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Browns-QB-Termin festgelegt

Von Adrian Bohrdt
Dienstag, 22.07.2014 | 15:03 Uhr
Clevelands Quarterback-Debatte: Johnny Manziel (l.) ist der Favorit der Fans
© getty
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Cleveland hat bekannt gegeben, dass ihr Quartback für die kommende Saison bis zum dritten Preseason-Spiel (23. August) feststehen soll. Spätestens dann wissen die Fans, ob Johnny Manziel direkt auf die große Bühne treten darf. Die Giants haben indes auf den Rücktritt von Chris Snee reagiert und David Wilson erhält grünes Licht. Außerdem: Houston entlässt Williams und Tim Tebow hofft noch auf die NFL.

Browns-QB-Entscheidung angekündigt: Die Quarterback-Debatte der Cleveland Browns ist die interessanteste vor der kommenden Saison. Die Fans fiebern Johnny Manziel entgegen, doch Brian Hoyer zeigte in der Vorsaison gute Ansätze und ein Jahr auf der Bank könnte dem Rookie, der bereits jetzt ligaweit die meisten Trikots verkauft hat, zudem gut tun.

Immerhin hat Head Coach Mike Pettine jetzt neue Informationen bereitgestellt. Am Montag erklärte Pettine vor versammelter Presse, dass er seinen Starting Quarterback bis zum dritten Preseason-Spiel (23. August gegen die Rams) bestimmen will. "Die Entscheidung könnte auch vorher fallen, aber in jedem Fall vor dem dritten Preseason-Spiel", betonte der Browns-Coach.

Darüber hinaus äußerte sich Pettine auch zu Josh Gordon, dem Receiver droht wegen Drogenmissbrauchs und des Fahrens unter Alkoholeinfluss eine lange Sperre: "Wir wollen einen Mittelweg finden. Josh ist ein Cleveland Brown und wir wollen das machen, was am besten für ihn ist. Wir haben einen Spieler, der Hilfe braucht. Wenn wir helfen können, machen wir das. Ich denke, ihn zu entlassen, wäre vielleicht die schlechteste Option für beide Seiten. Wir werden abwarten, was passiert, und dann dementsprechend handeln."

Grünes Licht für Wilson: Gute Nachrichten aus dem Giants-Lager: David Wilson hat nach seiner Nacken-OP von den Ärzten grünes Licht erhalten. Das bestätigte der Running Back via Twitter, am Trainingslager wird er demnach voll teilnehmen können.

Snee-Rücktritt perfekt - Sullen kommt: Bereits gestern war es ein offenes Geheimnis, dass Chris Snee seine NFL-Karriere nach zwei Eingriffen an der Hüfte sowie einer Ellbogen-OP beenden wird. Mittlerweile herrscht Gewissheit, über die Team-Homepage bestätigte der Guard der New York Giants sein Karriereende.

Die Reaktion der Giants ließ entsprechend nicht lange auf sich warten. Bereits zuvor hatten sie John Jerry aus Miami geholt, jetzt wurde die O-Line noch mal verstärkt: Am Montag einigten sich die Giants mit John Sullen, der Snees Roster-Platz übernehmen soll. Sullen blieb letztes Jahr ungedraftet, wurde aber von den Cincinnati Bengals verpflichtet. Nach der Preseason schaffte er allerdings nicht den Sprung in den endgültigen Kader.

Texans entlassen Williams: Die Houston Texans haben sich von Offensive Tackle Brennan Williams getrennt. Letztes Jahr hatten die Texans den Offensive Tackle noch in der dritten Runde des Drafts gewählt, wegen einer Knie-OP verpasste er aber seine komplette Rookie-Saison. Am Montag wurde er mit der Failed Physical Designation entlassen.

Der 23-Jährige hatte infolge seiner Knieverletzung die OTAs vor einigen Wochen bereits verpasst und auch seine Teilnahme am Trainingslager war mehr als zweifelhaft. Selbst seine Verfügbarkeit zum Start der Regular Season war noch unsicher.

