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NFL: Vorschau: Cincinnati Bengals - Miami Dolphins

Cincinnati: Back to the Roots!

Donnerstag, 29.09.2016 | 16:56 Uhr
Jeremy Hill (M.) soll wieder ein wichtiger Bestandteil der Bengals-Offense werden
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Week 4 beginnt in Cincinnati: Die Miami Dolphins (1-2) müssen bei den Cincinnati Bengals (1-2) ran, für beide Teams ist ein Sieg absolute Pflicht. Doch bei beiden kommt der enttäuschende Saisonstart nicht ohne Grund: Die Dolphins offenbaren altbekannte Offensiv-Probleme - während die Bengals ihre eigene Identität suchen. Das Spiel gibt es ab 2.25 Uhr live auf DAZN!

"Man merkt es, sobald er den Platz betritt", sagte Bengals-Coach Marvin Lewis mit großer Anerkennung in der Stimme. "Die Art und Weise, wie er die Dinge im Griff hat, ist exzellent." Gemeint war Vontaze Burfict: Der Linebacker hat seine Sperre infolge des Playoff-Debakels gegen die Pittsburgh Steelers abgesessen, trainierte unter der Woche und kehrt pünktlich zum Primetime-Spiel gegen die Miami Dolphins zurück.

Es ist eine Verstärkung, die genau zur richtigen Zeit kommt. Denn der Saisonauftakt verlief, wenn auch gegen einige starke Teams, aus Bengals-Sicht so überhaupt nicht nach Plan.

Über die ersten beiden Spiele wurde die Run-Defense komplett entblößt, insbesondere die Jets (5 Yards pro Run) drückten dem Spiel im Running Game ihren Stempel auf. Vor allem die Yards im Second Level, also auf Höhe der Linebacker, waren ein großes Problem für die Bengals.

Eine Woche später kratzte DeAngelo Williams (94 Rushing Yards) an der 100-Yard-Marke und als Cincinnati dann am vergangenen Sonntag gegen Denver das Running Game zustellte, zerlegte Trevor Siemian die Secondary plötzlich mit langen Touchdown-Pässen. Kurzum: Eine Defense, die über die vergangenen Jahre stets zu den besseren der Liga gehörte, wackelt bisher gehörig.

Offensiv-Probleme in Cincinnati

Das Problem aus Bengals-Sicht dabei: Gleiches lässt sich über die Offense sagen. Mit 8,2 Yards pro Pass rangieren die Bengals zwar ligaweit in der Top-3, die Konstanz aber fehlt. So kommt Cincinnati auf lediglich 1,51 Punkte pro eigenem Drive, was sie in die Region der Jacksonville Jaguars (1,54) und hinter etwa die Baltimore Ravens (1,63) oder auch hinter die Dolphins (1,64) bringt.

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Dass das Passing Game einen Stotterstart hinlegen könnte, war vor der Saison durchaus absehbar: Mit Marvin Jones und Mohamed Sanu haben die Bengals in der Offseason zwei ihrer vier Top-Receiving-Waffen verloren, Tight End Tyler Eifert fällt nach wie vor aus - vermutlich auch noch am Donnerstagabend. Bis Sonntag, so die Berichte aus Cincinnati, hätte es Eifert vermutlich geschafft.

Viel überraschender dagegen sind die Probleme in der Offensive Line. Zwölf Sacks haben die Bengals bereits kassiert (Ligahöchstwert), Football Outsiders listet sie lediglich vor Carolina als zweitschwächste Line, was Pass-Protection angeht. Und im Run-Blocking sieht es nicht wirklich besser aus, hier sind bisher lediglich sieben Teams schlechter als Cincinnati, was auch den schwachen Schnitt von 3,7 Yards pro Run erklärt.

Identitätskrise? Run the Ball!

Zusammengefasst: Den Bengals fehlt aktuell noch offensiv und defensiv ein wenig die Identität der vergangenen Jahre. Gegen die Dolphins wollen die Bengals zurück zum Running Game, ein Sieg ist zu Hause Pflicht. Quarterback Andy Dalton mahnte daher nach dem Broncos-Spiel: "Wir hatten einige Fehler drin, andernfalls hätten wir vielleicht ein, zwei größere Runs hinbekommen. Wir müssen sicherstellen, dass jeder seine Aufgabe erfüllt. Das wird uns im Run Game helfen."

