Samstag, 07.03.2015

News & Gerüchte

Lynch bleibt - Marshall nach N.Y.

Marshawn Lynch hat für klare Verhältnisse gesorgt, der 28-Jährige verlängerte seinen Vertrag in Seattle um zwei weitere Jahre. Brandon Marshall wechselt derweil zu den New York Jets, Percy Harvin darf jetzt wohl gehen. Außerdem: Matt Prater, Niles Paul und David Harris erhielten neue Verträge, auch Doug Free bleibt voraussichtlich. Reggie Waynes Zeit in Indianapolis dagegen ist vorbei.

Marshawn Lynch bleibt wohl bei den Seattle Seahawks
© getty
Marshawn Lynch bleibt wohl bei den Seattle Seahawks

Lynch bleibt: Das Rätselraten um Marshawn Lynch ist kurz vor dem Start der Free Agency beendet. Der Running Back unterschrieb bei den Seattle Seahawks eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis einschließlich 2017, der Vertrag bringt ihm zusätzliche 24 Millionen Dollar.

Insgesamt kassiert er jetzt bis zu 31 Millionen über die nächsten drei Jahre, satte zwölf Millionen Dollar sind komplett garantiert: 7,5 Millionen Signing Bonus plus sein Basis-Gehalt für die kommende Saison in Höhe von 4,5 Millionen Dollar. 2016 würde er noch neun Millionen kassieren, 2017 inklusive eines Roster-Bonus zehn Millionen.

Marshall zu den Jets: Am Freitagvormittag hatten sich noch die Gerüchte intensiviert, wonach Brandon Marshall die Chicago Bears verlassen könnte - am frühen Abend war bereits alles klar: Der Receiver, der erst im vergangenen Mai einen Vierjahresvertrag in Chicago unterschrieben hatte, wechselt zu den New York Jets, im Gegenzug erhalten die Bears einen Fünftrunden-Draftpick. Marshall wird somit gemeinsam mit Eric Decker das WR-Duo für Gang Green bilden, Percy Harvin dagegen wird wohl nicht bleiben.

Da die Jets Marshall in der kommenden Saison 7,5 Millionen Dollar bezahlen und der 30-Jährige den Salary Cap mit 7,7 Millionen Dollar belasten wird, ist Harvins Gehalt wohl zu hoch: Harvin würde in der kommenden Saison 10,5 Millionen Dollar kassieren, die Jets werden den Speedster Berichten zufolge entlassen und stattdessen Geld in die löchrige Secondary investieren.

Free kurz vor Vertragsverlängerung: Die Dallas Cowboys halten ihre herausragende Offensive Line zusammen. Right Tackle Doug Free, der einzige potentielle Free Agent der Einheit, wird übereinstimmenden Berichten zufolge einen langfristigen Vertrag unterschreiben. Der Vertrag von Jermey Parnell, der Free verletzungsbedingt in der Vorsaison vereinzelt vertreten hatte, läuft ebenfalls aus.

Jones nach San Diego: Return-Spezialist Jacoby Jones hat eine neue Heimat. Der in Baltimore entlassene Return-Man unterschrieb am Freitag einen Zweijahresvertrag bei den San Diego Chargers und kassiert dafür insgesamt 5,5 Millionen Dollar.

Wer darf bleiben? Die New York Jets haben David Harris, den Ex-Coach Rex Ryan angeblich nach Buffalo holen wollte, langfristig gebunden. Die Jets gaben dem Linebacker einen neuen Dreijahresvertrag für 21,5 Millionen Dollar, wovon 15 Millionen über die ersten beiden Jahre garantiert sind. Ein hoher garantierter Preis für den 31-jährigen Defense-Leader, das Interesse anderer Teams dürfte die Zahl nach oben getrieben haben.

Auch Niles Paul muss nicht umziehen. Der Tight End erhielt einen neuen Vertrag bei den Washington Redskins über drei Jahre und bis zu zehn Millionen Dollar. Paul ersetzte den verletzten Jordan Reed mit guten Leistungen und bietet eine solide Absicherung für die Skins. Josh Mauga bleibt derweil in Kansas City: Der Linebacker wird Berichten zufolge einen Dreijahresvertrag über knapp acht Millionen Dollar erhalten. In der Vorsaison stand er in allen 16 Spielen in der Startformation.

Die Detroit Lions haben indes langfristige Konstanz auf der Kicker-Position geschaffen. Die Lions einigten sich am Freitag mit Matt Prater auf einen Dreijahresvertrag für insgesamt neun Millionen Dollar. Prater, der zuvor in Denver entlassen worden war, kam nach abgesessener Sperre im Oktober nach Detroit. Die Lions hatten zuvor große Kicker-Probleme, Prater verwandelte anschließend 21 von 26 Versuchen sowie beide Kicks in den Playoffs.

Landry gesperrt: LaRon Landry wird Probleme haben, wieder in die Liga zu kommen. Der 30-jährige Safety war im Februar von den Indianapolis Colts entlassen worden und wird in jedem Fall den Großteil der kommenden Saison verpassen: Landry wurde wegen der Einnahme verbotener Substanzen für die ersten zehn Spiele gesperrt, wegen des gleichen Vergehens hatte er bereits vier Spiele in der Vorsaison verpasst. Die Sperre erfolgt ohne Bezahlung.

Panthers holen Oher: Die Carolina Panthers haben in ihrer O-Line mehr Kadertiefe geschaffen. Die Panthers gaben Offensive Tackle Michael Oher am Freitag einen Zweijahresvertrag, Oher war zuvor von den Tennessee Titans entlassen worden. "Er ist ein Profi, der weiß, was es braucht, um zu gewinnen. Ein wichtiger Grund für uns war auch seine gute Beziehung zu unserem O-Line-Coach John Matsko. Wir freuen uns darüber, ihn zu haben", erklärte Head Coach Ron Rivera in einem Statement.

Entlassungs-Updates: Die Indianapolis Colts trennen sich von einer Team-Legende. Am Freitag verkündeten die Colts, dass Receiver Reggie Wayne keinen neuen Vertrag erhalten wird. Der 36-Jährige baute, auch verletzungsbedingt, in der Vorsaison schon deutlich ab und spielt jetzt mit dem Gedanken, seine Karriere zu beenden. "Er ist einer von wenigen Spielern, die die Colts als Organisation definiert haben", erklärte Geschäftsführer Ryan Grigson unter anderem in einem längeren Statement.

Auch Nick Roach muss sich nach einem neuen Team umsehen. Der Linebacker wurde, genau wie Safety Usama Young, in Oakland entlassen, nachdem er die komplette Vorsaison aufgrund einer Gehirnerschütterung verpasst hatte. Medienberichten zufolge hat der 29-Jährige noch immer Kopfschmerzen von dem Vorfall und könnte auch die kommende Spielzeit verpassen.

Die Seattle Seahawks haben derweil Tight End Zach Miller entlassen. Die Seahawks trennten sich am Freitag von dem 29-Jährigen, der zuletzt innerhalb eines Jahres zwei Knöchel-OPs über sich hatte ergehen lassen müssen. Miller hätte einen Roster Bonus in Höhe von zwei Millionen Dollar kassiert, zusätzlich zu seinem Basisgehalt von 2,8 Millionen Dollar. Durch die Entlassung sparen die Hawks etwa zwei Millionen an Cap Space.

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Adrian Franke

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