Freitag, 20.05.2016

NFL: Jaguars bangen um Rookie-Cornerback

Ramsey erleidet Meniskusverletzung

Den Jacksonville Jaguars bleibt das Verletzungspech bei namhaften Rookies treu. Dieses Mal hat es Jalen Ramsey am Knie erwischt. Der Pro Bowl könnte derweil nach Florida wandern und Indianer haben offenbar nichts gegen die Redskins.

Ramsey am Knie verletzt: Was ist es nur mit den Jacksonville Jaguars und ihren prominenten Erstrunden-Picks? Nachdem bereits im Vorjahr Erstrundenpick Dante Fowler Jr. seine komplette Rookie-Saison aufgrund eines in der Offseason erlittenen Kreuzbandrisses verpasst hatte, ist nun auch der diesjährige erste Pick des Teams verletzt. Cornerback Jalen Ramsey, den das neue Team von Björn Werner an Position fünf im Draft gezogen hatte, erlitt während einer Offseason-Trainingseinheit einen kleinen Einriss des Meniskus im rechten Knie. Derzeit ist noch nicht klar, wie lange der Ex-Spieler der Florida State University ausfallen wird. Wie ESPN berichtet, gäbe es zwei mögliche operative Eingriffe, bei denen die Reha-Zeit zwischen sechs Wochen und sechs Monaten liegen würde. Ramsey wolle vor einer Entscheidung noch eine weitere Meinung von Dr. James Andrews in Alabama einholen.

Pro Bowl in Orlando? Wie ESPN berichtet, soll das All-Star Game der NFL, der Pro Bowl, im kommenden Jahr im Citrus Bowl in Orlando/Florida ausgetragen werden. Die NFL bestätigte diesen Report bisher nicht und gab nur an, dass Orlando, Honolulu, Houston und Sydney die Bewerber für das Event seien. In der Vorsaison fand der Pro Bowl in Glendale/Arizona statt. Zuvor war Aloha Stadium auf Hawaii für 30 Jahre der permanente Spielort des Pro Bowls, bis dann Miami im Jahr 2010 an der Reihe war.

