Sonntag, 11.01.2015

Green Bay Packers - Dallas Cowboys 26:21

Einbeiniger Rodgers ist genug

Aaron Rodgers reicht auch ein Bein, um im heimischen Lambeau Field jeden Gegner zu eliminieren. Das mussten auch die Dallas Cowboys erkennen, die nach Führung im dritten Viertel doch noch mit 21:26 (7:7, 3:7, 10:7, 6:0) (BOXSCORE) nach Hause geschickt wurden. Dabei gelang es den Cowboys sogar, einen Teil der Top-Receiver-Kombo der Green Bay Packers aus dem Spiel zu nehmen - aber da war ja noch ein Rookie.

Aaron Rodgers (l.) spielte trotz Wadenproblemen eine fast fehlerfreie Partie gegen Dallas
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Aaron Rodgers (l.) spielte trotz Wadenproblemen eine fast fehlerfreie Partie gegen Dallas

Die Wade zwickte gewaltig und Aaron Rodgers konnte nicht mal richtig joggen, doch das hielt den Quarterback der Green Bay Packers nicht davon, eine herausragende Vorstellung auf einem Bein abzuliefern und sein Team zu einem starken Comeback gegen anfangs gut aufgelegte Dallas Cowboys zu führen.

Nach einem souveränen ersten Drive samt Touchdown der Packers hatten die Gäste das Kommando übernommen und durch Touchdowns von Tyler Clutts und Terrance Williams die Partie gedreht und eine knappe 14:10-Pausenführung erarbeitet. Als DeMarco Murray Dallas' Führung nach einem TD von DeMarco Murray auf 21:13 Ende des dritten Viertels erhöht hatte, sahen die Cowboys schon wie die Sieger aus.

Packers - Cowboys: Das Spiel im Re-Live

Dann aber drehte Rodgers richtig auf und leitete noch zwei Touchdown-Drives für Davante Adams und Richard Rodgers ein, bevor schließlich die Defense übernahm und den letzten Drive der Gäste stoppte. Dabei hatte Cowboys-Receiver Dez Bryant einen langen Pass eigentlich schon gefangen, nach einer Challenge zählte der Catch jedoch nicht. Die Packers fahren somit nach Seattle zu ihrem ersten NFC Championship Game seit ihrem Super-Bowl-Triumph 2012.

Die Championship Games im Überblick

NFC: Seattle Seahawks - Green Bay Packers (So., 21:05 Uhr)

AFC: New England Patriots - Indianapolis Colts (Mo., 0:40 Uhr)

Die Reaktionen:

Mike McCarthy (Head Coach Green Bay Packers) über die Challenge gegen Dez Bryant: "Man konnte es auf dem Jumbotron sehen. Ich hatte genügend Zeit, um es mir genau anzuschauen. Ich habe den Spielzug dreimal gesehen, bevor ich die Flagge warf."

Jason Garrett (Head Coach Dallas Cowboys): "In meinen Augen war es ein Catch. Aber das Spiel wurde nicht durch die Entscheidungen der Referees entschieden. Wir hatten 60 Minuten Zeit, um es zu gewinnen."

Dez Bryant (Wide Receiver Dallas Cowboys) über seinen Catch: "Was soll ich denn sonst tun? Ich strecke mich einfach in Richtung Goal Line. Ich versteh das nicht. Bitte, bitte, bitte streicht diese Regel."

Aaron Rodgers (Quarterback Green Bay Packers): "Seattle wird ein guter Test für uns. Um das beste Team zu sein, muss man das beste Team schlagen, und sie sind die Titelverteidiger. Ich denke, meine Wade wird mich noch 120 Minuten spielen lassen."

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Vor dem Kick-Off: Frozen Tundra? Nicht so ganz. Bei lauschigen -4 Grad Celsius wird es gar nicht mal so kalt in Wisconsin. Da ist man schlimmeres gewohnt. Die Frage wird natürlich sein, ob Aaron Rodgers' Wade hält. Er ist angeschlagen, weshalb auch beide Backups - Matt Flynn und Scott Tolzien - aktiv sind. Seine Heimbilanz kann sich indes sehen lassen: Seit der Saison 2012 hat er keine Interception mehr im Lambeau Field geworfen.

Ansonsten steht den Packers alles zur Verfügung, was Rang und Namen hat. Bei den Cowboys fehlen hingegen Right Tackle Doug Free und Defensive Tackle Terrell McClain. Man wird sehen, ob das zum Problem wird auf beiden Seiten des Spiels.

AnalyseDenver - Indianapolis: There's a new Sheriff in Town

Es treffen hier zwei Teams aufeinander, die beide in dieser Konstellation ungeschlagen sind. Die Packers sind daheim 8-0, die Cowboys auswärts ebenfalls. Irgendeine Serie muss also reißen.

