Sonntag, 07.02.2016

Super Bowl 50: Head-to-Head Broncos vs. Panthers

The Old Man trifft auf Superman

Endlich ist es so weit! Der Super Bowl steht vor der Tür (Mo., ab 0.30 Uhr im LIVETICKER), zwei Schwergewichte kreuzen die Klingen. Die Carolina Panthers gehen als Favorit in das Spiel, doch die Defense der Denver Broncos kann Cam "Superman" Newton und Co. das Leben schwer machen. Wo liegen die entscheidenden Matchups? Welche Duelle werden besonders spannend? Und was erwartet Peyton Manning? SPOX erklärt im Head-to-Head, worauf es ankommt.

Die Broncos bauen im Super Bowl auf ihre Defense - Carolina geht als Favorit in das Spiel
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Die Broncos bauen im Super Bowl auf ihre Defense - Carolina geht als Favorit in das Spiel

Quarterback

Peyton Manning vs. Cam Newton

Kaum jemand hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass Denvers Saison bis in den Super Bowl geht. Noch weniger hätten prognostiziert, dass das mit Peyton Manning auf dem Platz gelingt: Horror-Auftritte in der ersten Saisonhälfte, als Manning Defenses falsch las und er mehr zeigen wollte, als er physisch konnte, endeten in einer wochenlangen Verletzungspause. Backup Brock Osweiler vertrat ihn vielversprechend - bis Coach Gary Kubiak in Week 17 die Rolle rückwärts wagte. Er sollte belohnt werden.

Manning ist, wie mehrfach aus Mile High angekündigt, so fit wie seit Monaten nicht mehr und das merkt man. Der 39-Jährige hat die Fehler bemerkenswert rapide runter geschraubt (17 INTs vor seiner Verletzung, keine seitdem), bewegt sich sogar einigermaßen gut in der Pocket und gibt seinem Team so die Chance, Spiele zu gewinnen. Wie das aussehen kann, war in der ersten Halbzeit gegen die Patriots vor zwei Wochen zu sehen. Wo aber die klaren Limitierungen von Manning und somit der ganzen Offense liegen, konnte jeder anschließend in der zweiten Hälfte beobachten.

Carolinas Running Game in der Datenanalyse: Superman mit Power!

Manning kann seine Mitspieler vor dem Snap in gute Positionen bringen, er kann die Offense aber nicht mehr alleine tragen - und auf lange Pässe sollten sich die Broncos auch nicht unbedingt verlassen. Sein Gegenüber ist so ziemlich das Gegenteil: Carolinas kreatives, spannendes Run Game funktioniert so gut, weil Newton nicht nur per Read Option, sondern auch mit geplanten Runs über die Mitte eine echte Gefahr ist. Einschränkungen wird es für Newton auch gegen die starke Broncos-Defense nicht geben, wie Coach Ron Rivera betonte: "Es gibt kein Zurückhalten, es gibt kein nächstes Spiel. Der Ansatz muss so aussehen, dass wir die Dinge tun wollen, die wir tun müssen."

Darüber hinaus aber kann Newton seit dieser Saison auch aus der Pocket konstant Schaden anrichten. Viel läuft dabei über Greg Olsen, die schnellen Corey Brown und Ted Ginn sind für die (in dieser Offense enorm wichtigen) Big Plays verantwortlich. Newton hat sich zum Leader entwickelt und ist erst der vierte Quarterback, der mit insgesamt 50 Touchdowns (Rushing und Passing) in den Super Bowl kommt. Aber Achtung: Seine drei Vorgänger (Manning im Super Bowl 48, Brady/42 und Dan Marino/19) haben allesamt das große Spiel verloren.

Vorteil: Carolina

Running Backs

C.J. Anderson/Ronnie Hillman vs. Jonathan Stewart/Mike Tolbert

Beide Teams sind offensiv extrem von ihrem Running Game abhängig - eine Ausgangslage, die man heutzutage im Super Bowl nur noch selten sieht. Aufseiten der Broncos sah C.J. Anderson zuletzt merklich besser aus und dürfte in der internen Hackordnung klar vor Hillman stehen.

