NFL- Roundup, Week 7

Colts fügen Broncos erste Pleite zu

Von Adrian Bohrdt
Montag, 21.10.2013 | 07:49 Uhr
Vier Sacks gelangen den Indianapolis Colts gegen ihren Ex-Quarterback Peyton Manning (l.)
© getty
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Ausgerechnet bei Peyton Mannings Rückkehr nach Indianapolis kassieren die Denver Broncos ihre erste Saisonpleite. Ein spätes Field Goal sichert Pittsburgh den Sieg über die Ravens, während San Francisco und die Green Bay Packers ihre Aufgaben souverän lösen. Kansas City muss gegen Houston zittern, wahrt aber als einziges Team die weiße Weste. Und: Die Jets überraschend die Patriots in der Overtime.

Atlanta Falcons (2-4) - Tampa Bay Buccaneers (0-6) 31:23 (7:0, 17:10, 0:7, 7:6) BOXSCORE

Die Defense der Falcons sorgte in Atlanta für das erste Ausrufezeichen: William Moore sackte Mike Glennon an der 30-Yard-Line, Thomas DeCoud hob den Ball auf und brachte ihn in die Endzone. Die Bucs brachten offensiv zunächst nichts zustande, Matt Ryan erhöhte mit einem 19-Yard-Pass zu Jacquizz Rodgers. Endlich antwortete auch Tampa Bay: Glennons 59-Yard-Pass fing Vincent Jackson mit einer Hand und schaffte es in die Endzone.

Die Falcons antworteten mit einem Field Goal und legten erneut nach, dieses Mal fing Harry Douglas einen 37-Yard-TD-Pass von Ryan. Tampa konnte vor der Pause per Field Goal nur noch auf 10:24 verkürzen, bekam den Ball nach einem Return-Fumble zu Beginn des dritten Viertels aber schnell zurück und erneut war Jackson aus einem Yard zur Stelle.

Die Falcons ließen sich davon nicht beirren, Ryan dirigierte einen starken Drive, den er mit einem 8-Yard-TD-Pass zu Rodgers vollendete. Fünf Minuten vor Schluss beendeten die Bucs ihren Drive nur mit einem Field Goal, es blieb ein Two-Possession-Game und ein weiteres Field Goal der Gäste kurz vor Schluss sorgte für den Endstand.

Washington Redskins (2-4) - Chicago Bears (4-3) 45:41 (3:10, 21:7, 7:7, 14:17) BOXSCORE

Washington eröffnete die Partie mit einem Field Goal, hatte kurz zuvor aber Glück, als Guard Chris Chester einen Fumble von RG III zurückholen konnte. Die Bears glichen per Field Goal aus und nachdem Charles Tillman Griffin in der Hälfte der Redskins interceptet hatte, brachte Matt Forte Chicago aus zwei Yards in Führung. Washington wurde in der Folge besser, Roy Helu fand aus 14 Yards eine Lücke und lief in die Endzone.

Direkt danach legte die Redskins-Defense nach: Alshon Jeffery konnte einen Pass von Jay Cutler nicht festhalten, Brian Orakpo holte ihn sich und trug ihn aus 29 Yards in die Endzone. Es wurde noch bitterer für Chicago, Cutler musste verletzt raus. Dafür sprang das Special Team ein - Devin Hester gelang ein 81-Yard-TD-Punt-Return. Sekunden vor der Pause ging Washington wieder in Führung, Rookie Jordan Reed fing den TD-Pass aus drei Yards.

Im dritten Viertel glich Forte aus 50 Yards durch die Mitte aus. Washington antwortete umgehend, Helu lieferte den Rushing-TD aus drei Yards, was Forte mit seinem dritten TD-Run egalisierte. RG III brachte die Skins mit dem nächsten Drive per 45-Yard-Pass zu Aldrick Robinson in Führung, Chicago konnte per FG verkürzen und ging durch einen 7-Yard-Pass zu Martellus Bennett in Führung. Helus dritter Rushing-TD aus drei Yards drehte das Spiel wieder und ein Sack der Redskins fünf Sekunden vor Schluss besiegelte den Heimsieg.

Philadelphia Eagles (3-4) - Dallas Cowboys (4-3) 3:17 (0:0, 0:3, 0:7, 3:7) BOXSCORE

Beide Teams hatten im Topspiel der NFC East zunächst unerwartete offensive Probleme, Punts prägten das Bild im ersten Viertel - allein Mitte des zweiten Viertels hatten die Fans bereits elf davon gesehen. Gut drei Minuten vor der Pause brachten die Cowboys dann mit einem Field Goal die ersten Punkte auf die Anzeige.

