Donnerstag, 28.04.2016

SPOX Two Minute Warning zum Draft

"Böhringer? 6. Runde, Chiefs!"

Der Draft ist endlich da und die SPOX-Redaktion diskutiert! Wann und wohin geht Moritz Böhringer? Waren die teuren Trades der Eagles und der Rams die richtige Entscheidung? Wer ist der beste Spieler im Draft - und wer geht mit dem ersten Pick? Die Redakteure Stefan Petri, Marcus Blumberg und Adrian Franke sowie mySPOX-User maschemist teilen ihre Sicht der Dinge. Ab 1.15 Uhr könnt ihr die erste Runde hier im Live-Ticker verfolgen!

Moritz Böhringer beeindruckte bei seinem Pro Day und hatte anschließend mehrere Team-Visits
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Moritz Böhringer beeindruckte bei seinem Pro Day und hatte anschließend mehrere Team-Visits

These: Moritz Böhringer wird die große Überraschung im Draft

MySPOX-User maschemist: Dass Böhringer DIE große Überraschung im Draft wird glaube ich nicht. Aber ich glaube, dass er eine Überraschung im Draft sein wird, wenn man es mal anders betrachtet: Noch nie wurde ein Spieler direkt aus einer europäischen Liga im NFL-Draft gezogen! Ich glaube, dass ein Team ihn am dritten Tag ziehen wird, denn auch wenn er in seiner Entwicklung und Erfahrung als Footballspieler seinen gleichaltrigen Kollegen hinterherhinkt, gibt es Argumente, die für ihn sprechen. Zum einen gibt es kaum einen Spieler, der seine Kombination aus Größe, Athletik und Wendigkeit besitzt. Jedem Receiver Coach in der NFL muss bei seinem Workout das Wasser im Munde zusammengelaufen sein, bei dem Gedanken, bis zum letzten Bisschen alles Potenzial aus ihm herauszuholen. Dazu bringt es für ihn auch einen Vorteil, dass er erst spät zum Football gekommen ist, weil er den Sport gleich von richtigen Coaches beigebracht bekam. So haben sich relativ wenige schlechte Angewohnheiten in sein Spiel eingeschlichen.

Stefan Petri (SPOX): Ich sage ganz klar ja, wobei ich Überraschung vielleicht anders definiere - ähnlich wie du, maschemist. Wir haben uns, gerade auch bei SPOX, natürlich schon einige Wochen mit Böhringer beschäftigt, unser Kollege Herzi folgt ihm ja fast auf Schritt und Tritt. Insofern haben wir uns nach guten Workouts etc. schon an den Gedanken gewöhnt, dass wir bald einen deutschen Wide Receiver in der NFL haben könnten. Aber Leute, ganz ehrlich: Gibt es eine größere Überraschung? Vor zwei Monaten kannte den Mann von den Schwäbisch Hall Unicorns noch niemand! Und im absolut besten Falle könnte er schon im Herbst Touchdown-Pässe von Tom Brady oder Aaron Rodgers aus der Luft pflücken. Sam Monson von profootballfocus.com trifft es ganz gut: Das ist so, als würde ein Receiver von der High School direkt in die NFL kommen. Und das ist dann nicht nur aus deutscher Sicht eine Überraschung, sondern aus Football-Sicht. Und könnte wegweisend für die Zukunft der Liga sein. NFL-Teams lieben Potenzial, deswegen mein Tipp: Spätestens in der 5. Runde ist er vom Board.