Zwar wird es für die Interior Offensive Line gegen Ndamukong Suh und Jordan Philips nicht gerade eine angenehme Aufgabe. Doch Miami ist bisher im Running Game ohne Frage schlagbar: 147,3 Rushing-Yards lassen die Dolphins aktuell pro Spiel zu, Cleveland verzeichnete in der Vorwoche 5,3 Yards pro Laufversuch bei 169 Rushing-Yards insgesamt - und hatte den möglichen Auswärtssieg in South Beach auf dem Silbertablett.

Der Week-3-Hangover: Das Tal der Tränen läuft über

Auch in der Defense winkt Cincy ein verlockendes Matchup: Dolphins-Center Mike Pouncey fällt aus, Backup Anthony Steen ist angeschlagen. Somit erwartet entweder einen verletzten Backup oder Nummer-3-Center Kraig Urbik das Matchup mit Defensive Tackle Geno Atkins. Hier sollten die Bengals wie einst gewohnt konstant gewinnen, und das ohne einen aggressiven Blitzing-Ansatz. Das würde auch Miamis Passing Game stark einschränken, wo Ryan Tannehill bisher vor allem mit Inkonstanz auffällt.

"Wir sind zu inkonstant"

Gleichzeitig aber wäre es nicht fair, die großen Probleme in der Dolphins-Offense (nur 1,64 Punkte pro Drive und 21,3 Punkte pro Spiel) alleine an Tannehill festzumachen. Denn von der erhofften ausbalancierten Offensive unter dem neuen Coach Adam Gase ist bislang wenig zu sehen.

Nur Washington, Jacksonville, New Orleans und Chicago verzeichnen weniger Rushing-Versuche pro Spiel als die Dolphins (20,3), die auch am Donnerstag ohne Arian Foster und ohne Tight End Jordan Cameron auskommen müssen. "Du hast immer gerne einen Spieler auf dem Platz, der 15, 20 Touches bekommt, um zu sehen, was passiert", gab Coach Adam Gase im Vorfeld zu. "Jemand muss jetzt für uns einspringen und konstant über ein volles Spiel Leistung bringen. Wir brauchen nicht ein gutes Play hier, dann einen Fehler und dann wieder ein gutes Play. Wir sind zu inkonstant."

Rookie Kenyan Drake und Jay Ajayi werden sich wohl wieder abwechseln, Drake erhielt gegen die Browns den Großteil der Snaps (27, Ajayi hatte 18). Funktioniert das Running Game, öffnen sich Wege für lange Pässe. Ansonsten ruhen wieder einmal die Hoffnungen auf Receiver Jarvis Landry. Immerhin: Bengals-Cornerback Dre Kirkpatrick fällt aller Voraussicht nach aus.

"Kein Linebacker soll passiv spielen"

So gehen beide Teams angeschlagen in ein Spiel, das beide unbedingt gewinnen müssen. "Es ist ein großes Spiel für uns. Wir sind im vierten Spiel, haben nur einen Sieg und spielen am Donnerstagabend. Eine große Bühne, das wird ein tolles Spiel", ist sich Tannehill, der Miami in Punkto Rushing-Yards anführt, laut ESPN sicher.

Eine Hoffnung für Dolphins-Fans: Das neue Scheme von Gase hat noch seine Kinderkrankheiten, die nach und nach korrigiert werden. "Ich glaube, das wird sich alles finden und wir werden alle auf einer Wellenlänge sein", fügte Gase, der die mentalen Fehler seiner Spieler unter der Woche auch öffentlich anprangerte, hinzu. "Im ersten Jahr einer Offense hast du diese kleinen Fehler, die du aber schnell korrigieren musst - denn die können dich ein Spiel kosten."

In Cincinnati hoffen sie derweil, dass sie das Team sind, das in die Spur zurückfindet - nicht zuletzt dank der Hilfe ihres Rückkehrers.

"Wir haben ausführlich darüber gesprochen", fügte Cincinnatis Defensive Coordinator Paul Guenther mit Blick auf den für seine Ausraster bekannten Burfict hinzu, "und er weiß, was auf dem Spiel steht. Ich will nach wie vor, dass er ein aggressiver Spieler ist. Kein Linebacker soll passiv spielen. Aber gleichzeitig werden ihn die Leute ganz genau beobachten. Das muss er verstehen und richtig damit umgehen. Hoffentlich hat er seine Lektionen aus der Vergangenheit gelernt."

Und Lewis verriet am Donnerstagmorgen bei Sirius XM: "Wir müssten ihn in einem Kofferraum einsperren, wenn er heute nicht spielen sollte. Also ja. Er wird spielen. Er ist bereit."

Der komplette NFL-Spielplan im Überblick

Das SPOX-NFL-Tippspiel, Week 4:

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