Dienstag, 15.10.2013

NFL, Week 6, Monday Night Game

Chargers stoppen Luck und die Colts

Die San Diego Chargers haben den Siegeszug der Indianapolis Colts nach drei Spielen gestoppt und einen souveränen 19:9-Sieg errungen. Es war das erste Spiel der Colts mit weniger als 21 eigenen Punkten, ihnen gelang nicht ein Touchdown.

Andrew Luck gesacked! Die Chargers stoppten den Colts-QB und Indianapolis' Laufspiel immer wieder
© getty
Andrew Luck gesacked! Die Chargers stoppten den Colts-QB und Indianapolis' Laufspiel immer wieder

San Diego Chargers (3-3) - Indianapolis Colts (4-2) 19:9 (0:3, 10:3, 3:0, 6:3) BOXSCORE

Vor dem Spiel hatten die Indianapolis Colts und ihre starke Offense um Quarterback Andrew Luck die Schlagzeilen dominiert, die San Diego Chargers und Philip Rivers brachten diese Stimmen im Monday Night Game schnell zum Verstummen. "Ich war mir nicht sicher gegen wen die Colts diese Woche spielen würden, bei all denPreviews, die ich gesehen habe", packte Chargers-Quarterback Rivers nach dem Spiel den Sarkasmus aus.

Im Spiel war der Hype um Luck und Co. schnell Geschichte. Rivers genügte eine Woche nach der blamablen Niederlage bei den Oakland Raiders, bei der er 3 Interceptions geworfen hatte, eine solide Partie (22/33 Pässe für 237 Yards). Der Chargers-QB kam damit längst nicht an seine herausragenden Stats vom Saisonbeginn heran, als er durchschnittlich für mehr als 400 Yards gepasst hatte, minimierte aber seine Fehler.

Zwar brachte Colts-Kicker Adam Vinatieri die Gäste zu Beginn der Partie mit einem Field Goal einmalig in Führung, Rivers' 22-YDS-Touchdown-Pass auf Rookie Keenan Allen (9 REC, 107 YDS) stellte im zweiten Viertel jedoch die Weichen auf Sieg.

Laufspiel der Chargers regiert

Der Schlüssel zum Chargers-Sieg im Qualcomm Stadium war aber das Laufspiel San Diegos. 147 Rushing Yards nahmen viel Zeit von der Uhr. San Diego dominierte mit 24:12 First Downs und schaffte es, das Spiel mit 38:31 Minuten Ballbesitz fast komplett von Luck und seiner gefürchteten Offense fernzuhalten.

