Freitag, 04.11.2016

NFL: Tampa Bay Buccaneers - Atlanta Falcons 28:43

Falcons zerlegen Bucs - Winston verletzt

Die Serie der Tampa Bay Buccaneers (3-5) gegen die Atlanta Falcons (6-3) ist gerissen: Nach drei Siegen in Folge über den Division-Rivalen setzte es zum Start in Week 9 eine 28:43-Pleite (7:10, 7:10, 0:13, 14:10). Dabei begann Tampa gut und bereitete den Falcons wenigstens kurzzeitig wieder einmal Probleme - doch Atlantas Offense war am Ende mindestens zwei Nummern zu groß für die Bucs-Defense.

Angetrieben von Matt Ryan (25/34, 344 YDS, 4 TD) bot die Falcons-Offense die nächste dominante Vorstellung, ein solider Auftritt von Jameis Winston (23/37, 261 YDS, 3 TD) reichte dagegen nicht. Im Running Game erhielt Winston dabei zu wenig Unterstützung, auch durch das Play-Calling. Zu allem Überfluss verletzte sich Tampa Bays Quarterback spät am Knie und musste raus - Ausmaß noch offen.

Hier geht's zum kompletten Boxscore!

Mit dem Auswärtssieg verhindert Atlanta nicht nur den Sweep gegen die Bucs, die Falcons bauen auch ihre Führung in der NFC South weiter aus. Als nächstes wartet ein Auswärtsspiel in Philadelphia, ehe es in die späte Bye-Week geht. Tampa, weiter ohne Heimsieg in dieser Saison, empfängt in Week 10 Chicago und reist danach zu den Chiefs.

Die Stimmen:
Matt Ryan (Falcons-Quarterback): "Ich kann die Offensive Line nicht genug loben. Die Verpflichtung von Alex Mack war enorm wichtig für uns, er ist unser Fels in der Brandung. Ich denke, wir sind ein deutlich härteres, widerstandsfähigeres Team, als vergangene Saison. Wir stehen enger zusammen, und das spürt man, auch im Training. Die jungen Spieler steigern sich von Woche zu Woche, es fühlt sich ganz anders an, als letztes Jahr."

Der Spielfilm:
Vor dem Kick-Off: Die Buccaneers haben ihre letzten drei Spiele gegen Atlanta allesamt gewonnen, Jameis Winston hat somit eine weiße Weste gegen den Division-Rivalen. Doch heute sind die Bucs stark angeschlagen: Neben Receiver Vincent Jackson fallen auch die Running Backs Doug Martin und Jacquizz Rodgers aus, Undrafted Rookie Peyton Barber beginnt.

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Aber auch die Falcons, die offensiv in dieser Saison zur Creme de la Creme der NFL gehören, sind zum Auftakt in Week 9 nicht in Bestbesetzung: Running Back Tevin Coleman steht nicht zur Verfügung, was im 2-RB-Play-Design wehtut. Darüber hinaus müssen Pass-Rusher Dwight Freeney und Tight End Jacob Tamme passen.