Debakel, Aufstände - und John Wayne!
A – All-In: Die New Orleans Saints waren sich 1999 nicht sicher - sie waren besessen. Die Saints gaben alle (!) Draft-Picks im 99er Draft sowie Erst- und Drittrunden Picks 2000 an Washington, um hoch zu gehen und Running Back Ricky Williams zu bekommen
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A – All-In: Die New Orleans Saints waren sich 1999 nicht sicher - sie waren besessen. Die Saints gaben alle (!) Draft-Picks im 99er Draft sowie Erst- und Drittrunden Picks 2000 an Washington, um hoch zu gehen und Running Back Ricky Williams zu bekommen
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B – Ballfänger: So wichtig die QBs auch sind, so selten wird ein Passfänger weit oben im Draft gewählt. Tatsächlich wurden bisher nur zwei Receiver (Irving Fryar und Keyshawn Johnson, M.) sowie ein Tight End (Billy Cannon) mit dem Top-Pick gezogen
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B – Ballfänger: So wichtig die QBs auch sind, so selten wird ein Passfänger weit oben im Draft gewählt. Tatsächlich wurden bisher nur zwei Receiver (Irving Fryar und Keyshawn Johnson, M.) sowie ein Tight End (Billy Cannon) mit dem Top-Pick gezogen
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C – Clever: Aaron Rodgers galt 2005 nach starker College-Karriere als Top-Pick, und doch fiel und fiel er in der ersten Runde. An Nummer 24 schnappten die Packers, obwohl sie Brett Favre hatten, zu. Vom Lohn dieser Entscheidung zehren sie noch heute
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C – Clever: Aaron Rodgers galt 2005 nach starker College-Karriere als Top-Pick, und doch fiel und fiel er in der ersten Runde. An Nummer 24 schnappten die Packers, obwohl sie Brett Favre hatten, zu. Vom Lohn dieser Entscheidung zehren sie noch heute
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D – Draft: Mitte der 30er Jahre hatte Eagles-Mitbesitzer Bert Bell genug davon, dass die reichen Teams dominieren, und entwickelte die Idee vom Draft. Dabei wurden über Jahre oftmals noch Spieler gewählt, die das Team noch nie live hatte spielen sehen
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D – Draft: Mitte der 30er Jahre hatte Eagles-Mitbesitzer Bert Bell genug davon, dass die reichen Teams dominieren, und entwickelte die Idee vom Draft. Dabei wurden über Jahre oftmals noch Spieler gewählt, die das Team noch nie live hatte spielen sehen
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E – Erster Pick: Der Titans-Rams-Trade ist eine Seltenheit: Es ist erst das fünfte Mal, dass der Top-Pick getradet wurde: 2001, 1997, 1995, 1990. Zuletzt holten sich die Falcons 2001 College-Sensation Michael Vick
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E – Erster Pick: Der Titans-Rams-Trade ist eine Seltenheit: Es ist erst das fünfte Mal, dass der Top-Pick getradet wurde: 2001, 1997, 1995, 1990. Zuletzt holten sich die Falcons 2001 College-Sensation Michael Vick
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F – From Last to First: Der Draft steht für Chancengleichheit, die kann allerdings Zeit brauchen. Bisher ist noch kein Team direkt vom First-Overall-Pick zum Super-Bowl-Champion durchmarschiert
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F – From Last to First: Der Draft steht für Chancengleichheit, die kann allerdings Zeit brauchen. Bisher ist noch kein Team direkt vom First-Overall-Pick zum Super-Bowl-Champion durchmarschiert
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G – Greis: Brandon Weeden ist der älteste Erstrunden-Pick aller Zeiten. Die Browns wählten den Quarterback 2012 mit dem 22. Pick, der 28-Jährige hatte bereits fünf Jahre lang Profi-Baseball gespielt, ehe er seine College-Football-Karriere startete
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G – Greis: Brandon Weeden ist der älteste Erstrunden-Pick aller Zeiten. Die Browns wählten den Quarterback 2012 mit dem 22. Pick, der 28-Jährige hatte bereits fünf Jahre lang Profi-Baseball gespielt, ehe er seine College-Football-Karriere startete
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H – Hall of Fame: Der 1964er Draft hat bis heute die größte Hall-of-Fame-Klasse aller Zeiten hervorgebracht. Gleich zehn (!) künftige HoF-Mitglieder (unter anderem Roger Staubach und Bill Parcells) fanden hier ihr neues Team
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H – Hall of Fame: Der 1964er Draft hat bis heute die größte Hall-of-Fame-Klasse aller Zeiten hervorgebracht. Gleich zehn (!) künftige HoF-Mitglieder (unter anderem Roger Staubach und Bill Parcells) fanden hier ihr neues Team
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I – Indianapolis: Die Colts halten den Rekord für Nummer-1-Picks: Bereits sieben Mal durften die Colts als erstes wählen. Fünf Mal wurde es dann der Quarterback, unter anderem prominent besetzt mit Andrew Luck, Peyton Manning und John Elway
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I – Indianapolis: Die Colts halten den Rekord für Nummer-1-Picks: Bereits sieben Mal durften die Colts als erstes wählen. Fünf Mal wurde es dann der Quarterback, unter anderem prominent besetzt mit Andrew Luck, Peyton Manning und John Elway
