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NFL: Dallas Cowboys - Philadelphia Eagles 29:23 OT

Daks Comeback zu viel für Eagles

Montag, 31.10.2016 | 05:31 Uhr
Dak Prescott führte die Cowboys zu einem Overtime-Sieg über die Eagles
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Dank einer enormen Steigerung von Dak Prescott haben die Dallas Cowboys (6-1) ihre Führung in der NFC East ausgebaut. Beim 29:23 (7:3, 3:10, 3:3, 10:3, 6:0)-Overtime-Sieg gegen die Philadelphia Eagles (4-3) begann der Rookie-Quarterback schwach, blühte aber zur Crunchtime merklich auf und war dann nicht mehr zu halten. Am Ende pokert Jason Garrett und wird belohnt.

In einem hochklassigen Sunday Night Game ging es um die Vorherrschaft in der NFC East. Nachdem die erste Hälfte noch weitestgehend ausgeglichen gestaltet wurde, zogen die Eagles im zweiten Durchgang zunächst das Tempo an und erarbeiteten sich eine vorzeigbare Führung. Defensiv hielt man Dak Prescott und Co. weitestgehend in Schach, auch weil sich der Rookie-QB einige Fehler leistete.

Hier geht's zum BOXSCORE

Doch Dak steigerte sich zur rechten Zeit und zwang sein Team in Kombination mit Dez Bryant und Ezekiel Elliott zurück ins Spiel. Die Overtime musste entscheiden und dort bewies Jason Garrett großen Mut und wurde dafür belohnt durch den Touchdown zum Sieg von Tony Romos BFF.

Die Stimmen:

Dak Prescott (Cowboys-Quarterback): "Ich werde nicht stoppen. Es interessiert mich nicht, wie schlecht ich früh im Spiel spiele. Es interessiert mich wirklich nicht, was ich mache. Ich werde einfach nicht aufgeben."

Ezekiel Elliott (Cowboys-Running-Back): "Ich habe es schon eine Million Mal gesagt: Dak ist ein Profi. Er lächelt Widerständen entgegen. Nichts scheint ihn aus der Ruhe zu bringen. Als wir ihn gebraucht haben, hat er die Big Plays gemacht. Das scheint generell das Mantra unseres Teams zu sein."

Der Spielfilm:

Vor dem Kick-Off:

Die Nummer eins der NFC East empfängt die Nummer zwei, die Playoffs stehen kurz vor Saison-Halbzeit also schon ein wenig auf dem Spiel in der wohl derzeit härtesten Division der NFL. Alle vier Teams haben eine positive Bilanz, selbst die Washington Redskins nach dem Remis in London.

Die wichtigste Personalie der Hausherren: Wide Receiver Des Bryant ist zurück, die Frage ist also, wie das bisher eher stockende Zusammenspiel mit Dak Prescott funktionieren wird. Der deutsche Linebacker Mark Nzeocha ist dagegen inaktiv. Bei den Eagles sind die Wackelkandidaten Wide Receiver Jordan Matthews und Left Tackle Jason Peters dabei,

1. Viertel: Nach zwei eher kurzen Angriffsserien erzielen die Gäste durch ein 30-Yard-Field-Goal von Caleb Sturgis die ersten Punkte im Spiel. Anschließend treten die neuen "Triplets" auf den Plan: Ein 53-Yard-Catch von Dez Bryant bringt die Cowboys in Position, anschließend sind es ein Lauf von Ezekiel Elliott und ein Option-Keeper über sieben Yards von Prescott in die Endzone, die für den ersten Touchdown des Spiels sorgen. 7:3 Dallas.

2. Viertel: Das zweite Viertel beginnt quasi spiegelverkehrt: Die Cowboys beginnen mit einem Field Goal durch Dan Bailey (38 YDS), anschließend finden die Eagles so langsam ihren Rhythmus und orchestrieren einen Drive, der über fünf Minuten andauert und in einem Touchdown mündet. Ryan Mathews vollendet mit einem Ein-Yard-Lauf zum Ausgleich. Es folgt ein furioser Drive der Cowboys, an dessen Ende Prescott tief in der Red Zone Jordan Hicks in der Endzone in Zone Coverage übersieht - ein Pick! Philly hat dann noch genug Zeit für einen weiteren Drive, der schließlich zu einem 55-Yard-Field-Goal durch Caleb Sturgis führt. 13:10 Philadelphia zur Pause.

