NFL, Week 1: Monday Night Games

Irres Texans-Comeback - Eagles schlagen RG3

Von SPOX
Dienstag, 10.09.2013 | 08:05 Uhr
Chargers-QB Philip Rivers warf 4 TD-Pässe zum 28:7-Zwischenstand - doch Houston schlug zurück
© getty
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Week 1 begeisterte die Fans mit zwei Monday Night Games: Zunächst stahlen die Philadelphia Eagles unter dem neuen Coach Chip Kelly Rückkehrer Robert Griffin III und seinen Washington Redskins die Show. Anschließend hat der von Mike McCoy aufgemöbelte Underdog San Diego die Houston Texans scheinbar schon in der Tasche, ehe er einbricht.

San Diego Chargers - Houston Texans 28:31 (7:7, 14:0, 7:7, 0:17)

QB: Philip Rivers (14/29, 195 YDS, 4 TD) - Matt Schaub (34/45, 346 YDS, 3 TD)

RB: Ryan Mathews (13 CAR, 33 YDS) - Arian Foster (18 CAR, 57 YDS)

WR: Antonio Gates (2 REC, 49 YDS) - Andre Johnson (12 REC, 146 YDS)

Der Start der Chargers in die NFL-Saison unter ihrem neuen Coach Mike McCoy wurde ihnen von den Texans gründlich versalzen. Bis spät ins dritte Viertel hinein schien San Diego angeführt von Quarterback Philip Rivers, der vier Touchdown-Pässe warf, auf der Siegesstraße zu sein, bis Houston von Matt Schaub zurück ins Spiel und schließlich zum Sieg geführt wurde.

Schaub hatte die Partie denkbar schlecht mit einer Interception in seinem ersten Spielzug begonnen, doch schaffte er es, sich zu erholen und die Texans mit 346 Yards und drei Touchdowns zum ersten Saisonsieg zu führen.

Ryan Mathews hatte die Chargers mit einem Touchdown nach der frühen Interception nach 14 Yard-Pass von Rivers bereits nach 15 Sekunden in Führung gebracht, doch die Texans antworteten 3:11 Minuten vor Viertelende ebenfalls mit einem Touchdown (1 Yard-Pass von Schaub auf Owen Daniels).

Danach gehörte das Spiel aber einzig und allein San Diego. Drei weitere TD-Pässe von Rivers - 6 Yards auf Eddie Royal und 10 Yards auf Vincent Brown im zweiten Viertel sowie 1 Yard erneut auf Royal im dritten Spielabschnitt - brachten die Chargers 28:7 in Führung.

Doch dann kam die Wende, eingeleitet durch einen TD-Pass von Schaub auf Garrett Graham knapp fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels.

San Diego gab nun das Spiel komplett aus der Hand, ließ einen weiteren Touchdown von Schaub auf Owen Daniels wenige Sekunden nach Beginn des Schlussviertels zu und glich wenige Minuten später unter gütiger Mithilfe der Chargers zum 28:28 aus.

Rivers warf auf Running Back Danny Woodhead, doch Linebacker Brian Cushing ging dazwischen, fing den Ball ab und trug ihn 18 Yards in die Endzone der Chargers. Hatte es zunächst Zweifel an der Korrektheit des Touchdowns gegeben, erwies sich im Video-Studium der Szene, dass es kein unvollständiger Pass gewesen war.

Die Chargers bekamen noch zweimal den Ball, doch ihnen gelang kein einziges First Down mehr und so waren es die Texans, die 3:53 vor Spielende noch einmal zum Zug kamen. Schaub führte sein Team in neun Spielzügen über 36 Yards in Field Goal-Reichweite und dieses verwandelte Randy Bullock aus 41 Yards Sekunden vor Schluss zum Sieg der Houston Texans.

Washington Redskins - Philadelphia Eagles 27:33 (7:12, 0:14, 7:7, 13:0)

QB: Robert Griffin III (30/49, 329 YDS, 2 TD, 2 INT) - Michael Vick (15/25, 203 YDS, 2 TD)

RB: Alfred Morris (12 CAR, 45 YDS, 1 TD) - LeSean McCoy (31 CAR, 184 YDS, 1 TD)

WR: Leonard Hankerson (5 REC, 80 YDS, 2 TD) - DeSean Jackson (7 REC, 104 YDS, 1 TD)

Auch in Washington gingen die Zuschauer nach einer Heimniederlage enttäuscht nach Hause. Anders als in San Diego hatte ihr Team zwischenzeitlich aber nicht klar geführt, sondern war dem Gegner deutlich unterlegen gewesen.

Vor allem mit der Geschwindigkeit, mit der Michael Vick seine Offensive agieren ließ, waren die Redskins-Verteidiger völlig überfordert. Alleine in der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer 53 Spielzüge der Eagles, die sich nach der frühen 7:0-Führung der Redskins (75 Yards Fumble Return-Touchdown von DeAngelo Hall) bis kurz nach Beginn des dritten Viertels eine 33:7-Führung beim amtierenden NFC-East Champion erspielten.

Philadelphias neuer Coach Chip Kelly hatte diese dominante Offensive bereits in seiner College-Zeit bei der University of Oregon spielen lassen, wo sein Team 87 Prozent Ballbesitz hatte. "Sowas habe ich noch nie erlebt", sagte Michael Vick. "Als das erste Viertel vorbei war, dachte ich, es wäre bereits Halbzeit. Ich dachte nur: 'Das wird eine lange Saison'".

"Das war das erste Mal seit dem College, dass ich Sauerstoff genommen habe", schlug Eagles-Center Jason Kelce in die gleiche Kerbe wie sein Quarterback. "Das laugt dich wirklich aus, aber ich glaube, es laugt die Defensive noch mehr aus. "Ich denke, wir werden im Verlauf der Saison noch mehr Spieler mit Krämpfen sehen."

Washington hatte vor der Pause keinen Laufspielzug in der Hälfte der Eagles. Quarterback Griffin III warf zum ersten Mal in seiner noch jungen NFL-Karriere mehr als eine Interception in einem Spiel. Und immer wieder sorgten unnötige Strafen dafür, dass die Redskins beinahe hoffnungslos ins Hintertreffen gerieten. Aber nur beinahe hoffnungslos...

Sechs Sekunden vor Ende des dritten Viertels brachte Alfred Morris die Redskins mit einem 5-Yard-Lauf auf 14:33 heran und im Schlussabschnitt drehte Griffin III noch einmal auf, aber näher als sechs Punkte konnte er sein Team mit seinen zwei Touchdowns nicht mehr an die Eagles heranführen.

"Man hat große Träume und man hat Alpträume", sagte Eagles-Besitzer Jeffrey Lurie nach dem Spiel. "Dies war ein großartiger Traum."

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