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J – J.J. Watt: Der beste Defense-Spieler seiner Generation musste 2011 nicht nur damit leben, dass er nach Jake Locker und Blaine Gabbert gedraftet wurde. Auch der Anhang war not amused. Auf der offiziellen Draft Party wurde Watt von den Fans ausgebuht
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J – J.J. Watt: Der beste Defense-Spieler seiner Generation musste 2011 nicht nur damit leben, dass er nach Jake Locker und Blaine Gabbert gedraftet wurde. Auch der Anhang war not amused. Auf der offiziellen Draft Party wurde Watt von den Fans ausgebuht
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K – Kicker: Ein Kicker zu draften? Warum nicht! Ein Kicker in der ersten Runde dagegen erfordert schon ein hohes Maß an Überzeugung. Das hatten die Raiders 2000 in Sebastian Janikowski - der erste Erstrunden-Kicker seit Russell Erxleben 1979
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K – Kicker: Ein Kicker zu draften? Warum nicht! Ein Kicker in der ersten Runde dagegen erfordert schon ein hohes Maß an Überzeugung. Das hatten die Raiders 2000 in Sebastian Janikowski - der erste Erstrunden-Kicker seit Russell Erxleben 1979
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L – Luxus: Die Jets stellten 2000 einen Rekord auf – mit 4 (!) Erstrunden-Picks! Tight End Anthony Becht, QB Chad Pennington, Defensive End John Abraham und Defensive End Shaun Ellis hielten sich alle mindestens elf Jahre in der NFL.
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L – Luxus: Die Jets stellten 2000 einen Rekord auf – mit 4 (!) Erstrunden-Picks! Tight End Anthony Becht, QB Chad Pennington, Defensive End John Abraham und Defensive End Shaun Ellis hielten sich alle mindestens elf Jahre in der NFL.
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M – Mega-Bust: Jeder Draft hat Flops, gelegentlich gibt es Mega-Busts. Sinnbild ist Ryan Leaf: Die Chargers wählten den QB 1998 an Nummer 2, wofür sie teuer hoch getradet waren. Leaf brachte es auf 4 Siege und 14 Pleiten als Starter für San Diego
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M – Mega-Bust: Jeder Draft hat Flops, gelegentlich gibt es Mega-Busts. Sinnbild ist Ryan Leaf: Die Chargers wählten den QB 1998 an Nummer 2, wofür sie teuer hoch getradet waren. Leaf brachte es auf 4 Siege und 14 Pleiten als Starter für San Diego
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N – New York: Der Umzug nach Chicago 2015 markierte den ersten Draft außerhalb von New York City seit 1965. Inzwischen sollen unter anderem Los Angeles und Atlanta an weiteren Ausrichtungen Interesse zeigen
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N – New York: Der Umzug nach Chicago 2015 markierte den ersten Draft außerhalb von New York City seit 1965. Inzwischen sollen unter anderem Los Angeles und Atlanta an weiteren Ausrichtungen Interesse zeigen
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O – Obsession: Die Redskins wollten 1946 UCLA-RB Cal Rossi unbedingt in der 1. Runde. Das Problem: Rossi war Junior und nicht Draft-berechtigt. Ein Jahr später versuchte Washington das gleiche - doch Rossi entschied sich gegen eine Football-Karriere.
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O – Obsession: Die Redskins wollten 1946 UCLA-RB Cal Rossi unbedingt in der 1. Runde. Das Problem: Rossi war Junior und nicht Draft-berechtigt. Ein Jahr später versuchte Washington das gleiche - doch Rossi entschied sich gegen eine Football-Karriere.
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P – Punter are People, too! Ray Guy ist bis heute der einzige Punter, der ein der ersten Runde des Drafts gewählt wurde: 1973 gönnten sich die Raiders den Luxus. Immerhin: Guy schaffte es in 14 Spielzeiten für Oakland sieben Mal in den Pro Bowl.
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P – Punter are People, too! Ray Guy ist bis heute der einzige Punter, der ein der ersten Runde des Drafts gewählt wurde: 1973 gönnten sich die Raiders den Luxus. Immerhin: Guy schaffte es in 14 Spielzeiten für Oakland sieben Mal in den Pro Bowl.
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Q – Quarterbacks: Quarterbacks entscheiden in der NFL über Sieg und Niederlage, der Draft spiegelt das wieder. 33 Mal war der First-Overall-Pick bereits ein QB, darunter 13 Mal in den letzten 18 Jahren. Ein RB ging seit 1995 nicht mehr First Overall
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Q – Quarterbacks: Quarterbacks entscheiden in der NFL über Sieg und Niederlage, der Draft spiegelt das wieder. 33 Mal war der First-Overall-Pick bereits ein QB, darunter 13 Mal in den letzten 18 Jahren. Ein RB ging seit 1995 nicht mehr First Overall
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R – Rebellion: Weil sich Eli Manning weigerte, für San Diego zu spielen, wurde er nach dem Draft an die Giants getradet, die dafür Philip Rivers abgaben. Bereits 1987 wurde Kelly Stouffer von den Cardinals gedraftet, streikte und ging erneut in den Draft