Die Fans der NFL
In der NFL werden Schminke und eine gute Verkleidung noch geschätzt! Die Fans machen Woche für Woche das Beste daraus - immer ganz vorne dabei: Die Anhänger der Seattle Seahawks
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Eine Berühmtheit ist dabei längst der "SeaHulk"! Hier zu sehen beim Super Bowl 2014 mit einem nicht weniger leidenschaftlichen Broncos-Fan
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Der nächste Fan-Promi kommt aus Green Bay: Jahr für Jahr packt dieser Packers-Fan sein spektakuläres "Frozen Tundra"-Outfit aus - und schafft es aus dem kalten Lambeau damit regelmäßig in diverse Texte und Packers-Berichte
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Nach so viel Männlichkeit ist jetzt aber höchste Zeit für ein wenig Frauen-Power: Diese Packers-Fans zeigen, wie tough die Ladies in Wisconsin sind
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Das scheint im hohen Norden einfach in Mode zu sein - wir präsentieren: Die Green Bay Packers Bikini Girls!
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Und auch die friedliche Co-Existenz beider Geschlechter ist in der NFL möglich. Hier beispielhaft vorgeführt von einigen harten Vikings und einer Dolphins-Anhängerin
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Ganz besonderen Einsatz gibt es regelmäßig in Oakland: Das "Black Hole", Heimat der treusten Raiders-Fans, dient bei Heimspielen als Bühne für große Kostüm-Partys
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...noch Fragen?
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Ebenfalls weit verbreitet: Das Darth-Vader-Kostüm in Vereinsfarben! Häufig bei den Raiders (Trikotfarbe = Schwarz) zu sehen, hat dieser Broncos-Fans keine Kosten und Mühen gescheut
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Gleiches lässt sich über diesen Jets-Fan sagen: Den Jet auf dem Kopf, kann man ihm die zahlreichen frustrierenden Spielzeiten von Gang Green förmlich im Gesicht ablesen...
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...diesen jungen Herren hätte unser Jets-Senior sicher die eine oder andere Geschichte zu erzählen
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Von einer derartigen Leidensgeschichte ist diese Dame in jedem Fall noch weit entfernt. Go Eagles!
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Dem kann diese Adler-Cyborg-Was-auch-immer-Kombination garantiert nur zustimmen!
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Fans der New England Patriots geht es da etwa seit der Jahrtausend-Wende deutlich besser - Brady und Belichick sei Dank
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Wir schwenken mal um nach Indianapolis: Jahre mit Peyton Manning und dann der fließende Übergang zu Andrew Luck? Da kann man sich schon mal in Schale werfen!
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Ganz so lange hat dieser Saints-Fan noch nicht Grund zum Jubeln. Aber dieser Brees-Trade 2006 hat sich doch ganz gut bezahlt gemacht!
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So weit ist dieser Vikings-Fan noch nicht - mit Teddy Bridgewater ist Minnesota aber gut für die Zukunft aufgestellt. Peinlicher Kostümfehler: Die Bierdose statt dem obligatorischen Trink-Horn...
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Dieser Chargers-Fan hat es da schon schwerer. San Diego? Los Angeles? Mit Philip Rivers? Ohne Rivers? Die Zukunft der Chargers steht in den Sternen
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Nicht fehlen darf hier natürlich einer der berühmt-berüchtigten Pools der Jacksonville Jaguars: Fans können aus diesen ins Stadion eingebauten Wasserbecken das Spiel live sehen
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Zum Abschluss gibt's die berühmte braune Papiertüte: Seit Jahren das Symbol für Fans, die ihrem Team den eigenen Frust mitteilen wollen. Wenig überraschend also, dass man die Papiertüten häufiger in Cleveland sieht...
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1. Viertel: Ein sehr beeindruckender Bucs-Drive zum Start! Mit genau der Balance, die zuletzt gefehlt hatte (sechs Runs, sieben Pässe) marschiert Tampa das Feld runter und kurz vor der Goal Line findet Winston Mike Evans per Play Action - Touchdown! Das Problem: Die Falcons haben wieder einmal überhaupt keine Schwierigkeiten, zu antworten. In nur 1:49 Minuten gelingt der Ausgleich, zunächst mit viel Devonta Freeman, dann mit einem sehenswerten Touchdown-Pass von Ryan auf Toilolo. Und direkt danach schlägt Atlantas verbesserte Front zu: Clayborn ist beim Handoff im Backfield und zerstört den Spielzug, dann schlägt Campbell Smith den Ball aus der Hand - Turnover! Doch die Bucs-Defense hält, den Falcons gelingt nur ein Field Goal. Aber der nächste Turnover folgt: Winston versucht, ein First Down zu erlaufen, verliert dabei aber den Ball! 10:7 Falcons.

2. Viertel: Auch aus Tampas zweitem Fumble resultiert nur ein Field Goal, die Bucs-Defense hat sich gefangen und Ryan ist noch nicht präzise. Das setzt sich fort: Der Pass-Rush treibt Ryan in die Mitte, wo McCoy auf ihn wartet - und Atlantas Quarterback den Ball aus der Hand schlägt! Turnover, dieses Mal auf der anderen Seite! Das nutzen die Bucs voll aus: Nachdem Cornerback Desmond Trufant verletzt raus muss, wirft Winston einen hohen Ball in die Endzone, wo Evans das Ei spektakulär aus der Luft greift! Touchdown! Aber wieder folgt Atlantas Antwort schnell, Taylor Gabriel fängt zunächst den langen Pass, und läuft dann in der Red Zone zum Touchdown. Danach bestimmen auf beiden Seiten zur Abwechslung die Defenses das Bild, 20:14 Falcons zur Halbzeit.

Das Power Ranking vor Week 9: Ein neues Trio an der Spitze!

