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Vikings-Defense hält, Ponder verletzt

Von SPOX
Freitag, 08.11.2013 | 08:42 Uhr
Christian Ponder (l.) auf dem Weg in die End Zone
© getty
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Die Minnesota Vikings haben ihren ersten Saisonsieg auf amerikanischem Boden gefeiert. Das Team um Quarterback Christian Ponder, der sich im dritten Quarter an der Schulter verletzte, gewann trotz zwischenzeitlichem Rückstand noch mit 34:27. Redskins-QB Robert Griffin III vergab kurz vor Schluss die Chance auf Overtime.

Minnesota Vikings (2-7) - Washington Redskins (3-6) 34:27 (BOXSCORE)

Ihren zuvor einzigen Erfolg hatten die Vikings in London gegen die Pittsburgh Steelers gefeiert. Gegen Washington sah es zunächst gar nicht gut aus: Der zweite Passversuch von Ponder landete in den Armen von Redskins-Safety Brandon Meriweather - aber der Signal Caller, der seinen Platz erst kürzlich gegen Josh Freeman zurückerobert hatte, ließ sich nicht unterkriegen.

Insgesamt kam er auf 174 Yards und zwei Touchdowns und brachte dabei nur vier Pässe nicht an den Mann. "Christian wird immer besser", lobte Coach Leslie Frazier nach dem Spiel. "Er hat mehr Selbstvertrauen, hat das Team im Griff und ist mehr und mehr ein richtiger Anführer."

Trotzdem lagen die Vikings kurz vor Ende des dritten Viertels mit 21:27 zurück, bis dahin hatten sie nämlich RG III überhaupt nicht im Griff. Dem waren bereits drei TD-Pässe auf Pierre Garcon, Tight End Jordan Reed und Logan Paulsen gelungen. "Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle", schimpfte er danach.

Ponder kugelt Schulter aus

Und als Ponder von der 15-Yard-Linie lossprintete und kurz vor der End Zone derart brutal abgeräumt wurde, dass er sich die linke Schulter auskugelte, hätten nicht mehr viele auf Minnesota gewettet. Ponder musste seinen Platz für Matt Cassel räumen, will aber in zehn Tagen gegen die Seattle Seahawks wieder fit sein: "Ich werde alles tun, um am nächsten Sonntag zurück zu sein."

Von der Seitenlinie konnte er sich anschauen, wie Adrian Peterson (75 Yards, zwei Touchdowns) von der 1-Yard-Linie sein Team in Front brachte. Danach legte endlich die Defense der Vikinger los: Zwei Drives der Redskins führten zu keinem einzigen Yard Raumgewinn, Kicker Brian Walsh legte zwei Field Goals nach.

Vikings-Defense hält RG III in Schach

In den letzten drei Minuten des Spiels hätte Griffin dennoch die Verlängerung erzwingen können: Er führte seine Truppe 76 Yards bis an die 4-Yard-Linie - und hatte genügend Zeit zur Verfügung, weil die Vikings die Uhr stoppten, um am Ende möglicherweise noch reagieren zu können. Aber dann erreichten drei Pässe in Folge nicht ihr Ziel, das Spiel war verloren.

Mit einer Bilanz von 3-6 hat es Washington nur den schwachen Konkurrenten in der NFC East zu verdanken, dass die Playoffs noch theoretisch möglich sind. Minnesota hofft erst einmal darauf, Ponder möglichst schnell zurückzubekommen - mit Cassel und Josh Freeman sind die Alternativen wenig berauschend.

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