Super Bowl 50: A bis Z
Super Bowl 50! Die Carolina Panthers treffen auf die Denver Broncos - aber nicht nur auf dem Feld im Levi's Stadium wird es hoch hergehen. Chicken Wings, Tiffany's, Werbespots, Coldplay und Verträge per Twitter: Das A-Z zum Spiel der Spiele
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A wie Amerika! Nichts ist so amerikanisch wie der Super Bowl: Flaggen, Hymne, Militär, Werbung, Fast Food, Bier, Sport - an diesem Tag feiert sich die Nation auch ein bisschen selbst. Kein Wunder, dass am Montag die Krankmeldungen steigen (Super Bowlitis)
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B wie Football Baby: Wer erinnert sich nicht an die Krake Paul, die 2010 fast alle Spiele der WM vorhersagte? Die NFL setzt geraumer Zeit auf das "Football Baby" - mit großem Erfolg. Das "Football Baby" setzt diesmal übrigens auf die Panthers
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C wie CBS: Der Super Bowl rotiert in den USA zwischen verschiedenen Fernsehsendern, diesmal ist CBS an der Reihe. Dafür setzt das Network auf 70 Kameras und 256 Mikrofone
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D wie Draft: Diesmal ist es das erste Duell zwischen zwei Quarterbacks, die als Nummer 1 vom Bord gingen. Übrigens wird Newton (Top-Pick 2011) von Von Miller gejagt werden - dem 2. Pick von 2011
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E wie Elway: John Elway, General Manager der Denver Broncos, könnte als Erster einen Titel als Spieler und GM gewinnen. 1997 und 1998 triumphierte er als QB der Broncos - und gönnt Manning ein ähnliches Schicksal
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F wie Football: In jedem Jahr lässt die NFL genau 72 Spielgeräte für den Super Bowl herstellen. Im Jahr verbraucht die Liga insgesamt übrigens über 700.000 Pigskins
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G wie Gambling: Natürlich wird auch fleißig gewettet! Die Fans setzen auf das Spiel, aber auch auf "Prop Bets" wie die Länge der Hymne, die Farbe des Gatorades, etc. - über vier Milliarden Dollar sollen illegal gesetzt werden
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H wie Halbzeitshow: in diesem Jahr ist die britische Kombo Coldplay am Start, flankiert von Beyonce und sicherlich dem einen oder anderen Überraschungsgast. 2015 lockte Katy Perry 118 Millionen vor den Fernseher - Rekord!
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I wie Indianapolis Colts, hier symbolisch repräsentiert von einer ihrer Cheerleaderinnen. Hätten Sie gewusst, dass die Broncos den Super Bowl sieben Mal mit einem QB erreicht haben, der von den Broncos gedraftet wurde? Den Colts gelang das nur zweimal...
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J wie Jersey-Farbe: Ein Team spielt traditionell in weißen Trikots. Dieses Team gewann bislang 31 von 49 Super Bowls, darunter die letzten vier in Serie. 2013 setzten die Broncos auf orange und zahlten den Preis. Diesmal treten sie in weiß an
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K wie Kicker: Zwei richtig starke Defenses, da könnten die Kicker entscheiden: Graham Gano von den Panthers hat in dieser Saison 6 Mal daneben gezielt und 3 Extrapunkte verschossen. Brandon McManus steht auf der Gegenseite bei 5 Fehlschüssen und einem PAT
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L wie Levi's Stadium: Die neue Heimstätte der San Francisco 49ers ist zum ersten Mal Austragungsort eines Super Bowls. 75.000 Fans passen rein, die teuerste Loge kostete für das Endspiel schlanke 465.000 Dollar
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M wie Manning: Ist es das letzte Spiel des "Sheriff"? Er wäre mit 39 der älteste QB, der einen Super Bowl gewinnt. Mit zwei Teams hat er das Endspiel jeweils doppelt erreicht, unter vier verschiedenen Coaches - allesamt Rekorde
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N wie Newton: Der 26-Jährige könnte auf der Gegenseite der erste Quarterback werden, der die Heisman-Trophy als bester College-Spieler, einen NCAA-Titel, einen MVP-Titel, einen Super Bowl und einen Super-Bowl-MVP gewinnt. Ob die Broncos mitspielen?
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O wie Overtime: Gab es in einem Super Bowl übrigens noch nie, auch wenn man in den letzten Jahren gleich mehrfach extrem nah dran war. Wir können nur hoffen, dass es in einem solchen Fall mit dem Coin Toss klappt...
© getty
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O wie Overtime: Gab es in einem Super Bowl übrigens noch nie, auch wenn man in den letzten Jahren gleich mehrfach extrem nah dran war. Wir können nur hoffen, dass es in einem solchen Fall mit dem Coin Toss klappt...