Super Bowl XLVII: Heiß, Heißer, Beyonce!
Was darf bei keinem Super Bowl fehlen? Natürlich die Halftime-Show! In diesem Jahr durfte Beyonce ran - zur Freude der männlichen Zuschauer
© Getty
1/10
Was darf bei keinem Super Bowl fehlen? Natürlich die Halftime-Show! In diesem Jahr durfte Beyonce ran - zur Freude der männlichen Zuschauer
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time.html
Frau Knowles ist schließlich nicht gerade für ihre schwarzen Rollkragenpullis bekannt. Es darf auch schon mal Leder sein
© Getty
2/10
Frau Knowles ist schließlich nicht gerade für ihre schwarzen Rollkragenpullis bekannt. Es darf auch schon mal Leder sein
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=2.html
Ihr Mann Jay-Z war übrigens nicht mit auf der Bühne. Dafür hatte Beyonce einige Freundinnen mitgebracht
© Getty
3/10
Ihr Mann Jay-Z war übrigens nicht mit auf der Bühne. Dafür hatte Beyonce einige Freundinnen mitgebracht
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=3.html
Unter anderem bekamen die Zuschauer im Superdome eine Wiedervereinigung von Destiny's Child zu sehen. In diesem Sinne: Drei Engel für Charlie
© Getty
4/10
Unter anderem bekamen die Zuschauer im Superdome eine Wiedervereinigung von Destiny's Child zu sehen. In diesem Sinne: Drei Engel für Charlie
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=4.html
Und es wurde heiß...Sehr heiß...Sehr, sehr heiß...
© Getty
5/10
Und es wurde heiß...Sehr heiß...Sehr, sehr heiß...
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=5.html
Schauspielerin ist Beyonce ja auch. Hier zeigte sie uns ihre drei verschiedenen Gesichter: süß, ungezogen und dominant
© Getty
6/10
Schauspielerin ist Beyonce ja auch. Hier zeigte sie uns ihre drei verschiedenen Gesichter: süß, ungezogen und dominant
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=6.html
Eins, zwei, drei, vier, fünf... Ach, es kann gar nicht genug Beyonces geben
© Getty
7/10
Eins, zwei, drei, vier, fünf... Ach, es kann gar nicht genug Beyonces geben
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=7.html
Ein Star zum Anfassen: Beyonce ging sogar auf Tuchfühlung mit den Fans. Wenn das mal nicht Mr. "99 Problems" auf den Plan ruft
© Getty
8/10
Ein Star zum Anfassen: Beyonce ging sogar auf Tuchfühlung mit den Fans. Wenn das mal nicht Mr. "99 Problems" auf den Plan ruft
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=8.html
"Pyro-Technik ist kein Verbrechen!" Beim Super Bowl stimmt das sogar. Da brennt auch schon mal eine riesengroße Frau
© Getty
9/10
"Pyro-Technik ist kein Verbrechen!" Beim Super Bowl stimmt das sogar. Da brennt auch schon mal eine riesengroße Frau
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=9.html
Wo der Super Bowl ist, ist der typische amerikanische Patriotismus natürlich nicht weit
© Getty
10/10
Wo der Super Bowl ist, ist der typische amerikanische Patriotismus natürlich nicht weit
/de/sport/diashows/1302/us-sport/nfl/super-bowl/XLVII-san-francisco-49ers-baltimore-ravens-halbzeitshow-beyonce-destinys-child-half-time,seite=10.html
 

Der Colts-QB verbrachte das Match damit hauptsächlich an der Seitenlinie und zum Zuschauen verdammt. "Wir sind nicht mit dem Vorsatz in das Spiel gegangen, möglichst viel Ballkontrolle zu haben", sagte Rivers. "Sondern wir wollten so viele Punkte wie möglich erzielen."

Auch die Chargers-Defense, die in der verbleibenden Zeit keinen Touchdown der Colts mehr zuließ, verdiente sich Lob. So blieb es Colts-Kicker Adam Vinatieri (3 FG) vorbehalten, für Punkte zu sorgen.

"Ein Lob gehört ihrer Defense", musste Andrew Luck nach dem Spiel zugeben. "Ich glaube, wir hatten mit unseren Fehlern unseren Anteil, aber ich glaube, das lag auch an ihrem Spiel."Die Colts-Receiver ließen vier Bälle fallen, darunter einen entscheidenden von Coby Fleener gegen Ende der ersten Halbzeit tief in der gegnerischen Zone.

Wayne's Rekorde

Was im Zuge der Niederlage beinahe unterging: Colts-Receiver Reggie Wayne fing seinen 1001. NFL-Pass und schob sich in der ewigen Bestenliste an Hines Ward vorbei auf den achten Platz. "Das ist eine große Ehre. Ich wünschte mir, wir könnten es größer feiern, aber ich hätte lieber den Sieg mitgenommen als diese Auszeichnung."

Ein weiterer Wayne-Rekord:Er fing im 118. Spiel in Folge einen Pass und hält damit die derzeit drittlängste Serie hinter Tony Gonzalez (200) und Larry Fitzgerald (139). Zuletzt ging der Colts-Receiver am 1. Januar 2006 leer aus.

Durch die Pleite verpassten es die Colts, die in Week 7 die Denver Broncos zu Gast haben, sich in der AFC South weiter von den Tennessee Titans (3-3) abzusetzen. Die San Diego Chargers bleiben in der AFC West hinter Broncos und Chiefs (beide 6-0) auf dem dritten Rang und dürfen nun bei den Jacksonville Jaguars antreten.

Alle Ergebnisse der NFL

Henning Schulz

Diskutieren Drucken Startseite
Live-Stream
Trend

Der MVP in dieser Saison wird...

Tom Brady
Derek Carr
Ezekiel Elliott
David Johnson
Matt Ryan
Ein anderer Spieler

www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.