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R – Rebellion: Weil sich Eli Manning weigerte, für San Diego zu spielen, wurde er nach dem Draft an die Giants getradet, die dafür Philip Rivers abgaben. Bereits 1987 wurde Kelly Stouffer von den Cardinals gedraftet, streikte und ging erneut in den Draft
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S – Siebzehn: 1975 bestand der Draft noch aus 17 Runden. Das wurde 1977 auf zwölf Runden reduziert, erst seit 1994 gibt es das heutige Format mit sieben Runden
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S – Siebzehn: 1975 bestand der Draft noch aus 17 Runden. Das wurde 1977 auf zwölf Runden reduziert, erst seit 1994 gibt es das heutige Format mit sieben Runden
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T – Tragik: Der Draft ist voll tragischer Geschichten, keine ist so konstant wie die QB-Suche der Browns. Die geht lange zurück: Anfang der 50er sollte Bobby Garrett Otto Graham ersetzen - doch er stotterte und konnte die Plays im Huddle nicht ansagen
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T – Tragik: Der Draft ist voll tragischer Geschichten, keine ist so konstant wie die QB-Suche der Browns. Die geht lange zurück: Anfang der 50er sollte Bobby Garrett Otto Graham ersetzen - doch er stotterte und konnte die Plays im Huddle nicht ansagen
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U – Unwichtig: Der letzte Pick im Draft wird traditionell als "Mr. Irrelevant" bezeichnet. Der erste Mr. Irrelevant im Super Bowl war Marty Moore 1997, der amtierende Mr. Irrelevant ist Arizonas Gerald Christian
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U – Unwichtig: Der letzte Pick im Draft wird traditionell als "Mr. Irrelevant" bezeichnet. Der erste Mr. Irrelevant im Super Bowl war Marty Moore 1997, der amtierende Mr. Irrelevant ist Arizonas Gerald Christian
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V – Verschlafen: Selten, aber es kommt vor: Gelegentlich schafft es ein Team nicht, innerhalb seines Zeitfensters den Pick einzureichen. Den Vikings passierte das 2003, den Ravens 2011. Beide Male wurde zu lange an Trades gebastelt
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V – Verschlafen: Selten, aber es kommt vor: Gelegentlich schafft es ein Team nicht, innerhalb seines Zeitfensters den Pick einzureichen. Den Vikings passierte das 2003, den Ravens 2011. Beide Male wurde zu lange an Trades gebastelt
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W – Wilder Westen: Die Atlanta Falcons gingen 1972 in eine andere Richtung – und wählten DEN John Wayne! Wayne hatte in den 1920ern durchaus erfolgreich im College gespielt. Die NFL ließ den Pick in der 17. Runde leider nicht zu
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W – Wilder Westen: Die Atlanta Falcons gingen 1972 in eine andere Richtung – und wählten DEN John Wayne! Wayne hatte in den 1920ern durchaus erfolgreich im College gespielt. Die NFL ließ den Pick in der 17. Runde leider nicht zu
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X – X-Faktor: Meist ein Quarterback, die Ausnahme war 1988: Das einzige Jahr, in dem kein QB in den ersten beiden Runden ging. Tom Tupa und Chris Chandler folgten in Runde 3. Tupa wurde zum Punter umfunktioniert, Chandler führte Atlanta in den Super Bowl
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X – X-Faktor: Meist ein Quarterback, die Ausnahme war 1988: Das einzige Jahr, in dem kein QB in den ersten beiden Runden ging. Tom Tupa und Chris Chandler folgten in Runde 3. Tupa wurde zum Punter umfunktioniert, Chandler führte Atlanta in den Super Bowl
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Y – Youngster: Sieht man von Brandon Weeden ab, sind die meisten Spieler im Draft Youngster. Doch der Rekord gehört Amobi Okoye: Der Tackle wurde 2007 im Alter von 19 von den Texans gedrafted und ist damit der jüngste Erstrunden-Pick aller Zeiten.
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Y – Youngster: Sieht man von Brandon Weeden ab, sind die meisten Spieler im Draft Youngster. Doch der Rekord gehört Amobi Okoye: Der Tackle wurde 2007 im Alter von 19 von den Texans gedrafted und ist damit der jüngste Erstrunden-Pick aller Zeiten.
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Z – Zeitmanagement: Fullback Norm Michael hatte es geschafft, 1944 wurde er in der 18. Runde von den Eagles gedraftet. Das erfuhr Michael aus der Zeitung – im Jahr 1999! Sein Sohn hatte ihm einen Brief geschrieben und ihn darüber informiert
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Z – Zeitmanagement: Fullback Norm Michael hatte es geschafft, 1944 wurde er in der 18. Runde von den Eagles gedraftet. Das erfuhr Michael aus der Zeitung – im Jahr 1999! Sein Sohn hatte ihm einen Brief geschrieben und ihn darüber informiert
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Böhringer im SPOX-Interview: "Draft-Runde ist mir egal"