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P wie Preise: Billig ist der Super Bowl natürlich nicht. Während Max Mustermann im Schnitt 60 Dollar für seine Super-Bowl-Party ausgibt, soll ein Trip nach San Fran inklusive Ticket und Übernachtung im Schnitt 7.300 Dollar kosten
© getty
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Q wie Quote: Neun der zehn meistgeschauten Sendungen aller Zeiten in den USA sind Super Bowls. Super Bowl XLIX stellte vor einem Jahr mit 114,4 Millionen Zuschauern im Schnitt einen neuen Rekord auf
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R wie Ring: Jeder Champion bekommt traditionell einen Super-Bowl-Ring - und der hat es in sich. Das Siegerteam erhält 125 Ringe zu je 5.000 Dollar. Die Verlierer-Ringe kosten etwa halb so viel - aber wer will die schon tragen?
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S wie Super Bowl 50: Wo kommt der Name "Super Bowl" eigentlich her? Die Legende besagt, dass Chiefs-Gründer bei der Namensgebung an ein Spielzeug seiner Kinder namens "Super Ball" dachte. "Super Bowl!", rief er - und das Ding war durch
© getty
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T wie Trophy: Die Vince Lombardy Trophy wird vom Juwelier-Hersteller Tiffany und Co. hergestellt. Sie ist 25.000 Dollar wert und benötigt 72 Arbeitsstunden
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U wie unglaubliche Geschichten: So spielt Safety Shiloh Keo nur bei den Broncos, weil er Defensive Coordinator Wade Phillips (im Bild) über Twitter an sich erinnerte. Prompt bekam er eine Woche später einen Vertrag
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V wie Völlerei: Nur zu Thanksgiving geben die Amis mehr Kohle aus, als beim Super Bowl: 50 Millionen Dollar sind es. Davon werden unter anderem 1,3 Milliarden Chicken Wings, 4 Millionen Kilo Guacamole und 13.500 Tonnen Chips finanziert
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W wie Werbung: 5 Millionen Dollar kostet diesmal ein 30-Sekunden-Werbespot - 1967 waren es 37.500 Dollar. Und bei diesen Spots wird nicht gespart: Hier sehen wir Regisseur Ridley Scott, der für LG einen neuen Fernseher bewerben wird
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W wie Werbung: 5 Millionen Dollar kostet diesmal ein 30-Sekunden-Werbespot - 1967 waren es 37.500 Dollar. Und bei diesen Spots wird nicht gespart: Hier sehen wir Regisseur Ridley Scott, der für LG einen neuen Fernseher bewerben wird
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X wie Super Bowl X: Vor genau 40 Jahren schnappten sich die Pittsburgh Steelers den Titel, angeführt von QB Terry Bradshaw. Damals waren übrigens 18 spätere Hall of Famer beteiligt. Und diesmal?
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X wie Super Bowl X: Vor genau 40 Jahren schnappten sich die Pittsburgh Steelers den Titel, angeführt von QB Terry Bradshaw. Damals waren übrigens 18 spätere Hall of Famer beteiligt. Und diesmal?
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Y wie Yards: 771 Yards Raumgewinn haben die Carolina Panthers in zwei Postseason-Spielen erzielt. Das macht genau 203 Yards mehr als Denver, also über 100 Yards mehr pro Spiel. Kein Wunder, dass die Rollen klar verteilt sind
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Y wie Yards: 771 Yards Raumgewinn haben die Carolina Panthers in zwei Postseason-Spielen erzielt. Das macht genau 203 Yards mehr als Denver, also über 100 Yards mehr pro Spiel. Kein Wunder, dass die Rollen klar verteilt sind
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Z wie Zebras: So werden die Referees ob ihrer gestreiften Shirts genannt. Oberschiedsrichter ist diesmal Clete Blakeman, der in der Divisional Round den Coin Flip wiederholen ließ. Unter ihm haben die Broncos übrigens noch nie verloren
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Z wie Zebras: So werden die Referees ob ihrer gestreiften Shirts genannt. Oberschiedsrichter ist diesmal Clete Blakeman, der in der Divisional Round den Coin Flip wiederholen ließ. Unter ihm haben die Broncos übrigens noch nie verloren
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In Denvers Stretch Runs hatte er mehrere explosive Plays, Anderson liest seine Blocks inzwischen besser und verfügt über ein gutes Tempo auch auf dem zweiten (Linebacker-)Level. Im schnellen Hillman haben die Broncos einen guten und ebenfalls zu Big Plays fähigen Backup, um Anderson Pausen zu geben.

