufstellen, der gegen die Secondary der Broncos antreten muss. Derek Carr stürzte von 513 auf 184 Yards ab, Brees droht das Gleiche
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Carson Palmer, Arizona Cardinals (vs. San Francisco 49ers): Die Cards sind haushoher Favorit, aber gut möglich, dass das Running Game die ganze Arbeit macht. Und wenn das Spiel früh entschieden ist, muss Palmer sowieso nicht viel werfen
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Running Back, STARTS: Jonathan Stewart, Carolina Panthers (vs. Kansas City Chiefs): Stewart war in den letzten Wochen eine TD-Maschine für die Panthers. Und die Chiefs-Defense lässt 4,8 Yards pro Carry zu (Platz 30 in der Liga)
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Kapri Bibbs, Denver Broncos (@New Orleans Saints): Nominell die zweite Wahl, bekam aber nach einem starken Spiel in Oakland die Garantie auf mehr Carries. Auch als Catcher aus dem Backfield gefährlich
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David Johnson, Arizona Cardinals (vs. San Francisco 49ers): Die Inkompetenz der Run Defense in San Francisco kennt keine Grenzen - 193 Yards pro Spiel! Johnson ist ein Must-Start
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Running Back, SITS: LeGarrette Blount, New England Patriots (vs. Seattle Seahawks): Nur 3,52 Yards erläuft Blount pro Carry, seitdem Brady wieder spielt. Dazu kommt: Die Seahawks haben erst zwei Rushing-TDs zugelassen
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Tudd Gurley, L.A. Rams (@New York Jets): Sophomore Slump? Die schwache O-Line? Was auch immer: Todd Gurley spielt eine statistisch schwache Saison. Zudem ist die Front Seven der Jets immer noch stark, die Secondary aber nicht - mehr Keenum, weniger Gurley
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Matt Jones, Washington Redskins (vs. Minnesota Vikings): Jones hat Knieprobleme, bekommt es mit der starken Vikes-Defense zu tun - und hat auch noch Carries an Rob Kelley verloren
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Wide Receiver, STARTS: Larry Fitzgerald, Arizona Cardinals (vs. San Francisco 49ers): Gut erholt aus der Bye Week gegen die schwache Defense der Niners? Fitzgerald dürfte einige Targets bekommen
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Emmanuel Sanders, Denver Broncos (@New Orleans Saints): Schwaches Running Game, viele Punkte der Saints - da wird Trevor Siemian einige Deep Balls in Richtung Sanders abfeuern
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Ty Montgomery, Green Bay Packers (@Tennessee Titans): Wenn Montgomery bei euch als Receiver läuft, dann unbedingt aufstellen. Er bekommt als Dual Threat nämlich auch Carries aus dem Backfield
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Wide Receiver, SITS: Brandon Marshall, New York Jets (@L.A. Rams): Seit vier Spielen hat er die 70 Yards nicht mehr geknackt, nur zwei TDs in diesem Jahr - und der angeschlagene Fitzpatrick fällt vielleicht auch noch aus
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Jarvis Landry, Miami Dolphins (@San Diego Chargers): Durch Jay Ajayi hat Landry Targets verloren und wird hat Team durch Stills und Parker Konkurrenz. Außerdem ist die Pass-D der Chargers Top 10
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Allen Robinson, Jacksonville Jaguars (vs. Houston Texans): Robinsons Leistungen sind in dieser Saison extrem wechselhaft, Bortles sieht weiter schrecklich aus, und die Texans-D lässt nicht viele Fantasy Points bei Wideouts zu
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Tight Ends, STARTS: Jimmy Graham, Seattle Seahawks (@ New England Patriots): Nach der grandiosen Vorstellung gegen Buffalo ist klar: Graham ist back. Die Defense der Pats ist nicht überragend, und Linebacker Collins haben sie ja vor kurzem getradet
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Antonio Gates, San Diego Chargers (vs. Miami Dolphins): Gates ist gerade in der Red Zone das Lieblingsziel von Philip Rivers. In den letzten drei Wochen: 28 Targets, 14 Catches, 2 Touchdowns. Daheim ein Muss!
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Kyle Rudolph, Minnesota Vikings (@Washington Redskins): Unter dem neuen OC Pat Shurmur kommt Rudolph einfach nicht zum Zug: Nur sechs Catches für 32 Yards in den letzten zwei Partien
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Coby Fleener, New Orleans Saints (vs. Denver Broncos): Denvers Defense gegen TEs ist solide, erst zwei Touchdowns. Außerdem wird Fleener derzeit im eigenen Team von Josh Hill überflügelt und bekommt immer weniger Snaps
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Im Lager der Browns verlegt man sich derweil auf Durchhalteparolen, um den ersten 0-10-Start in ihrer 66-jährigen Geschichte zu verhindern. Wie das gehen soll? Chris Kirksey hat zumindest eine vage Idee: "Wir müssen die Schläge wegstecken. Wir müssen wieder aufstehen und weiter kämpfen. So ist das Leben. Wir werden nicht 0-16 gehen. Wir bleiben nicht sieglos. Wir werden ein Spiel gewinnen", so der Linebacker.