7.: Was für eine Demonstration zum Start! Die Packers überbrücken in ihrem ersten Drive 60 Yards in zehn Spielzügen und wirken mit drei Pässen und sieben Läufen von Eddie Lacy total relaxt. Am Ende findet Rodgers Tight End Andrew Quarless über die Mitte für einen Vier-Yard-TD. 7:0 Green Bay.

Die Super-Bowl-Sieger der letzten 20 Jahre
Super Bowl XXX: Den Super Bowl 1996 gewannen die Dallas Cowboys. Hier feiert Running Back Emmitt Smith
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Super Bowl XXXI: 1997 gewann die Green Bay Packers gegen die New England Patriots das Finale. Mit Desmond Howard wurde der Kick- und Punt-Returner MVP
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Super Bowl XXXII: Die Green Bay Packers wollten ihren Titel verteidigen, aber die Denver Broncos hatten das Gegenmittel: Terrell Davis. Der Running Back war nicht zu stoppen
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Super Bowl XXXIII: Den Denver Broncos gelang 1999, was den Packers im Jahr zuvor verwehrt blieb: Sie verteidigten den Titel. Mittendrin: Quarterback-Legende John Elway
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Super Bowl XXXIV: "The Greatest Show on Turf", die St. Louis Rams um Kurt Warner, war auch von aggressiven Tennessee Titans nicht aufzuhalten.
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Super Bowl XXXVII: Die Tampa Bay Buccaneers und die Oakland Raiders boten beim 48:21 ein Spektakel. Trotzdem wurde mit Tampas Dexter Jackson ein Defensivspieler MVP
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Super Bowl XXXVIII: Nach einem Jahr Pause waren 2004 wieder die New England Patriots dran. Der MVP-Award beim Sieg über die Carolina Panthers ging wie 2002 an Tom Brady
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Super Bowl XXXIX: 2005 fuhren die New England Patriots ihren dritten Finalsieg in vier Jahren ein. Aber nicht Tom Brady, sondern Receiver Deion Branch wurde MVP
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Super Bowl XL: Die Jubiläumsausgabe 2006 war eine klare Kiste. Hines Ward und die Pittsburgh Steelers schlugen die Seattle Seahawks mit 21:10
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Super Bowl XLII: Ein Jahr nach Peyton Manning konnte auch sein Bruder Eli jubeln. Er führte die New York Giants 2008 zum Sensationssieg über die New England Patriots
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Super Bowl XXLIII: Mit diesem Catch machte sich Santonio Holmes unsterblich. In letzter Sekunde gewannen die Pittsburgh Steelers 2009 gegen die Arizona Cardinals
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Super Bowl XLIV: Das lange Warten hatte endlich ein Ende. Nach Jahren der Tristesse gaben die New Orleans Saints um Drew Brees 2010 ihren Fans einen Grund zu jubeln
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Super Bowl XLV: Im Jahr 2011 gewannen die Green Bay Packers den Titel. Quarterback Aaron Rodgers führte sein Team zum Sieg und wurde zum MVP gekürt
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Super Bowl XLVI: 2012 standen sich mal wieder die Giants und Patriots gegenüber. Und wieder siegten die Giants. 21:17 G-Men!
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Super Bowl XLVII: Die Baltimore Ravens sicherten sich gegen die San Francisco 49ers ihre zweite Championship. Überragend dabei: Joe Flacco (l.), der zum MVP gewählt wurde
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Super Bowl XLVIII: Die Seattle Seahawks zerstören Peyton Mannings Denver Broncos im MetLife Stadium zu New Jersey mit sage und schreibe 43:8
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Super Bowl XLIX: Tom Brady siegt mit den New England Patriots dramatisch gegen Russell Wilsons Seattle Seahawks und macht sich mit Titel Nummer vier unsterblich
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14.: Die Cowboys geben die passende Antwort und marschieren ihrerseits 62 Yards in zwölf Spielzügen übers Feld. Die Schlüsselszene war eine relativ großzügige Pass-Interference-Strafe gegen Tramon Williams, der Terrance Williams nur geringfügig kurz vor der Endzone berührt hatte. Im Anschluss reicht Tony Romo ein kurzer Pass raus auf den völlig offenen Fullback Tyler Clutts für einen Ein-Yard-Touchdown. 7:7.

22.: Die Packers marschieren erneut nahezu ungebremst übers Feld, doch dann snappt Rookie-Center Corey Linsley snappt den Ball zu Rodgers Überraschung zu früh. Im Anschluss kann ihn der QB nicht kontrollieren und wird von Jeremy Mincey zum Fumble gezwungen. Die Cowboys übernehmen und machen kurzen Prozess: Nur fünf Spielzüge später feuert Romo einen 38-Yard-Touchdown-Pass zu Williams. Es ist der erste Rückstand der Packers daheim seit dem ersten Heimspiel der Saison! 14:7 Dallas.