Marcus Blumberg (SPOX): Er wird ziemlich sicher am dritten Tag vom Board gehen. Das ist aber nicht mehr so überraschend, nachdem es ihm gelang, einen derart großen Hype zu erzeugen. Ich persönlich rechne mit Runde 5 absteigend, insofern wäre ich überrascht, wenn es doch schon die vierte Runde werden würde. Überrascht wäre ich allerdings auch, wenn er ganz rausfiele, weil Teams vielleicht der Meinung sind, die mangelnde Konkurrenz in Deutschland wäre der Hauptgrund für seine starken Leistungen. Aber das kann ich mir nicht vorstellen. Insofern wird Böhringer nicht zur größten Überraschung dieses Drafts. Viel spannender wird zu sehen, wie die charakterlichen Problemfälle in diesem Jahr behandelt werden, nachdem Manziel und zahllose andere vor ihm die Liga nervös gemacht haben, was solche Leute angeht. Besonders gespannt bin ich daher, was aus Robert Nkemdiche wird, der im Dezember bekifft aus einem Hotelzimmer gefallen ist. Vom Talent her durchaus Top-Ten-Material, doch ein Fall aus der ersten Runde ist denkbar.

Der User-Mock-Draft: "With the First Pick..."

Adrian Franke (SPOX): Da bin ich bei dir Blumi: Für mich wird Böhringer ebenfalls keine Draft-Überraschung. Das athletische Potenzial und der Buzz sind so groß, dass es mich inzwischen nicht mehr überraschen würde, sollte er in der sechsten oder siebten Runde schließlich gezogen werden - wo ich ihn auch vom Value her sehe. Was aber nicht heißt, dass es keine tolle Geschichte ist! Alles davor wäre dann aber tatsächlich eine Überraschung, damit rechne ich allerdings auch nicht. Natürlich, es braucht sich nur ein Team in ihn verlieben - aber Böhringer wird noch zu viel lernen müssen, um einen Pick vor der sechsten Runde wirklich zu rechtfertigen. Was natürlich nicht heißen soll, dass das Potenzial nicht da ist! Unter dem Strich glaube ich, dass ihm ein später Pick sogar helfen wird. Der Hype um seine Person wird ihn so oder so weiter begleiten, da braucht es nicht noch den Druck eines frühen Picks dazu.

These 1: Moritz Böhringer wird die große Überraschung im Draft.

These 2: Das optimale Team für Böhringer wären die...

These 3: Rams und Eagles gehen teuer hoch - und haben Recht damit.

These 4: Der beste Spieler im Draft ist...

These 5: Die Top-5-Picks der ersten Runde lauten...

Stefan Petri/Adrian Franke/Marcus Blumberg

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Stefan Petri(Redaktion)

Stefan Petri, Jahrgang 1983, ist seit 2012 für SPOX.com tätig. Aufgewachsen in Hemsbach an der schönen Bergstraße, verschlug es ihn nach seinem Anglistik- und Geschichtsstudium in Heidelberg nach München. Festes Mitglied im NFL- und im NBA-Ressort, kümmert sich als Sports-Allrounder u.a. auch um Tennis, Baseball, Snooker, Wintersport, etc.

Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

Marcus Blumberg(Redaktion)

Marcus Blumberg, Jahrgang 1984, ist seit 2014 für SPOX.com tätig. Geboren und aufgewachsen im Herzen Niedersachsens studierte er Germanistik und Philosophie in Göttingen. Schon währenddessen war er für Baseballinsider und AmericanFootballinsider tätig. Nach einem Praktikum bei SPOX Anfang 2012 kehrte er zurück und ist vor allem in den Bereichen Sportal, Live und US-Sport tätig.

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