Mittwoch, 18.03.2015

Gewinner und Verlierer der Free Agency

Scherbenhaufen, Batman & die drei ???

Die San Francisco 49ers sind der Verlierer der bisherigen Free Agency, doch damit einhergehend werfen Teile der Niners-Probleme auch Fragen für die Liga auf. Die New York Jets, die Buffalo Bills und die Indianapolis Colts sind auf dem aufsteigenden Ast. Außerdem: Was genau planen die Denver Broncos, die Philadelphia Eagles und die New Orleans Saints?

Patrick Willis hat seine Karriere beendet und wird den 49ers fehlen
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Patrick Willis hat seine Karriere beendet und wird den 49ers fehlen

Gewinner:

1. New York Jets

Namhafte Neuzugänge: CB Darrelle Revis, CB Antonio Cromartie, WR Brandon Marshall, CB Buster Skrine

Die Jets haben allem Anschein nach aus ihrer Vorsaison gelernt und sich die Secondary geholt, die Rex Ryan so gerne gehabt hätte. Anstatt wie im Vorjahr in der Free Agency zu sparen, wurden die offensichtlichen Baustellen aggressiv angegangen: Aus New England holten die Jets Darrelle Revis zurück (fünf Jahre, 70 Millionen Dollar, 39 Millionen garantiert), aus Arizona kam mit Antonio Cromartie (vier Jahre, 32 Millionen Dollar, 20 Millionen garantiert) der "Robin" zu "Batman" Revis (Zitat Revis) zurück.

Doch damit nicht genug: Mit Buster Skrine haben die Jets auch einen guten Slot-Cornerback geholt, und aus San Diego kam Safety Marcus Gilchrist. Die Secondary wurde damit innerhalb von wenigen Tagen von einer absoluten Schwäche zur Stärke umgewandelt, in der ohnehin dominanten Front Seven wurde außerdem Linebacker David Harris, den Ryan angeblich nach Buffalo holen wollte, verlängert.

Guard James Carpenter, der aus Seattle kam, sowie der günstig aus Chicago verpflichtete Brandon Marshall verstärken außerdem die Offense, während die teuren Percy Harvin und Chris Johnson ziehen gelassen wurden. Man kann ohne Zweifel argumentieren, dass die Jets zu viel Geld für Revis und Cromartie ausgegeben haben. Aber das Team hatte den Cap Space und der CB-Markt war insgesamt schlicht überteuert. Gang Green musste hier aktiv werden und hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht.

2. Indianapolis Colts

Namhafte Neuzugänge: RB Frank Gore, WR Andre Johnson, OLB Trent Cole, DT Kendall Langford

Die Indianapolis Colts wollen den nächsten Schritt machen: Nach der Divisional-Playoff-Round 2013 und dem AFC-Championship-Game im Vorjahr soll jetzt der große Wurf her - und die Colts ließen auf dem Free-Agency-Markt die Muskeln spielen. Um die Defense zu stärken wurden mit Kendall Langford und Trent Cole solide Spieler geholt, die sofort weiterhelfen und Problemstellen wie Pass-Rush und Run-Defense angehen.

Die Offense dürfte dagegen richtig spannend werden: Neben Andrew Luck und T.Y. Hilton werden Frank Gore und Andre Johnson auf dem Platz stehen. Gore ist ein enormes Upgrade zu Trent Richardson und Dan Herron, zumal Ahmad Bradshaw nach seiner Verletzung aktuell noch auf dem FA-Markt ist.

Johnson ist seinerseits ein deutliches Upgrade gegenüber Reggie Wayne, der schon in der Vorsaison klar auf dem absteigenden Ast war und keinen neuen Vertrag erhielt. Die Colts haben sich, bevor die Mega-Verträge für Luck und Hilton anstehen, einige erfahrene Spieler geholt, die kurzfristig und sofort helfen werden. Indianapolis ist damit definitiv wieder ein AFC-Contender und hat Boden auf die Patriots gutgemacht.

3. Miami Dolphins

Namhafte Neuzugänge: DT Ndamukong Suh, TE Jordan Cameron, WR Kenny Stills

First things first: Die Dolphins schnappten sich den dicksten Fisch der Free Agency. Ndamukong Suh wird neben Cameron Wake und Oliver Vernon eine packende Front bilden und mit Suh sollten die Probleme der Run-Defense in der zweiten Hälfte der Vorsaison der Vergangenheit angehören. Zugegeben: Suh, der nach Miami die so dringend benötigte Aggressivität mitbringt, kommt zu einem stattlichen Gehalt: Sechs Jahre, 114,2 Millionen Dollar, 60 Millionen garantiert - ein Quarterback-Deal.

Doch dabei darf man nicht vergessen, dass der Salary Cap erneut deutlich angestiegen ist und dass ein Spieler wie Suh für gewöhnlich nicht auf den Markt kommt. Nur weil die Lions ihren Cap mit Suh komplett vermasselt hatten, war der dominante 28-Jährige überhaupt zu haben. Effektiv ist der Signing Bonus (25,5 Millionen) und das Gehalt über die ersten drei Jahre garantiert. Defensive Tackle war die große Baustelle der Dolphins und Miami hat, ähnlich wie die Jets, seine große Schwäche in eine Stärke verwandelt.

