Super Bowl Splitter

Vater besorgt um Brady

Von Adrian Franke
Dienstag, 27.01.2015 | 11:19 Uhr
Tom Brady ist 37 Jahre alt, aber noch kein bisschen fertig mit Football
© getty
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Tom Brady Sr. ist besorgt um die Zukunft seines Sohnes. Die Seahawks konzentrieren sich derweil auf Rob Gronkowski, während der Skandal um die Bälle des AFC-Championship-Games am Montag eine neue Wendung nahm. Außerdem: Sherman hat keine Lust mehr auf Vergleiche, Pats-Eigentümer Robert Kraft will eine Entschuldigung und Marshawn Lynch gibt eine skurrile PK.

Brady Sr. besorgt um Tom: Tom Brady Sr. rechnet nicht mit einem guten Ende der Beziehung zwischen Tom Brady und den Patriots: "Es wird hässlich enden. Das weiß ich, weil ich weiß, was Tommy will. Er will spielen, bis er 70 Jahre alt ist. Aber das ist ein knallhartes Geschäft. Und so sehr man auch will, dass es familiär ist - das ist es nicht."

Der Routinier, der noch bis einschließlich 2017 unter Vertrag steht, hatte einige Wochen zuvor gegenüber dem "New York Times Magazine" zugegeben: "Ich weiß nur, dass ich hier mit meinen 37 Jahren sitze und mich nach 16 Spielen völlig normal fühle. Mein Arm tut nicht weh, meine Beine tun nicht weh. Meine Mitspieler, die haben Schmerzen."

Doch jetzt blickt Brady nur auf das Spiel am Sonntag und weiß, dass sein Team noch einen steinigen Weg vor sich hat: "Wir mussten in dieser Saison mit viel Widerstand fertig werden und werden mit noch einigem fertig werden müssen. Aber das ist Teil des Geschäfts. Du hast Hochs und Tiefs, gute und schlechte Zeiten. Ich freue mich darauf, zum sechsten Mal im Super Bowl zu spielen. Das ist eine tolle Leistung vom ganzen Team, betrachtet man unseren Start."

Seahawks besessen von Gronk: Die Seahawks wissen, dass Rob Gronkowski am Sonntag eine entscheidende Rolle spielen könnte - und obwohl Cornerback Jeremy Lane zuletzt öffentlich erklärte, Gronk sei so gut auch wieder nicht, herrscht generell im Hawks-Team offenbar eine andere Stimmung. "Jeremy hat ein Recht auf seine Meinung. Aber ich glaube, Gronkowski ist ziemlich stark", stellte CB Richard Sherman klar.

D-Line-Man Michael Bennett fügte hinzu: "Er ist groß und ein guter Blocker. Ich denke, er spielt ziemlich gut. Keiner ist außerdem so gut nach dem Catch. Das ist einfach ein herausragender Spieler." Auch Coach Pete Carroll hat das Gronk-Fieber gepackt und am Montag gab Carroll zu, dass das spezielle Videostudium des Tight Ends bereits läuft, um womöglich irgendeinen Vorteil für die eigene Defense herauszufinden.

Linebacker K.J. Wright baut dabei schon jetzt auf Safety Kam Chancellor: "Unser Bester gegen ihren Besten. Natürlich setze ich da auf Kam. Er ist ein All-Pro und der Kapitän unserer Defense. Ich erwarte, dass er jedes Duell gewinnt."

Deflate-Gate bald aufgelöst? Die Untersuchungen darüber, ob die Patriots im AFC-Championship-Spiel gegen die Colts mit regelwidrig aufgepumpten Bällen gespielt haben, haben am Montag eine neue Wendung genommen. Informationen von "Fox" zufolge hat die NFL jetzt einen Unbekannten ins Visier genommen, der womöglich mit einer Überwachungskamera überführt wurde.

Darauf ist angeblich zu sehen, wie er die Spielbälle aus der Kabine in einen anderen Raum, mutmaßlich in eine Toilettenkabine, mitnahm, ehe er sie raus aufs Feld brachte. Die Aufnahmen wurden dem Bericht zufolge von den Patriots entdeckt und unmittelbar an die Liga weitergeleitet, die betreffende Person wurde bereits von der Liga befragt.

Sherman plötzlich Vergleichs-scheu: Richard Sherman ist einer der größten Trash-Talker der NFL und fährt nur zu gerne nach einem Spiel oder via Twitter mal aus der Haut, um sich als bester Cornerback der Liga zu positionieren. Umso überraschender kam seine Antwort am Montag auf die Frage, ob er sich stärker sieht als Patriots-CB Darrelle Revis.

"Ich vergleiche mein Spiel mit niemandem, deshalb habe ich dafür keine wirkliche Antwort", erklärte Sherman und fügte auf erneute Nachfrage des Reporters, ob er sich, wie schon häufiger behauptet, als bester Cornerback der Liga sieht, hinzu: "Ich antworte nicht wirklich auf Vorschul-Fragen. Also arbeiten Sie an ihren Fragen und wir können weiterreden."

Kraft erwartet Entschuldigung: Sollten die Liga-Untersuchungen um den Luftdruck in den Bällen des AFC-Championship-Games den Patriots keine Schuld nachweisen können, will Teameigentümer Robert Kraft Wiedergutmachung.

"Sollten die Untersuchungen nicht ohne Zweifel herausfinden, dass sich unsere Organisation an dem Luftdruck in den Bällen zu schaffen gemacht hat, erwarte ich und hoffe ich, dass sich die Liga bei unserem gesamtem Team sowie insbesondere bei Coach Belichick und Tom Brady für das, was sie über die letzte Woche ertragen mussten, entschuldigt", forderte Kraft in einem Statement: "Ich bin enttäuscht über den Umgang mit dem ganzen Vorfall sowie über die Berichte darüber."

Buchmacher setzen auf Pats: Trotz Deflate-Gate und all den damit einhergehenden Ablenkungen sind die Patriots in den Wettbüros noch immer der Favorit - sowohl bei den Buchmachern, als auch bei den Fans. Bei fast allen Vegas-Experten ist New England als 1-Point-Favourite geführt, dennoch setzen die Leute auf die Pats: Schon viermal mehr Geld wurde auf New England gesetzt als auf Seattle.

Lynchs skurrile PK: Dass Marshawn Lynch nur wenige Dinge weniger mag als Interviews und Pressekonferenzen ist längst kein Geheimnis mehr. Genauso wenig, wie dass der Hawks-Running-Back Skittles mag. Die Kombination: Die wohl merkwürdigste Pressekonferenz im Vorfeld des Super Bowls.

Die NFL in der Übesicht

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