Montag, 18.11.2013

NFL, Week 11

Broncos beenden Chiefs-Serie

Die Denver Broncos fügen Kansas City die erste Saisonpleite zu. Die Bears erleben im Duell mit Baltimore den etwas anderen Marathon und die Giants basteln weiter an ihrer Serie. Außerdem: Die Saints drehen die Partie gegen San Francisco und Philadelphia macht es gegen Washington spannend.

Die Broncos entschieden das Statement Game gegen Kansas City für sich
© getty
Die Broncos entschieden das Statement Game gegen Kansas City für sich

Denver Broncos (9-1) - Kansas City Chiefs (9-1) 27:17 (10:0, 7:10, 7:0, 3:7) (BOXSCORE)

Die Phalanx der Chiefs ist gebrochen! Denver fügte Kansas City die erste Pleite der Saison zu und setzte damit im heimischen Sports Authority Field at Mile High ein Ausrufezeichen. Der Schlüssel zum Sieg: Klar, Peyton Manning! Dass der Quarterback trotz seiner Knöchelprobleme wie gewohnt agieren konnte (24/40, 323 YDS, 1 TD), lag aber auch an seiner überragenden O-Line.

Die hochgelobte Defense der Chiefs, die vor allem dank des Duos Justin Houston und Tamba Hali die NFL mit 36 Sacks anführt, wurde nahezu komplett kaltgestellt und kam eigentlich nie in die Nähe von Manning. "Die Protection war herausragend. In der Offense haben wir genau den richtigen Mix zwischen Running und Passing Game gefunden. Ich bin einfach nur stolz auf meine Jungs", lobte Manning seine Teamkollegen in den höchsten Tönen.

Für das Highlight der Partie sorgte Denvers Quarterback aber selbst, als er im ersten Viertel Demaryius Thomas mit einer 70-Yard-Bombe fand und damit seinen einzigen TD-Pass auf Julius Thomas wenige Momente später perfekt vorbereitete.

Und die Chiefs? Das bis zum Duell in Denver einzig ungeschlagene Team in der NFL bekam mal wieder den Beweis serviert, dass man High-Scoring-Games tunlichst vermeiden sollte. Trotz eines soliden Alex Smith (21/45, 230 YDS, 2 TD), der aber nicht Mannings Big-Play-Fähigkeiten besitzt.

Schon in zwei Wochen können es die Chiefs aber besser machen. Dann kommt es zum Rematch mit den Broncos. Für Denver steht davor allerdings erst mal der nächste Showdown an. Am nächsten Sonntag warten die Patriots mit Tom Brady.

Miami Dolphins (5-5) - San Diego Chargers (4-6) 20:16 (3:7, 7:3, 7:3, 3:3) (BOXSCORE)

Nach fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen ist Miami zurück im Playoff-Rennen der AFC. Erneut offenbarte die O-Line der Dolphins gegen die Chargers aber Probleme und erlaubte vier weitere Sacks - Miami steht damit bei 41 zugelassenen Sacks, der schwächste Wert der Liga. Allerdings bekamen die Dolphins dennoch im Vergleich zur Vorwoche ihr Running Game in Schwung und liefen für 104 Yards.

Nachdem beide Quarterbacks sich je eine Interception geleistet hatten, lieferte Chargers-TE Antonio Gatesaus fünf Yards den ersten Touchdown des Spiels. Auf der anderen Seite konterte Daniel Thomas aus einem Yard und bereits Mitte der zweiten Halbzeit gelang Miami der entscheidende TD: Ryan Tannehill bediente Charles Clay aus 39 Yards.

San Diego hatte zwar die Chance, das Spiel mit dem letzten Drive noch zu gewinnen, die Defense der Dolphins hielt allerdings.

New York Giants (4-6) - Green Bay Packers (5-5) 27:13 (7:0, 3:6, 10:0, 7:7) (BOXSCORE)

Am Ende waren die drei Picks von Packers-Backup-QB Scott Tolzien zu viel: Seine erste Interception nutzten die Giants für ein Field Goal, Tolziens zweiter Fehler war direkt ein Pick Six - der erste Defensive Score für die Giants in dieser Saison, die damit vier Spiele in Folge gewonnen haben.

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Da half es auch nicht, dass auch Eli Manning eine weitere Interception, Nummer 17 für ihn in dieser Saison warf. New Yorks Offense hatte ebenfalls Probleme, Rueben Randle und Brandon Jacobs sorgten aber für eine beruhigende Führung. Eddie Lacy brachte Green Bay nochmal zurück, wenig später machte Jason Pierre-Paul mit seinem Pick Six allerdings alles klar.

Seattle Seahawks (10-1) - Minnesota Vikings (2-8) 41:20 (10:3, 14:10, 0:0, 17:7) (BOXSCORE)

Die Vikings-Suche nach einem Quarterback geht weiter. Nachdem Christian Ponder in der Vorwoche überzeugen konnte, lieferte er in Seattle zwei Picks sowie einen Fumble und brachte nur 13 von 22 Passversuchen an die Mitspieler. Nach Ponders zweiter Interception Mitte des Schlussviertels, einem Pick Six, brachten beide Coaches ihre Backups ins Spiel.

Zuvor hatte Percy Harvin bei seinem Debüt für Seattle eine Kostprobe seines Könnens gegeben: Dem ehemaligen Viking gelang kurz vor der Halbzeit einen 58-Yard-Kickoff-Return, der Seattle in den Schlusssekunden einen 19-Yard-TD-Pass zu Doug Baldwin ermöglichte. Dadurch nahmen die Seahawks eine elf-Punkte-Führung mit in die Halbzeit.

Für die weiteren Touchdowns der Hausherren sorgte Running Back Marshawn Lynch. Zwei Mal lief er aus kürzester Distanz in die Endzone, außerdem fing er einen TD-Pass aus sechs Yards. Bei den Vikings konnte sich zumindest Jarius Wright freuen, der zwei Touchdown-Pässe fing, einen davon durch Backup-QB Matt Cassel in der Schlussphase.

New Orleans Saints (8-2) - San Francisco 49ers (6-4) 23:20 (7:0, 7:10, 0:7, 9:3) (BOXSCORE)

In den Schlussminuten brachten sich die 49ers um den Lohn eines zuvor guten Auftritts. Nach einem Punt unterlief San Francisco zwei Minuten vor Schluss eine Fair-Catch-Interference, die New Orleans in hervorragende Position brachte. Drew Brees fand gegen die zuvor starke Pass-Defense der 49ers je zwei Mal Marques Colston sowie Jimmy Graham und der zuletzt unsichere Garrett Hartley entschied mit seinem dritten Field Goal das Spiel drei Sekunden vor Schluss.

Zuvor war es San Francisco, das die Fehler der Saints ausnutzte. Die Hausherren ließen zunächst einen Punt in der eigenen Redzone fallen, was Colin Kaepernick mit einem 11-Yard-TD-Pass zu Anquan Boldin bestrafte und in der zweiten Halbzeit schlugen die 49ers aus einer Interception von Brees mit einem 17-Yarder zu Vernon Davis Kapital.

Außerdem bewahrte Kaepernick sein Team in der ersten Halbzeit vor einem weiteren Touchdown: Nach einer Interception lief er Corey White hinterher und schlug ihm den Ball aus der Hand, so dass er zum Touchback aus der Endzone fiel. New Orleans blieb aber durch Touchdowns von Josh Hill und Jed Collins in der Partie und ausgerechnet in den letzten zwei Minuten patzten die 49ers.

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Adrian Bohrdt

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