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3. Viertel:Jetzt wird's wild! Die Eagles setzen atypisch plötzlich auf Tempo und gehen No-Huddle. Damit machen sie der Defense das Leben schwer und Wentz feuert schließlich einen Fünf-Yard-Dart in die Endzone zu Jordan Matthews. Der anschließende Drive der Cowboys endet vermeintlich schnell, doch Punter Chris Jones läuft einen Fake-Punt über 30 Yards zum neuen First Down. Die Serie geht bis in die Red Zone, doch dank schwacher Würfe von Prescott bleibt es nur beim nächsten Bailey-Field-Goal. 20:13 Philadelphia.

4. Viertel: Das vierte Viertel beginnt mit zwei Field Goals auf beiden Seiten, das der Cowboys allerdings begünstigt durch einen Fumble von Running Back Wendell Smallwood. Drei Minuten vor Schluss legen die Cowboys dann ihren besten Drive des Abends hin: Elf Plays, 90 Yards - Touchdown Bryant (22 YDS) zum Ausgleich. Für den Rest des Weges geben es sich beide defensiv so richtig, sodass es in die Overtime geht! 23:23 nach Ende der regulären Zeit.

Overtime: Die Cowboys gewinnen den Coin Toss und entscheiden sich für den Ball. Von da an marschieren sie unaufhaltsam zum Sieg. Der Schlüssel: Eine 4th-Down-Conversion knapp außerhalb der Red Zone. Head Coach Jason Garrett entscheidet sich gegen das Field Goal und Prescott holt das First Down per Sneak. Den Erfolg besiegelt schließlich Jason Witten nach überragendem Scramble von Prescott völlig frei in der Endzone! 29:23 Dallas.

Der Star des Spiels: Dak Prescott. Dak (19/39, 287 YDS, 2 TD, 1 INT) hatte es nicht immer leicht und machte einige schwerere Fehler zu Beginn, unter anderem sein Pick vor der Pause war richtig schwach. Doch er steigerte sich, brachte sein Team spät zurück und hatte dann ein paar wichtige Completions und den Sneak bei 4th-and-short in der Overtime. Er steigerte sich zur Primetime, wenn man so will. Auch stark: Ezekiel Elliott mit 148 Scrimmage Yards (1 TD).

Der Flop des Spiels: Ryan Mathews. Das Spiel war zuweilen hochklassig und meist unterhaltsam. Aber einer war im Grunde eine No-Show, nämlich Ryan Mathews. Er war kaum ein Faktor und bekam auch nur vier Carries (10 YDS), hatte aber immerhin einen Touchdown.

Das fiel auf:

  • Prescott komplettierte zur Pause nur fünf Pässe zu zwei Receivern - Bryant und Elliott. Zum einen fehlte es dem Rookie-QB an Zeit für ausführlichere Reads, zum anderen wurde mehr Wert aufs Laufspiel gelegt.
  • Nachdem die Eagles die erste Hälfte noch eher konventionell angingen, drückten sie in der zweiten Hälfte aufs Tempo. Bisher ließen sie sich in dieser Spielzeit meist deutlich mehr Zeit und brauchten etwa 32 Sekunden pro Snap. Die Pace der zweiten Hälfte erinnerte ein wenig an die Jahre unter Chip Kelly, die man eigentlich vergessen machen wollte in Philly.
  • Das Traumduo der ersten Wochen der Saison klickte lange Zeit gar nicht. Bis zum Ende des vierten Viertels blieb Cole Beasley ohne Catch und hatte auch nur ein Target. Dann fand ihn Prescott aber doch noch für zwei wichtige First Downs im Drive, der zum 23:23-Ausgleich führte. Zudem hatte er zwei wichtige Receptions in der Overtime.

Week 8 im kompletten Überblick

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