34.: Murray setzt zu einem Touchdown-Lauf an und wäre locker in die Endzone marschiert aus der eigenen Hälfte, doch Peppers kommt von hinten angeflogen und entreißt ihm den Ball, der bei den Packers landet. Was für Play und was für ein Turnover! In der Folgezeit erzielen die Packers ein Field Goal durch Mason Crosby. 14:13 Cowboys.

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41.: Obwohl Romo kurz zuvor heftig zu Boden gebracht wurde nach einem Pass und sich wohl das Knie oder die Hüfte verletzt hat, vollenden die Cowboys diesen Drive über sechs Spielzüge und 80 Yards zum Touchdown. Die letzten zwei Plays: Ein langer Lauf von Murray zur 1, danach der TD, ebenfalls von Murray. 21:13 Cowboys.

44.: Rodgers lässt nicht locker und findet Davante Adams für ein First Down. Danach durchbricht der Rookie noch einen Tackle und marschiert ohne Probleme über 46 Yards in die Endzone. Touchdown! All das auch noch bei 3rd and 15. 21:20 Dallas.

51.: Rodgers wird jetzt besser, bewegt sich flüssiger, aber nur in der Pocket. Versuche, zu laufen, lässt er verstreichen. Dafür feuert er einen Dart nach dem anderen und bringt alle sieben Pässe an. Am Ende findet er Tight End Richard Rodgers für einen 13-Yard-TD-Pass nach einem Acht-Play-Drive und dreht das Spiel. Die Two-Point-Conversion schlägt jedoch fehl. 26:21 Packers.

Der Star des Spiels: Aaron Rodgers. Der Quarterback der Green Bay Packers war mal wieder der Mann, der den Unterschied ausmachte. Und das, obwohl er sich kaum bewegen konnte aufgrund der Wade. Er blieb fast exklusiv in der Pocket und lieferte von dort zumeist sehr präzise Pässe und war mal wieder der Hauptgrund für den Erfolg seines Teams.

Der Flop des Spiels: Die Cowboys-Secondary. Sicherlich wurde der Secondary durch den sehr schwachen Pass-Rush der Front-Seven nicht eben geholfen, aber so schwach, wie diese gesamt Einheit getackelt hat, besonders gegen Adams, war schon erschreckend und dürfte dem gesamten Team das Genick gebrochen haben.

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Das fiel auf:

  • Die Story des Spiels war ohnehin schon Rodgers' Wade und das stellte sich als berechtigte Sorge heraus, denn der sonst so lauffreudige QB konnte kaum joggen und hinkte förmlich übers Feld nach jedem längeren Spielzug.
  • Jason Garrett oder wer auch immer sie gefällt hatte, muss sich hinterfragen für die Entscheidung, vor dem verschossenen Field Goal von Dan Bailey bei 3rd and 1 nicht mit DeMarco Murray gelaufen zu sein und stattdessen einen Pass wählte, der nicht ankam. Nachdem Murray bislang sehr erfolgreich war bei kurzen Downs, war das eine komische Idee.
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  • Auch in diesem Spiel wird wieder die Marschroute der Referees deutlich: Sie geben keine Offsetting-Penalties bei Handgreiflichkeiten nach den Spielzügen. Beispielhaft: Das Personal Foul gegen T.J. Lang von den Packers, der für seinen Late Hit kurz vor dem Field Goal zum 13:14 als einziger für die heftige Rudelbildung als Auslöser derer bestraft wurde.
  • Home Cooking: In der ersten Hälfte ging eine fragwürdige Entscheidung bezüglich einer Reception in die Richtung von Green Bay, als Randall Cobb einen Ball fing, der nach Betrachten der Videobilder auf dem Weg war. Doch auch eine Review brachte keine andere Erkenntnis. Knapp fünf Minuten vor Schluss dann "fing" Dez Bryant einen spektakulären Ball kurz vor der Endzone, doch nach einer Challenge wurde daraus eine Incompletion. Auch hier war die Entscheidung nicht ganz so eindeutig, doch das Heimteam bekam den Call. Nur eine Woche zuvor profitierten noch die Cowboys von einer fragwürdigen Entscheidung zu ihren Gunsten daheim.
  • Die Cowboys gaben zwar zusammen über 200 Yards an Randall Cobb und Davante Adams ab, doch Jordy Nelson wurde von Brandon Carr weitestgehend kalt gestellt. Er kam lediglich auf zwei Receptions für 22 Yards. Auf der anderen Seite enttäuschte Dez Bryant (3 REC, 38 YDS).

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Marcus Blumberg

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