Montag, 20.10.2014

NFL Week 7: Sonntagsspiele

510! Manning schreibt Geschichte

Peyton Manning hat die Denver Broncos zum Sieg gegen die San Francisco 49ers geführt und den TD-Pässe-Rekord von Brett Favre überboten. Die Kansas City Chiefs gewannen in San Diego, St. Louis schaffte die Sensation gegen die Seahawks. Die Packers zerlegten die Panthers, die Ravens rupften die Falcons.

Geschafft! Peyton Manning hat einen neuen Rekord für TD-Pässe aufgestellt
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Geschafft! Peyton Manning hat einen neuen Rekord für TD-Pässe aufgestellt

St. Louis Rams (2-4) - Seattle Seahawks (3-3) 28:26 (7:3, 14:3, 0:7, 7:13) BOXSCORE

Die Rams griffen ganz tief in die Trickkiste, um den Titelverteidiger zu schocken: Zunächst trug Stedman Bailey einen Hawks-Punt aus 86 Yards in die Endzone, als die Rams erfolgreich vortäuschten, dass der Punt auf der anderen Seite des Feldes landen würde. Als dann die heiße Schlussphase anstand, bewies St. Louis erneut Mut: An der eigenen 20-Yard-Line gelang den Rams ein Fake Punt, um den Drive am Leben zu halten und die Uhr runter laufen zu lassen.

Doch auch ganz ohne Tricks machte St. Louis Seattle das Leben enorm schwer. Die Seahawks Run-Defense hatte ohne den verletzten Bobby Wagner große Probleme (102 Rushing-Yards zugelassen), zudem musste QB Russell Wilson drei Sacks einstecken. Dennoch brachte er Seattle in der zweiten Halbzeit mit mehreren starken Runs zurück ins Spiel, sein Gegenüber Austin Davis (18/21, 152 YDS, 2 TDs) aber bewahrte St. Louis mit einem weiteren TD-Pass zu Lance Kandricks die Führung und spielte gegen die LoB groß auf.

Und trotz alledem brauchten die Rams am Ende Glück: Tre Mason hatte das spielentscheidende First Down bereits erlaufen, verlor dann aber den Ball - doch nach längerem Kampf um das Ei hatten ihn sich die Rams zurückgeholt. Game Over! Die Seahawks haben damit zum ersten Mal seit 2012 zwei Spiele hintereinander verloren.

Week 7: Die besten Bilder
Terrell Suggs mit dem Spirit of Saint... Verzeihung Ray Lewis vor der Falcons-Klatsche in Baltimore
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Auch ohne Helm ist Jamaal Chargers (M.) kaum zu halten. Auch die Chargers hatten große Mühe gegen den Chiefs-Rusher
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Destination Endzone. Stepfan Taylor macht den Flachköpper zur Goal Line für einen Touchdown gegen die Raiders
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Tre Mason ist angekommen! Der Auburn-Rookie erzielte seinen ersten NFL-Touchdown gegen die Seattle Seahawks
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Die Colts-Cheerleaders hatten gut lachen: Ihre Jungs schafften einen Shutout gegen die Cincinnati Bengals
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Baltimore Ravens (5-2) - Atlanta Falcons (2-5) 29:7 (7:0, 10:0, 3:0, 9:7) BOXSCORE

Die Falcons waren vor dem Spiel auswärts noch ohne Sieg. Und das sollte sich auch in Baltimore nicht ändern. Schon früh stellten die Ravens die Weichen auf Sieg. Joe Flacco bediente im ersten Viertel Owen Daniels für einen kurzen Touchdown-Pass. Hinzu kam noch vor der Pause ein TD-Lauf von Bernard Pierce.

Aber das war nicht der springende Punkt! Entscheidend war die Defensivleistung der Ravens. Sie hielten die Falcons zur Pause bei 61 Yards insgesamt. Den Rest besorgten die Gäste selbst und sammelten im selben Zeitraum ebenso viele Straf-Yards!

Auch nach dem Break ging nicht viel für die Gäste, die nur noch für Ergebniskosmetik sorgten und damit die Negativserie Atlantas auf fremdem Platz weiter ausbauten. Sie verloren nun elf ihrer letzten zwölf Auswärtspartien.

Indianapolis Colts (5-2) - Cincinnati Bengals (3-2-1) 27:0 (3:0, 7:0, 7:0, 10:0) BOXSCORE

Vor lediglich gut drei Wochen galten die Bengals als das womöglich beste Team der Liga - es scheint eine Ewigkeit her zu sein. In Indianapolis funktionierte vor allem offensiv so gut wie nichts: Cincinnati musste elf (!) Mal punten, ein neuer Team-Rekord, und blieb zum ersten Mal seit vier Jahren ohne eigene Punkte. Weder Andy Dalton (18/38, 126 YDS) noch das Running Game ( 12 ATT, 32 YDS) konnten gegen die starke Colts-Defense irgendetwas ausrichten, obwohl OLB Eric Walden vom Platz gestellt wurde.

Dagegen überzeugte Björn Werner erneut und konnte jetzt in jedem seiner letzten vier Spiele mindestens einen Sack verzeichnen. Indianapolis' Offense um Quarterback Andrew Luck (27/42, 344 YDS, 2 TDs) blieb derweil explosiv wie zuvor, Luck fand dabei erneut unter anderem Ahmad Bradshaw in der Endzone. Bradshaw hat schon jetzt sechs TD-Receptions auf dem Konto - drei mehr als jeder andere Running Back.

Zusätzlich bitter für Cincinnati, das erneut auf A.J. Green und Rey Maualuga verzichten musste: Linebacker Vontaze Burfict musste schon wieder verletzt raus, allem Anschein nach hat es ihn dieses Mal am Nacken erwischt. Die Bengals, die als nächstes die Baltimore Ravens empfangen, haben jetzt über die letzten drei Spiele 107 Punkte zugelassen.

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Adrian Franke/Marcus Blumberg

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