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Josh Gordon festgenommen

Von Adrian Bohrdt
Sonntag, 06.07.2014 | 14:10 Uhr
Josh Gordon von den Cleveland Browns wurde wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen
© getty
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Als ob Browns-Receiver Josh Gordon nicht schon genug Probleme hätte, wurde er jetzt noch wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen. Robert Griffin III hinterlässt im Training gute Eindrücke, während Drew Davis länger ausfällt. Außerdem: Der L.A.-Zwischenfall von Aldon Smith ist fast abgehakt und Buffalo darf wieder auf einen Verbleib der Bills hoffen.

Gordon festgenommen: Josh Gordon macht sich das Leben weiter selbst schwer. Der Receiver, der nach einem positiven Drogentest noch auf das Urteil der NFL wartet, tut wenig für eine Strafmilderung und wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag in Raleigh (North Carolina) wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss festgenommen. Der 23-Jährige war aufgefallen, weil er in einer 35-er Zone 50 Meilen in der Stunde gefahren war.

"Wir sind über die Situation im Bilde und sind enttäuscht", erklärte Browns-Geschäftsführer Ray Farmer in einem Statement: "Wir werden uns zur richtigen Zeit dazu äußern." Gordons Berater Drew Rosenhaus wollte keinen Kommentar abgeben. Gegen Kaution war er gegen sechs Uhr morgens drei Stunden nach seiner Festnahme wieder auf freiem Fuß.

Ende Juli steht Gordons Anhörung an, bei der entschieden werden soll, wie lange der Receiver nach seinem positiven Drogentest gesperrt wird. Bereits letzte Saison verpasste er zwei Spiele wegen der Einnahme verbotener Substanzen und auch im College wurde er mit Marihuana erwischt. Vor einem Monat fiel er der Polizei auf, als er in einer 60-er Zone 74 MPH fuhr und sein Beifahrer Marihuana bei sich gehabt haben soll.

RGIII sorgt für Begeisterung: Hoffnung für die Fans der Washington Redskins! Der neue Skins-OC Sean McVay bestätigte im "ESPN Radio", dass Robert Griffin III nach seiner Knie-OP und der verkorksten zweiten NFL-Saison voll auf Kurs ist.

"Er sieht genauso aus wie vor zwei Jahren", so McVay: "Ich denke, die Leute unterschätzen es, wie sehr es einen behindert, wenn man eine Stütze am Knie tragen muss. Daher glaube ich, dass er jetzt extrem explosiv wirkt. Jetzt hat er wieder die Möglichkeit, mit dem Ball zu laufen. Ich denke, das wird ein großer Teil seines Spiels sein."

Davis unters Messer: Wie die Atlanta Falcons am Samstag bestätigen, fällt Drew Davis vorerst aus. "Er hatte Probleme am Fuß gegen Ende des Minicamps. Wir haben dann entschieden, ihn untersuchen zu lassen und es kam heraus, dass er eine Verletzung erlitten hatte, die eine OP benötigt", erklärte Head Coach Mike Smith.

Der Eingriff wurde dann auch prompt durchgeführt "und wir erwarten, dass er etwa sechs Wochen lang ausfällt. Deshalb haben wir ihn auf die Training-Camp-PUP-Liste gesetzt." Letztes Jahr gelangen Davis zwölf Catches für 216 Yards, vor allem als Special-Teamer überzeugte er.

Keine Smith-Anklage in L.A.: Zumindest eine Sorge weniger für Aldon Smith. Der Linebacker der San Francisco 49ers muss im Fall seiner falschen Bombendrohung am Flughafen von Los Angeles keine Anklage befürchten. Das teilte das Stadtbüro von L.A. mit. Dennoch soll sich Smith am 30. Juli einfinden, um zu dem Vorfall Stellung zu beziehen.

Damit will die Stadt dem 24-Jährigen die Chance geben, seine Sicht der Dinge darzulegen. Anschließend soll er eine Beratung erhalten, wie derartige Zwischenfälle in Zukunft verhindert werden können. Allerdings hat Smith noch weitere anstehende Verhandlungen: Am 25. Juli steht die Urteilsverkündung wegen drei Fällen illegalen Waffenbesitzes an. Smith hat auf unschuldig plädiert, im schlimmsten Fall droht ihm eine Gefängnisstrafe.

Bleiben die Bills in Buffalo? Seitdem Bills-Eigentümer Ralph Wilson im März verstarb, ranken sich Gerüchte um die Zukunft der Franchise. Mehrere Milliardäre sollen bereits am Kauf des Teams interessiert sein, ein Umzug nach Kanada oder ganz woanders hin wurde bereits diskutiert. Bis 2019 ist die Franchise vertraglich an das Stadion in Buffalo gebunden, danach wäre ein Umzug möglich.

Dem wollen jetzt Terry und Kim Pegula einen Riegel vorschieben. Die Eigentümer des NHL-Teams Buffalo Sabres haben Berichten zufolge den bekannten Investment-Experten Steve Greenberg angeheuert, um einen möglichen Kauf der Bills voranzutreiben. Wie ein Sprecher der Familie bestätigte, haben sie "ein starkes Verlangen danach, dass die Buffalo Bills ein Herzstück der Region bleiben".

Laut einer Einstufung durch das einflussreiche Wirtschaftsmagazin "Forbes" sind die Bills aktuell rund 870 Millionen Dollar wert. Die Interessenten warten aktuell noch auf die volle Einschätzung der Investmentbank Morgan Stanley, ehe das Wettbieten beginnt. Da NFL-Teams selten zum Verkauf stehen, wird erwartet, dass der eigentliche Wert der Bills letztlich deutlich überboten wird.

Fitz glaubt an Division-Sieg: Trotz der starken Konkurrenz durch die San Francisco 49ers und die Seattle Seahawks glaubt Cardinals-Receiver Larry Fitzgerald an Arizonas Chancen innerhalb der Divison. "Wir reden immer davon, die NFC West zu gewinnen. Das ist unser oberstes Ziel", so Fitz gegenüber "ESPN".

Letztes Jahr verpassten die Cardinals die Playoffs trotz zehn Siegen, das soll jetzt anders werden: "Wir respektieren unsere Gegner, sie haben viel Talent und es die letzten beiden Jahre in die Playoffs geschafft. Aber wir glauben an uns. Wir können mit diesen Teams, genau wie mit St. Louis, sehr gut mithalten. Wir glauben, dass wir auf hohem Level mit den besten Teams der Liga mitspielen können."

Der komplette Spielplan der Saison 2014/15

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