NFL Week 10: Sonntagsspiele

Rodgers-Wahnsinn im Lambeau Field

Von Adrian Franke
Montag, 10.11.2014 | 06:54 Uhr
Aaron Rodgers (r.) nahm die Bears in der ersten Hälfte auseinander
© getty
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Aaron Rodgers zerlegt die Chicago Bears in nur einer Halbzeit und stellt Rekorde en masse auf. Peyton Manning führt die Broncos trotz Kaltstart zum Kantersieg, das Team von Bruder Eli findet dagegen auf Marshawn Lynch keine Antwort. Die Cards gewinnen weiter, verlieren jedoch Carson Palmer. Die New York Jets können doch noch gewinnen - und zeigen das ausgerechnet gegen die Steelers.

Buffalo Bills (5-4) - Kansas City Chiefs (6-3) 13:17 (7:3, 3:0, 3:0, 0:14) BOXSCORE

Fazit: Die Bills standen sich schlicht zu häufig selbst im Weg: Bryce Brown verlor den Ball kurz vor der Endzone, Scott Chandler konnte das herumrollende Ei nicht festhalten - Touchback. Kurz darauf erlaubte Buffalo bei Fourth Down einen 39-Yard-TD-Run von Jamaal Charles, nur um wenig später erneut zu fumbeln - was Alex Smith (17/29, 177 YDS) mit einem 8-Yard-TD-Run bestrafte. Plötzlich waren die Chiefs im Schlussviertel vorne!

Zuvor hatte Buffalos unfassbar dominante D-Line die Bills im Spiel gehalten. Nach dem frühen 25-Yard-TD-Pass auf Chris Hogan hatte Kyle Orton seine Probleme (29/48, 259 YDS, TD), auch kurz vor Schluss klappte der Fourth Down in der Red Zone nicht. Doch mit sechs Sacks und unglaublichem Druck kontrollierte Buffalos D-Line lange Zeit das Spiel. Auch das Chiefs-Running-Game war so lange gestoppt, am Ende aber konnten die Bills Jamaal Charles (15 ATT, 98 YDS, TD) nicht aus dem Spiel nehmen.

Kansas Citys Star-Running-Back sorgte allerdings auch im eigenen Lager für einen Schreckmoment, als er kurz vor Schluss verletzt raus musste. Direkt nach dem Spiel gab Charles bereits Entwarnung: "Wäre noch ein Viertel zu spielen gewesen, hätte ich wahrscheinlich weiter gespielt." Die Chiefs haben damit alle ihre vier Spiele gegen AFC-East-Gegner gewonnen.

Detroit Lions (7-2) - Miami Dolphins (5-4) 20:16 (10:0, 0:3, 0:10, 10:3) BOXSCORE

Am Ende brauchten die Lions trotz des Comebacks von Calvin Johnson einen erneuten Game-Winning-Drive von Quarterback Matthew Stafford (25/40, 280 YDS, 2 TDs, INT): Nachdem Megatron den Pass zum möglichen Sieg noch hatte fallen lassen, klappte es im nächsten Versuch: In der linken Ecke der Endzone fand Stafford Theo Riddick und bescherte den Lions den vierten Sieg hintereinander.

Dabei hatte alles so gut angefangen aus Lions-Sicht: Johnson fing einen 49-Yard-TD-Pass und sah zunächst ganz wie der alte aus, doch beide Offenses hatte gegen starke Defenses anschließend so ihre Probleme. Nachdem Miami ein Field Goal geblockt hatte (bereits der vierte Kick-Block für die Dolphins in dieser Saison) brachten Ryan Tannehill (27/38, 201 YDS, TD, INT) und Mike Wallace die Dolphins plötzlich in Führung.

Cornerback Brent Grimes verteidigte nach dem frühen TD stark gegen Megatron, darüber hinaus funktionierte Detroits Running Game (19 ATT, 63 YDS) erneut überhaupt nicht. Doch die Lions stoppten Miami an der eigenen Goal Line kurz nach Beginn des Schlussviertels, und als es im entscheidenden Drive darauf ankam, war die Lions-Offense zur Stelle. Zu allem Überfluss aus Miamis Sicht musste Dolphins-LT Branden Albert (Knie) früh im Spiel verletzt raus. Seine Saison ist wohl beendet.

New Orleans Saints (4-5) - San Francisco 49ers (5-4) 24:27 OT (3:14, 7:7, 7:0, 7:3, 0:3) BOXSCORE

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Jacksonville Jaguars (1-9) - Dallas Cowboys (7-3) 17:31 (7:10, 0:14, 0:7, 10:0) BOXSCORE

Kurz vor dem Spiel gegen die Jaguars waren Berichte aufgetaucht, wonach die Cowboys Dez Bryant bei den anstehenden Vertragsverhandlungen aufgrund Charakter-Bedenken keinen großen garantierten Betrag geben wollen. Mit seinem Auftritt in London wurde der Receiver nicht unbedingt günstiger. Nach nur fünf Receptions für 45 Yards in den vergangenen beiden Partien explodierte Bryant gegen die Jags für 158 Yards und zwei Touchdowns. Alle 158 Yards gelangen ihm im zweiten Viertel, ein neuer WR-Franchise-Rekord für einen Spielabschnitt.

Dabei beeindruckte Bryant mit tollen Runs nach dem Catch, doch auch das Comeback von Tony Romo (20/27, 246 YDS, 3 TDs) schadete den Cowboys nach zuvor zwei Pleiten in Serie nicht. Die O-Line war durch die Rückkehr von Doug Free und Ronald Leary ebenfalls wieder komplett und das Resultat konnte sich auch hier sehen lassen: Dallas erlief bei 30 Versuchen 151 Yards und spätestens mit dem 40-Yard-TD-Run von Joseph Randle zu Beginn der zweiten Halbzeit war das Spiel entschieden.

Und die weitestgehend hilflosen Jaguars? Mit zwei verlorenen Fumbles sowie einem Pick von Blake Bortles schnitt sich Jacksonville erneut ins eigene Fleisch. Zumindest Denard Robinson (15 CAR, 60 YDS, 2 TDs) konnte wieder überzeugen. Die Cowboys stehen damit bei 7-3, ihre beste Bilanz nach zehn Spielen seit fünf Jahren.

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