Mit dem Opening Drive der zweiten Halbzeit gab es schließlich den ersten Touchdown, Phillip Tanner drückte den Ball aus einem Yard zur 10:0-Führung der Cowboys über die Linie. Tony Romos Interception kurz vor Ende des dritten Viertels brachte die Eagles wenig später zurück in die Partie, mehr als ein Field Goal gelang Philadelphia aber nicht und darüber hinaus musste Quarterback Nick Foles verletzt raus.

Romo rehabilitierte sich beim folgenden Drive allerdings und fand Terrance Williams aus neun Yards zur 17:3-Führung. Die Eagles kamen zwar nochmal in die Red Zone, der Pass von Ersatz-QB Matt Barkley wurde aber in der Endzone von den Cowboys abgefangen und damit war die Partie beendet.

New York Jets (4-3) - New England Patriots (5-2) 30:27 OT (7:14, 3:7, 17:0, 0:6, 3:0) BOXSCORE

Unbeeindruckt von der Rückkehr von Rob Gronkowski konnten die Jets beim Opening Drive sofort punkten, Geno Smith fand Jeremy Kerley aus 12 Yards zum Touchdown. Die Antwort der Patriots ließ nicht lange auf sich warten: Gronk verzeichnete sofort zwei Receptions für 42 Yards und New England glich durch einen 1-Yard-Run von Brandon Bolden aus. Anschließend leistete sich Smith einen Pick-Six, Logan Ryan trug den Ball aus 82 Yards ungehindert in die Endzone.

Die Jets konnten den Ball dennoch gut bewegen und kamen per Field Goal wieder ran, ein 17-Yards-TD-Run von Stevan Ridley brachte die Patriots aber 21:10 in Führung. Direkt zu Beginn des dritten Viertels trat dann die Jets-Defense auf den Plan:

Tom Brady leistete sich von der eigenen 14-Yard-Line einen Pick-Six gegen Antonio Allen. Mitte des dritten Viertels gingen die Jets sogar in Führung, Smith lief aus acht Yards in die Endzone.

Beiden Teams gelangen anschließend Field Goals und mit einem 2-Minute-Drive brachte Brady sein Team erneut in Position, per Field Goal erzwang Stephen Gostkowski die Overtime. Dort hatten die Patriots zwar zuerst den Ball, konnten aber nicht punkten. Die Jets marschierten anschließend das Feld runter, und vergaben zunächst das 56-Yard-FG. Eine Strafe gegen die Patriots brachte die Jets aber 15 Yards nach vorne und dieses Mal saß der Game-Winning-Kick von Nick Folk.

Miami Dolphins (3-3) - Buffalo Bills (3-4) 21:23 (0:14, 14:3, 7:0, 0:6) BOXSCORE

Dolphins-QB Ryan Tannehill erwischte einen denkbar schlechten Start, gleich beim ersten Drive leistete er sich eine Interception, die Nickell Robey 19 Yards zurück in die Dolphins-Endzone trug. Fred Jackson erhöhte aus drei Yards und als die Dolphins erstmals in die Red Zone kamen, leistete sich Tannehill die zweite Interception. Beim nächsten Versuch machte er es besser und fand Charles Clay aus sieben Yards zum Touchdown.

Eine Interception von Thad Lewis in der eigenen Hälfte konnte Miami nicht in Punkte ummünzen, im Gegenzug gelang Buffalo ein Field Goal zur 10-Punkte-Führung. Damit war die Halbzeit allerdings noch nicht vorbei: Brandon Gibson fing den 13-Yard-Pass von Tannehill und sprang über einen Verteidiger in die Endzone. Mitte des dritten Viertels war Gibson erneut zur Stelle, Tannehill fand seinen Receiver aus vier Yards.

Mit seinem zweiten Field Goal brachte Dan Carpenter die Bills dann bis auf einen Punkt ran und nach einem Sack von Mario Williams verlor Tannehill beim nächsten Drive den Ball, Buffalo bekam ihn tief in der Dolphins-Hälfte zurück, was Carpenter 30 Sekunden vor Schluss mit einem FG zur Führung bestrafte. Der folgende Kickoff-Return brachte die Dolphins zwar an die 50-Yard-Line, Miami kam aber nicht mehr in Field-Goal-Position.

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