Die Madden-Stars und der Fluch
Der Madden-Fluch hat schon so einige Stars ereilt - erwischt es in diesem Jahr auch Gronk? SPOX erklärt den Fluch - und zeigt seine verheerende Wirkung
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Los geht's 2001 mit dem ersten reinen Spieler-Cover: Eddie George spielte zwar eine tolle "Cover-Saison" (1.962 Total Yards, 16 TDs), beendete aber alle Träume per Playoff-Fumble. In den restlichen 4 Jahren kam er nie über 3,4 Yards pro Run hinaus
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Madden 2002: 2002 musste Vikings-QB Daunte Culpepper herhalten. Culpepper führte Minnesota 2000 zu einem 11-5-Record, nur wenige Monate nach dem Madden-Cover erlitt er eine schwere Knie-Verletzung, in der Folgesaison warf er 23 INTs bei nur 18 TDs
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Madden 2003: Marshall Faulk, RB der "Greatest Show on Turf", war mehrfacher Super-Bowl-Champion und schien eine logische Wahl für das Cover. Zu seinem Unglück: 2002 verpasste Faulk erstmals die 1.000-Yard-Marke, er sollte sie nie mehr knacken
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Madden 2004: Mike Vick war in seiner frühen NFL-Karriere eine absolute Sensation, eine One-Man-Zirkus-Show. Kurz nachdem der Falcons-QB als Madden-Cover-Athlet präsentiert worden war, brach er sich das Wadenbein in der Preseason
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Madden 2005: Erstmals grüßte die Reihe mit einem Verteidiger: Baltimores Ray Lewis hatte die Ehre. Die Ravens verpassten in der 2004/05-Season die Playoffs und im darauf folgenden Jahr zog sich Lewis einen Muskelriss zu - vorzeitiges Saisonaus
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Madden 2006: Donovan McNabb führte ein durchschnittliches Eagles-Team mehrfach tief in die Playoffs und in den Super Bowl - das sollte sich 2005 ändern. Eine Leistenverletzung beendete seine Saison frühzeitig, 2006 folgte ein Meniskus- und Kreuzbandriss
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Madden 2007: 14, 16, 14, 16, 27 - das waren die Rushing-TD-Zahlen (!!!) von Shaun Alexander zwischen 2001 und 2005. In seiner "Madden"-Saison brach sich der Hawks-RB den Fuß und kam auch danach nie wieder über 1.000 Yards oder sieben TDs
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Madden 2008: Vince Young stürmte groß auf die NFL-Bühne. Es folgten im "Madden"-Jahr Knie- und Oberschenkelverletzungen und der Verlust des Stammplatzes. Chargers-Fans hatten zuvor dagegen protestiert, dass LaDanian Tomlinson aufs Cover kommt...
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Madden 2009: 2009 sollte Favre zum Karriereende geehrt werden. Problem 1: Favre gab kurz nach der Cover-Verkündung sein Comeback bekannt. Problem 2: Bei den Jets erlitt er eine Schulterverletzung, die ihn bis zum tatsächlichen Karriereende plagte
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Madden 2010: Das erste Doppel-Cover - der Curse hatte eine klare Priorität. Während Larry Fitzgerald 2009 persönliche Bestwerte auflegte, zog sich Troy Polamalu parallel zwei Bänderrisse innerhalb weniger Wochen zu. Die Steelers verpassten die Playoffs
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Madden 2011: Von schweren Verletzungen blieb Drew Brees zwar seit seiner "Madden-Saison" verschont. Allerdings: Seine 22 Interceptions 2010 sind bis heute persönlicher Höchstwert, die 33 TDs seit 2008 die zweitschlechteste Ausbeute
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Madden 2012: Peyton Hillis überraschte 2010: Dem Ex-FB gelangen 1.177 Rushing- und 477 Receiving-Yards, Madden war all-in. Doch 2011 folgten Vertrags-Streitereien und Verletzungen. Nach der Saison entließen ihn die Browns
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Madden 2013: Die Receiver sind scheinbar deutlich immuner gegen den Fluch als der Rest der Liga. Nach Fitzgerald legte auch Calvin Johnson 2012 seine beste Saison hin und brach den Receiving-Rekord von Jerry Rice
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Madden 2014: Zum 25-jährigen Jubiläum wurde Legende Barry Sanders aufs Cover befördert - der Curse blieb hier aus. Doch war auf dem X-Box-Cover exklusiv Adrian Peterson zu sehen, der Running Back erlebte 2013 eine verletzungsgeplagte, enttäuschende Saison
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Madden 2015: Eine schlechte Saison kann man Seahawks-CB Richard Sherman 2014 wahrlich nicht attestieren. Doch das Ende war mehr als bitter: Die Hawks verloren durch Russell Wilsons Goal-Line-INT im Super Bowl gegen die Patriots
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Madden 2016: Und der nächste Receiver der dem Fluch standhält! Odell Beckham spielte eine herausragende Saison und legte bei 1.450 Receiving-Yards 13 Touchdowns auf
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Madden 2016: Damit bleibt die spannende Frage: Kann Rob Gronkowski dem Fluch entkommen? Oder hat selbiger vielleicht sogar schon zugeschlagen? Tom Brady wird Stand jetzt die ersten vier Spiele verpassen...
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Indianer sehen in "Redskins" kein Problem: In den seit Jahren andauernden Streit um den Namen der Washington Redskins kommt neue Bewegung. Die Washington Post hat nun eine Umfrage unter 504 amerikanischen Ureinwohnern durchgeführt, bei der 90 Prozent der Befragten angaben, dass sie sich vom Teamnamen nicht beleidigt fühlten. Mehr noch: 78 Prozent gaben an, dass sie das Thema an sich als "nicht sehr" oder gar "überhaupt nicht" wichtig erachteten. Dan Synder, Eigner der Redskins, begrüßte das Ergebnis: "Das Team der Washington Redskins, unsere Fans und unsere Gesellschaft haben immer daran geglaubt, dass unser Name Ehre, Respekt und Stolz repräsentiert. Die heutige Umfrage zeigt, dass amerikanische Ureinwohner zustimmen."

Revis trennt sich von seinen Agenten: Darrelle Revis hat sich von seinen langjährigen Agenten Neil Schwartz und Jonathan Feinsod getrennt. Der Grund dafür ist unklar. Die beiden hatten Revis seit seinem Karrierebeginn 2007 repräsentiert und mitgeholfen, alle seine Verträge in der NFL auszuhandeln. Bis heute hat der Cornerback ca. 101 Millionen Dollar in der NFL verdient. "Jonathan und ich wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft", so Schwartz in einem Statement am Donnerstag. Revis selbst hat sich zur Sache noch nicht geäußert.

Der NFL-Spielplan im Überblick

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