Browns blicken voraus

Um das schon in Baltimore zu realisieren braucht es auch eine starke Vorstellung der eigenen Offense, in der Cody Kessler weiter der Starter sein wird. Aus gutem Grund: "Er ist ein junger Spieler und ich will die Chance haben, ihn gegen die härteste Konkurrenz spielen zu sehen, sodass wir ihn besser für die Zukunft evaluieren können", so Browns-Head-Coach Hue Jackson.

Während die Ravens also um die Division und die Playoffs kämpfen - am Sonntag tritt Erzrivale Pittsburgh gegen die Cowboys nicht unbedingt als Favorit an - geht es für die Browns darum, die Peinlichkeit einer 0-16-Saison abzuwenden und gleichzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen. Viel größer könnte die Schere also nicht auseinander gehen. Doch es birgt für die Browns auch die Chance, relativ frei aufspielen zu können, weil ohnehin keiner einen Sieg erwartet.

Der NFL-Spielplan im Überblick

Das SPOX-NFL-Tippspiel, Week 10:

Florian RegelmannStefan PetriAdrian FrankeMarcus Blumberg

Browns @Ravens

RavensRavensRavensRavens

Texans @Jaguars

TexansTexansTexansTexans

Broncos @Saints

BroncosSaintsSaintsSaints

Rams @Jets

JetsJetsRamsJets

Falcons @Eagles

FalconsFalconsFalconsFalcons

Chiefs @Panthers

PanthersPanthersChiefsChiefs

Bears @Buccaneers

BuccaneersBuccaneersBearsBears

Vikings @Redskins

RedskinsVikingsVikingsRedskins

Packers @Titans

PackersPackersPackersPackers

Dolphins @Chargers

ChargersChargersChargersChargers

49ers @Cardinals

CardinalsCardinalsCardinalsCardinals

Cowboys @Steelers

SteelersCowboysCowboysCowboys

Seahawks @Patriots

PatriotsPatriotsPatriotsPatriots
Bengals @GiantsGiantsGiantsGiantsGiants
Week 99-411-28-59-4
Insgesamt74-5976-57

81-52

78-55
Marcus Blumberg

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Marcus Blumberg(Redaktion)

Marcus Blumberg, Jahrgang 1984, ist seit 2014 für SPOX.com tätig. Geboren und aufgewachsen im Herzen Niedersachsens studierte er Germanistik und Philosophie in Göttingen. Schon währenddessen war er für Baseballinsider und AmericanFootballinsider tätig. Nach einem Praktikum bei SPOX Anfang 2012 kehrte er zurück und ist vor allem in den Bereichen Sportal, Live und US-Sport tätig.

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