Professionelle Hilfe für Dareus: Zu Wochenbeginn machte Marcell Dareus Schlagzeilen, weil er einen Konditionstest bei den Buffalo Bills nicht bestanden hatte und deshalb auf die Non-Football-Injury-Liste gesetzt wurde. "Er muss sich wieder darauf konzentrieren, sich vorzubereiten", forderte Head Coach Doug Marrone.

Jetzt macht der Defensive Tackle, der im Mai wegen Drogenbesitzes verhaftet worden war, offenbar ernst. Wie Dareus' Anwalt am Montag bestätigte, hat der 24-Jährige ein Programm begonnen, das ihm beim Entzug helfen soll. Inwiefern er wegen des Drogenkonsums noch durch die Liga bestraft wird, ist noch völlig offen.

Tebow träumt noch von der NFL: Tim Tebow gibt seinen NFL-Traum noch längst nicht auf. Zwar hat er seit seiner Zeit bei den New York Jets vor zwei Jahren kein Regular-Season-Spiel mehr bestritten, dennoch wartet der umstrittene Quarterback noch auf Anrufe von Teams - und tut alles dafür.

Gegenüber "KSAZ-TV" berichtete er, dass er nach seinem intensiven Training in Scottsdale jetzt nach Los Angeles geht, wo er mit Quarterback-Guru Tom House zusammenarbeiten wird: "Ich fühle mich großartig. Ich fühle mich so stark und gesund wie nie und meine Würfe sind so gut wie noch nie zuvor. Ich freue mich einfach über die Verbesserungen."

Vor der vergangenen Saison wurde Tebow bei den Patriots entlassen, ein erneutes NFL-Engagement scheint kaum vorstellbar. Dennoch erklärte der 26-Jährige: "Eines meiner Lieblingszitate ist: 'Ich weiß nicht, was die Zukunft für mich bereithält, aber ich weiß, wer sie in den Händen hält.' Das gibt mir Frieden, einfach weiter zu arbeiten und meinem Herzenswunsch zu folgen. Dann bereut man nichts."

Mettenberger vs. Alabama-Fans: Zach Mettenberger hatte kein gutes Wochenende. Der Titans-Rookie hat sich in einem Restaurant in Nashville mit einem Alabama-Fan angelegt und dabei einen Schlag ins Gesicht bekommen. Der Quarterback ging auf die LSU, Alabamas größten College-Rivalen.

"Hier ist die Wahrheit", berichtete Steve Ford, der Besitzer des Restaurants: "Der Typ hat etwas wie 'Roll Tide' zu Zach gesagt, woraufhin er sich umdrehte und sagte 'Viel Glück damit'. Der Kumpel von dem Typen hat ihm dann wie aus dem Nichts einen Schlag verpasst. Ich garantiere Ihnen, dass Mettenberger ihn nicht geschlagen hat. Er hat nichts getan. Nachdem er ihn geschlagen hat, ist der Typ rausgerannt."

Außer einem blauen Auge hat der Rookie aber keine Verletzung davongetragen, von einer Anklage wird wohl abgesehen. "Roll Tide" ist der typische Schlachtruf der Alabama-Fans und das Motto des Teams.

Tony Dungy warnt vor Sam-Pick: Tony Dungy, früherer Coach der Tampa Bay Buccaneers und Indianapolis Colts, hätte Michael Sam nicht gedraftet. Sam ist der erste NFL-Spieler, der sich vor dem Draft öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hatte.

"Ich hätte ihn nicht genommen", erklärte Dungy gegenüber der "Tampa Tribune": "Nicht, weil ich denke, dass Michael Sam keine Chance verdient. Aber weil ich mich nicht mit dem ganzen Drumherum beschäftigen wollte. Das wird nicht reibungslos ablaufen, irgendetwas wird da passieren."

In der siebten und letzten Runde des Drafts wählten die St. Louis Rams den Linebacker schließlich, sieben Picks vor Draft-Ende. Für Sam geht es aktuell dementsprechend erst mal darum, sich überhaupt einen Roster-Platz zu ergattern.

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