3. Viertel: Zu Beginn der zweiten Hälfte dann aber wieder das zu erwartende Bild: Atlantas Offense ist jetzt effizienter, die Bucs haben keine Antworten auf die In-Breaking-Routes von Julio Jones und aus einem Yard findet Ryan Fullback Patrick DiMarco zum Touchdown. Die 2-Point-Conversion klappt zwar nicht, aber nach einem kurzen 3&Out der Bucs ist Atlanta schnell zurück an der Goal Line - und per Fade gelingt Julio Jones der erste persönliche Red-Zone-Touchdown in dieser Saison. Damit befindet sich Tampa in einem enormen Loch. 33:14 Falcons.

4. Viertel: Die Bucs müssen jetzt dringend punkten, und folgerichtig spielen sie ein Fourth Down aus - doch Atlantas Defense hält. Im Gegenzug gibt's die Entscheidung: Atlanta kontrolliert das Spiel über sein Running Game jetzt komplett, Freeman präsentiert einige tolle Cuts und Ryan bedient Austin Hooper mit seinem vierten Touchdown-Pass des Abends. Die Zuschauer verlassen anschließend in Scharen das Stadion, diese Division ist aktuell fest im Griff der Falcons. Daran ändert auch ein kurzer Touchdown-Pass von Winston auf Humphries einige Minuten später nichts, zu allem Überfluss humpelt Winston anschließend nach einem heftigen Hit bei der fehlgeschlagenen 2-Point-Conversion vom Platz. Atlanta erhöht nochmals per Field Goal, für Winston ist das Spiel vorzeitig beendet: Offiziell hat er bei dem Hit eine Knieverletzung erlitten. So beendet Mike Glennon das Spiel mit einem TD-Pass auf Brate, inklusive 2-Point-Conversion. 43:28 Falcons!

Der Star des Spiels: Matt Ryan. Anfangs offenbarte Ryan noch einige Probleme, immer wieder kamen seine Pässe ungewöhnlich unpräzise und Tampas Blitze bereiteten ihm Probleme. Doch er fing sich eindrucksvoll und verteilte den Ball dann wieder deutlich besser, nach dem Opening-Touchdown in der zweiten Hälfte hatte Ryan elf Completions in Folge auf dem Konto - acht davon länger als zehn Yards, neun für First Downs. Sensationelle Werte. Ebenfalls wieder sehr auffällig: Devonta Freeman. Bester Buccaneer: Ohne Frage Mike Evans.

Der Flop des Spiels: Tampa Bays Offensive Line. Winston bewegte sich zwar hinter der Line of Scrimmage wieder gut, doch so lange die Line derartige Löcher offenbart, nutzt auch das nicht viel. Das gilt selbstverständlich auch für das Run-Blocking, darüber hinaus kassierten die Bucs in der O-Line zahlreiche Strafen. Die Pass-Defense bleibt selbstredend ebenfalls eine große Baustelle.

Das fiel auf:

