Samstag, 08.10.2016

NFL: Kaepernick und 49ers arbeiten an Vertragsstruktur

Spielt Kaepernick dank angepasstem Deal?

Steht Colin Kaepernick bald wieder für die San Francisco 49ers auf dem Platz? Beide Seiten arbeiten offenbar an einem restrukturierten Vertrag, der bestimmte Bedenken beseitigen könnte.

"We want Kap!" schallte es am Donnerstag bei der faden 21:33-Pleite der Niners gegen die Arizona Cardinals durchs Levi's Stadium. Das wird zwar nicht der Antrieb für Gespräche gewesen sein, doch die sportliche Talfahrt mit drei Pleiten in Serie dürfte die Niners zum Handeln motiviert haben.

Wie Ian Rapoport vom NFL Network berichtet, laufen derzeit Gespräche, um den Vertrag des Quarterbacks so zu gestalten, das Hindernisse aus Teamsicht für einen Einsatz ausgeräumt werden sollen. Im Detail hieße dies, dass der eigentlich bis 2020 laufende Vertrag schon nach der laufenden Saison aufgelöst werden könnte.

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Der Vorteil für die Niners wäre, dass durch den neuen Kontrakt die Garantiesumme in Höhe von 17 Millionen Dollar für die Saison 2017 im Fall einer schweren Verletzung wegfallen würde. Sollte sich Kaepernick also in diesem Jahr verletzen, müssten die Niners ihm nächste Saison kein Gehalt zahlen, würden sie ihn entlassen. Auf der anderen Seite könnte Kaepernick dadurch schneller wieder spielen, da das finanzielle Risiko für die Niners wegfiele. Der QB hätte damit aber auch die Chance, sich sportlich für ein neues Team zu empfehlen, um dann in der kommenden Free Agency seinen Marktwert zu steigern.

Beide Seiten würden also von der Maßnahme profitieren. Der aktuelle Kontrakt ist derweil so strukturiert, dass die Niners im Grunde nach jeder Saison die Option haben, den Deal einfach zu beenden, ohne weiter für den Quarterback zahlen zu müssen. Bereits bei Unterschrift vor der Saison 2014 galt der Vertrag als äußerst teamfreundlich.

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