Mittwoch, 29.04.2015

News & Gerüchte

Jordan ein Jahr gesperrt

Dion Jordan wird in der kommenden Saison kein NFL-Feld betreten, während Joe Thomas von Johnny Manziels Sinneswandlung schwärmt. Adrian Peterson versucht indes verzweifelt die Trade-Gerüchte aufrecht zu erhalten und die New York Jets wurden wegen Darrelle Revis zur Kasse gebeten.

Ein enttäuschender Nummer-3-Draftpick: Dion Jordan
© getty
Ein enttäuschender Nummer-3-Draftpick: Dion Jordan

Harte Strafe für Jordan: Dion Jordans Karriere befindet sich weiter auf dem absteigenden Ast: Der Pass-Rusher der Miami Dolphins wurde ohne Bezahlung für die komplette 2015er Saison gesperrt, nachdem er erneut gegen die Politik der Liga, was verbotene Substanzen angeht, verstoßen hatte. Jordan hatte bereits die ersten vier Spiele der Vorsaison deshalb gesperrt verpasst und über seine ersten beiden NFL-Spielzeiten lediglich 46 Tackles in 26 Spielen verzeichnet.

Der Nummer-3-Draftpick aus dem Jahr 2013 war somit bislang eine große Enttäuschung, die Sperre wird sich auch finanziell deutlich bemerkbar machen: Medienberichten zufolge kostet Jordan die Suspendierung insgesamt 5,61 Millionen Dollar. Zwar soll er Berichten zufolge nicht bei einem Drogentest aufgefallen sein, stattdessen war aber eine seiner Proben angeblich verdünnt - was in dem Fall als Regelverletzung zählt.

Jordan wird wohl keine Berufung einlegen. Zusätzlich bitter ist aus Dolphins-Sicht ein dadurch wohl geplatzter Trade: Laut ESPN waren die Gespräche mit den Philadelphia Eagles um einen möglichen Trade zuletzt bereits weit fortgeschritten, der mögliche Deal ist durch die Suspendierung logischerweise vom Tisch.

Thomas begeistert von Manziel: Johnny Manziel hat die Entzugsklinik vor einigen Wochen verlassen und ist zurück bei den Cleveland Browns, scheinbar hat der Quarterback nach seiner enttäuschenden Vorsaison und offensichtlichen Problemen abseits des Platzes eine 180-Grad-Drehung vollzogen

"Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, verglichen mit letztem Jahr", berichtete Left Tackle Joe Thomas gegenüber NFL Media: "Er hat eine große Zukunft vor sich. Als einer der Leader wird es mein Job sein, manchmal mit ihm zu sprechen. Aber er hat schon jetzt viele Leute hier in den letzten beiden Wochen beeindruckt. Er hat offensichtlich gemerkt, wie wichtig ihm Football ist. Er hat gemerkt, dass er mit bestimmten Dingen nicht mehr einfach so davon kommt."

Peterson hofft auf Cowboys: Die Trade-Gerüchte um Adrian Peterson waren zuletzt abgeklungen, die Vikings wollen den Star-RB nach abgesessener Sperre nicht abgeben und Petersons hohes Gehalt wäre eine weitere Hürde. Dennoch hat der 30-Jährige die Hoffnung offenbar noch nicht aufgegeben.

Von WFAA-TV, einem Sender aus Dallas, auf einen möglichen Wechsel zu den Cowboys angesprochen erklärte Peterson: "Das wäre schön. Ich habe hier Familie, mein Vater lebt hier. Aber ich stehe unter Vertrag, deshalb müssen wir abwarten."

Erst wenige Stunden vorher hatte Vikes-Geschäftsführer Rick Spielman klargestellt: "Wir können die ganzen Gerüchte um Adrian Peterson beenden. Unsere Position hat sich nicht geändert: Wir haben kein Interesse daran, Adrian Peterson abzugeben. Er steht unter Vertrag, die Sperre ist aufgehoben und wir freuen uns auf ihn in der kommenden Saison. Ende der Geschichte."

Jets für Revis-Aussage bestraft: Die New York Jets wurden zur Kasse gebeten. Weil Team-Eigentümer Woody Johnson im Dezember gesagt hatte, dass er Revis, damals noch bei den Patriots unter Vertrag, "liebend gerne" aus New England zurückholen würde, hatten sich die Pats bei der NFL beschwert. Die Strafe beläuft sich allerdings "nur" auf eine Zahlung in Höhe von 100.000 Dollar. Die Jets verlieren keinen Draft-Pick.

Und sonst so? Die Houston Texans haben ihr RB-Corps kurz vor dem Draft offenbar verstärkt. Informationen des Houston Chronicle zufolge einigten sich die Texans mit Ex-Eagles-RB Chris Polk, der gut in das Zone Scheme passen sollte und mit Alfred Blue um den Backup-Platz hinter Arian Foster konkurrieren könnte.

D.J. Swearinger dagegen darf Houston allem Anschein nach verlassen. Die Texans setzten den Safety, der eine schwache Saison hinter sich hat, am Dienstag auf den Trade Block. Der 23-Jährige hat noch zwei Jahre auf seinem Rookie-Vertrag und würde dabei insgesamt nur 1,6 Millionen Dollar kassieren, was ihn für andere Teams interessant machen dürfte.

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Adrian Franke

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