Für die Panthers müsste man hier eigentlich auch Newton auflisten, der im Fokus des Running Games steht: 42,4 Prozent von Newtons Runs in dieser Saison resultierten in einem neuen First Down. Kein anderer Spieler kommt hier über 31 Prozent.

Davon profitiert Stewart, wie schon so viele Running Backs in der Read Option, enorm. Defenses müssen Newton respektieren, was Stewart ein wenig mehr Raum verschafft. Zudem stoppt ihn der erste Tackling-Versuch häufig nicht, Stewart leistet sich vergleichsweise wenige Fumbles und ist verlässlich in Pass Protection. In Tolbert haben die Panthers außerdem einen wuchtigen Fullback, der im Run Blocking stark eingesetzt wird und gleichzeitig auch in Goal-Line-Nähe eine Waffe ist.

Vorteil: Ausgeglichen

Receiver/Tight End Broncos vs. Secondary Panthers

Demaryius Thomas/Emmanuel Sanders/Jordan Norwood/Owen Daniels vs. Josh Norman/Robert McClain/Roman Harper/Kurt Coleman

Gegen Arizona verhinderte Carolinas herausragender Pass-Rush, dass das vermeintliche Mismatch in der eigenen Secondary von den Cardinals ausgenutzt wurde. Gegen Denver wird das aus Panthers-Sicht ebenfalls nötig sein: Ohne die verletzten Bene Benwikere und Charles Tillman sind McClain und der dritte Cornerback Cortland Finnegan im Fokus - solide Alternativen, die aber alles andere als unschlagbar sind.

Insofern muss Carolina hier mit dem eigenen Scheme auf taktische Art und Weise antworten. Die Panthers könnten beispielsweise mit ihrem Elite-Cornerback Josh Norman Demaryius Thomas aus dem Spiel nehmen, den zuletzt ohnehin zahlreiche Drops plagten und der nicht in bester Form zu sein scheint. Aktuell sollte Norman dieses Eins-gegen-Eins-Matchup für sich entscheiden.

In dem Szenario könnte Carolina einen Cornerback und einen Safety auf Sanders ansetzen. Der stellt sich häufig im Slot auf (was Norman für diese Aufgabe ein wenig aus dem Spiel nimmt - Norman verfolgt Receiver nur sehr selten in den Slot), Sanders ist aktuell Denvers bester Receiver. Eine interessante Lösung für die Broncos: Carolinas angeschlagene Secondary mit vier Receivern und Empty Sets herausfordern. Beide Touchdown-Pässe gegen die Patriots (beide zu Daniels, der davon abgesehen aber kein schwerwiegender Faktor ist) kamen mit vier Receivern und Tight End Daniels auf dem Platz zustande.

Vorteil: Denver

Receiver/Tight End Panthers vs. Secondary Broncos

Ted Ginn/Devin Funchess/Corey Brown/Greg Olsen vs. Chris Harris/Aqib Talib/T.J. Ward/Darian Stewart

Auf Carolinas Passing Game hatte kaum jemand einen Pfifferling gesetzt, nachdem sich Receiver Kelvin Benjamin kurz vor dem Start der Regular Season das Kreuzband riss gingen die Prognosen eher in Richtung früher Draft Pick Ende April. Aber wie auch im Running Game haben die Panthers (namentlich Offensive Coordinator Mike Shula) ihre Offense um die Stärken des eigenen Teams sowie um die Stärken von Cam Newton herum aufgebaut.

Will heißen: Viele Pässe über die Mitte zu Greg Olsen, der prozentual mit Abstand die meisten Newton-Pässe in dieser Saison fing und die Panthers in Yards nach dem Catch anführte. Gleichzeitig ist er ein hervorragender Blocker, und das extrem starke Running Game öffnet Wege für Play-Action-Spielzüge im Passspiel.

DeMarcus Ware vor dem Super Bowl: Eisen schärft Eisen

Ebenfalls ideal zum Running Game passen Ginn und Brown. Die beiden Speedster verhindern, dass sich Defenses ausschließlich auf den Run konzentrieren, da sie stets lange Pässe zu Ginn (16,8 Yards pro Catch, zehn Touchdowns in dieser Saison) und Brown (14,4/) befürchten müssen. Es bleibt aber abzuwarten, in wie weit all das gegen die Broncos funktioniert.

Denn Denver hat einige gute Antworten parat: Der wendige, schnelle Harris (oder auch Nummer-3-Cornerback Bradley Roby) könnte etwa Ginn übernehmen, während sich der physischere Talib um den größeren Funchess kümmert - oder mitunter auch Olsen übernimmt. Auf Olsen könnten die Broncos auch mit einer Kombination, bestehend etwa aus Talib und Safety T.J. Ward, antworten. Nominell haben die Broncos viele Möglichkeiten, um einen schnellen Release zu verhindern - und Newton so in Schwierigkeiten zu bringen.

Vorteil: Denver

Seite 1: Quarterbacks, Running Backs und das Passspiel

Seite 2: Offensive Line, Defensive Line und Linebacker

Seite 3: Special Teams, Coaches und die Prognose

Adrian Franke

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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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