Suh alleine reicht aber nicht für eine gute Note. Jordan Cameron ist ein TE-Upgrade, auch falls Charles Clay noch zu den Bills geht, und wird Ryan Tannehill besser machen. Zudem wurden die Phins den überbezahlten Mike Wallace los, der sich, indem er sich im finalen Saisonspiel selbst auswechselte, ins Abseits gestellt hatte und erhielten einen Fünftrunden-Pick aus Minnesota. Mit Kenny Stills erhielt man aus New Orleans eine Speedster-Alternative, der zwar im Gegenzug einen Drittrunden-Pick kostete. Gleichzeitig wurden die Phins aber den ebenfalls überbezahlten LB Dannell Ellerbe mit dem Stills-Trade los. Alles in allem eine gute Free Agency.

4. Buffalo Bills

Namhafte Neuzugänge: RB LeSean McCoy, WR Percy Harvin, FB Jerome Felton, QB Matt Cassel, HC Rex Ryan

Wer der langfristige Sieger des McCoy-Alonso-Trades zwischen Buffalo und Philadelphia sein wird, bleibt abzuwarten. Kurzfristig erhalten aber die Bills wohl mehr Value. Alonso ist ein talentierter Linebacker, der aber nach seinem Kreuzbandriss erst wieder voll zurückkommen muss. McCoy dagegen wird, gemeinsam mit Fred Jackson, ein spannendes Duo darstellen, das unter dem neuen Head Coach Rex Ryan zweifellos für Furore sorgen sollte.

Weitere Hilfe erhielt das Running Game durch eine Verpflichtung, die etwas unter dem Radar blieb: Fullback Jerome Felton, der zwei Jahre lang für Adrian Peterson in Minnesota den Weg frei gemacht hat, wechselte nach Buffalo und wird dem Power-Running-Game definitiv weiterhelfen. Darüber hinaus brachte Ryan Receiver Percy Harvin günstig und mit wenig Risiko aus New York mit. Harvin könnte, wenn gegnerische Teams einen achten Mann in die Box schicken müssen, mit seiner Geschwindigkeit glänzen. Miamis Charles Clay könnte noch als Nachfolger für Scott Chandler (ging zu den Pats) folgen, das Angebot liegt auf dem Tisch.

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Defensiv war die wichtigste Verpflichtung die eines eigenen Mannes. Free-Agent-DE Jerry Hughes einigte sich mit den Bills auf einen langfristigen Vertrag und die dominanteste D-Line der Vorsaison bleibt so zusammen. Das große Fragezeichen bleibt die QB-Position, wo der aus Minnesota geholte Matt Cassel ebenfalls nur eine Übergangslösung sein kann. Davon abgesehen aber haben sich die Bills in eine gute Ausgangslage gebracht.

5. Arizona Cardinals

Namhafte Neuzugänge: G Mike Iupati, DT Corey Peters, LB Sean Weatherspoon, C A.Q. Shipley, DE Cory Redding

Verglichen mit den anderen Namen auf dieser Liste hatten die Cardinals bislang eine eher ruhige Free Agency. Doch bei genauerem Hinschauen hatte sie Potential. Mit Mike Iupati (fünf Jahre, 40 Millionen Dollar, 22,5 Millionen garantiert) kam einer der besten Run-blocking Guards der Liga vom Division-Rivalen San Francisco. Das Running Game erhielt mit Center A.Q. Shipley, den Coach Bruce Arians aus Indianapolis kennt, weitere Verstärkung.

Auch defensiv wurden die dringendsten Baustellen geschlossen. Alameda Ta'amu wurde zurückgeholt und wird den Abgang von Dan Williams zu den Raiders gemeinsam mit Neuzugang Corey Peters abfangen. Cory Redding soll für weniger Geld - gemeinsam mit Ed Stinson und Frostee Rucker - den zu den 49ers gewechselten Darnell Dockett ersetzen. Sean Weatherspoon ist ein großes Upgrade für das LB-Corps. Der Ex-Falcon erhielt einen Einjahresvertrag und gibt Arizonas Linebackern, auch falls Daryl Washington gesperrt bleibt, benötigten Speed.

Allerdings waren es nicht nur die Neuverpflichtungen, die die Cardinals weiterbringen. Larry Fitzgerald stimmte einer Gehaltskürzung und Umstrukturierung zu, auch der Vertrag von QB Carson Palmer wurde umstrukturiert. So haben die Cards weiterhin Cap-Space zur Verfügung - und sollen das einzige Team sein, das noch ernsthaftes Interesse an Vikings-Running-Back Adrian Peterson hat, sollte der 29-Jährige auf den Markt kommen.

Knapp dahinter: Washington Redskins, Houston Texans

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Adrian Franke

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