  • Die Play-Action-Spielzüge funktionierten für Tampa Bay wieder mehrfach gut, Winston präsentierte einige starke Bewegungen in der Pocket. Die Offense sah aber insbesondere gut aus, wenn Winston den Ball schnell weg bekam. Stat-Nugget: Der Touchdown zu Beginn war Tampas erster Opening-Drive-Touchdown seit dem 25. Oktober 2015 (gegen Washington).
  • Unweigerlich mit gutem Play-Action-Spiel verknüpft: Das Running Game. Trotz der Ausfälle im Backfield hielt Tampa anfangs daran fest, ging dann aber zunehmend weg vom Run Game. Phasenweise wirkte es, als hätten mehr Runs der Offense nicht gerade geschadet - während die O-Line in Pass-Protection einmal mehr Schwächen offenbarte. Darüber hinaus suchte Winston wieder viel zu häufig Evans, dem allerdings Ende des dritten Viertels zumindest der Catch des Spiels gelang.
Die Stadien-Projekte in der NFL
In der NFL wird fleißig gebaut und geplant: Irre Stadien-Konzepte zu verrückten Preisen sollen die Liga schon bald mit neuen Superlativen versorgen
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Die Raiders wollen in die Wüste nach Las Vegas umziehen - MANICA Architecture hat, nachdem Nevada die Finanzierung erlaubt hat, einen ersten Entwurf veröffentlicht: Ein offenes Stadion in malerischer Landschaft. Kostenpunkt: 1,9 Milliarden Dollar
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Innen wurde Wert darauf gelegt, alle Sitze so nah wie möglich am Spielfeld zu platzieren. Gleichzeitig haben Fans nach wie vor einen Blick auf die Skyline ihrer Heimatstadt
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Wir bleiben in Kalifornien und gehen in die alternative neue Heimat der Chargers: Los Angeles! Dort sind seit diesem Jahr bereits die Rams wieder zuhause - und planen eine beeindruckende Arena
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Folgerichtig reden wir nicht nur von einer Sport-Arena: Unter anderem Büros, Hotels und Parks gehören zu dem riesigen Komplex
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Einige Eigentümer bezeichnen das Projekt bereits als "NFL Disney World", 80.000 Zuschauer können bei NFL-Spielen live dabei sein. Ab 2019 sollen die Rams hier ihre Heimspiele austragen
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In Atlanta hat der altehrwürdige Georgia Dome bald ausgedient. Ab 2017 werden die Falcons im Mercedes-Benz Stadium spielen, der Fans schon jetzt zahlreiche Highlights verspricht
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Geschätzte 1,4 Milliarden Dollar wird die Arena kosten, 71.000 Fans sollen bei Football-Spielen darin Platz finden. Das Dach kann geöffnet werden
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Von vorne glänzt die Arena mit einer beeindruckenden Glas-Front
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Das erste absolute Highlight ist die riesige Anzeigetafel, die unter dem Dach einen kompletten Kreis schließt. Damit wird es die größte Video-Tafel in der NFL
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Insgesamt 190 Suites wird es geben, aus denen es eine glänzende Sicht aufs Feld gibt. Beste Innenausstattung selbstverständlich inklusive
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In Washington gibt es ebenfalls große Pläne: Mitte März stellten die Redskins gemeinsam mit dem Architekturbüro BIG ihre Ideen von einer neuen Arena vor
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Das Markenzeichen der ohne Dach geplanten 60.000-Zuschauer-Arena dürfte die spektakuläre Außenfassade sein - und das nicht nur, weil sie schön glänzt...
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...vor dem Stadion soll eine Art Vergnügungspark inklusive Surf-Pool und zahlreichen Freizeit-Aktivitäten gebaut werden! Das Stadion wird damit zum Erlebnis-Event-Park
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Das gilt auch für den Winter, wenn der Pool zugefroren ist
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In Minnesota sind wir über die wilde Planungsphase längst hinaus. Die Vikings zogen zum Saisonbeginn in ihr spektakuläres US Bank Stadium ein!
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Das Vikinger-Thema kommt in der für etwas über eine Millarde Dollar gebauten Arena überall sehr gut zum Vorschein
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65.000 Fans passen hier rein, riesige Glas-Wände geben den Eindruck von einer Outside-Atmosphäre - und die Lautstärke ist enorm!
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Schon jetzt steht fest: Die Vikings dürfen in ihrer neuen Heimat den Super Bowl 2018 ausrichten!
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  • Atlantas Offense ist derweil schlicht ein Matchup-Alptraum. Auch ohne Coleman blieben Pässe zu den Running Backs ein Thema, vor allem aber gelang es den Falcons auch heute wieder, das Run Game über den starken Devonta Freeman aufzuziehen. Darauf aufbauend klappten dann die Bootlegs und generell die Play Action, während Tampas überaus anfällige Secondary keine Antworten auf die In-Breaking-Routes von Julio Jones fand. Atlanta steht jetzt in dieser Saison bei 6,8 Yards pro Play, der höchste Wert seit den 2000er Rams.
  • Je länger das Spiel ging, desto effektiver wurde das Running Game. In Kombination mit einem No-Huddle-Ansatz zermürbten die Falcons Tampa Bay so. Eine zunehmend gefährliche Waffe in Atlantas Offense - nicht, dass die Falcons hier noch weitere Feuerkraft gebraucht hätten - ist Taylor Gabriel. Der Speedster ist für lange Pässe ein Spieler, den Defenses stets im Auge behalten müssen. Darüber hinaus ist er auch, wie beim Touchdown, im Run Game etwa mit dem Jet Sweep brandgefährlich.
  • Defensiv hatten die Falcons phasenweise einige Probleme in Coverage, zumal Trufant aufgrund einer Schulterverletzung im zweiten Viertel raus musste und nicht zurückkam. Aber: Mit gutem, sehr sicherem Tackling machte Atlanta einiges wieder wett, und die Bucs-Offense war nicht konstant und vielseitig genug, um daraus Kapital zu schlagen. Darüber hinaus war der Pass-Rush wieder eine verlässliche Waffe, Atlanta hat jetzt schon mehr Sacks auf dem Konto, als in der kompletten Vorsaison.
  • Auch heute leider wieder auffällig: Die große Anzahl an Strafen, insbesondere in der ersten Hälfte. Tampa Bay hatte bereits Mitte des zweiten Viertels acht Strafen für 64 Yards auf dem Konto.

Week 9 im kompletten Überblick

Adrian Franke

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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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