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Thursday Night Game: Eagles vs. Chiefs 16:26

Vicks Turnover lassen Chiefs jubeln

Von Sven Kittelmann
Freitag, 20.09.2013 | 07:49 Uhr
Linebacker Justin Houston (im Hintergrund) bereitete Michael Vick einen wahren Albtraumabend
© getty
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Die Philadelphia Eagles haben im Thursday Night Game gegen ihren alten Coach Andy Reid und dessen Kansas City Chiefs eine empfindliche 16:26-Heimniederlage kassiert. Insgesamt verzeichneten die Eagles vier Ballverluste, Quarterback Michael Vick wurde gleich sechsmal gesackt. Viereinhalb davon verbuchte Linebacker Justin Houston auf Seiten der Chiefs, die immer noch ungeschlagen sind.

Philadelphie Eagles (1-2) vs. Kansas City Chiefs (3-0) 16:26 (6:10, 0:6, 3:0, 7:10)

QB: Michael Vick (13/30, 201 YDS, 1TD, 2 INT, 1 Fumble) - Alex Smith (22/35, 273 YDS)

RB: LeSean McCoy (20 CAR, 158 YDS, 1 TD) - Jamaal Charles (20 CAR, 92 YDS, 1 TD)

WR: Jason Avant (5 REC, 87 YDS, 1 TD) - Donnie Avery (7 REC, 141 YDS)

Kansas City, das im Gegensatz zum Gegner in dieser Saison noch keinen einzigen Ballverlust zu verzeichnen hat, hat mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bereits jetzt mehr Siege auf dem Konto als in der Saison zuvor. Die Eagles litten besonders darunter, dass die eigene Offensive die von Reid-Nachfolger Chip Kelly propagierte schnelle Angriffstaktik nur teilweise umsetzte. Dafür sah die Defense etwas besser aus als in den Spielen zuvor.

Chiefs nutzen Geschenke der Eagles

Gleich das erste Field Goal der Chiefs war einer Unachtsamkeit der Eagles zu verdanken. Eigentlich war die erste Angriffserie Kansas Citys gestoppt, Returner Derrick Johnson ließ den Punt von Dustin Colquitt jedoch an der eigenen Acht-Yard-Linie abprallen - ein gefundenes Fressen für die Chiefs. Und wenig später deren Kicker Ryan Succop, der zum 3:0 vollendete.

Auch der nächste Spielzug brachte keine Entlastung. Als Wide Receiver Brent Celek einen kurzen Pass von Vick nicht festhalten konnte, pflückte ihn Eric Berry aus der Luft und brachte die Interception aus 38 Yards Entfernung in die Eagles-Endzone. Vicks Touchdown-Pass auf Jason Avant, den er selbst mit einem Lauf über 61 Yards begünstigt hatte, verkürzte schließlich noch im ersten Viertel auf 6:10, weil die versuchte Two-Point-Conversion fehlschlug.

Vor der Halbzeit schaffte es keines der beiden Teams, noch einmal in die Endzone des Gegners zu gelangen. Succop erhöhte mit zwei Field Goals zum 16:6 für die Chiefs. Die Eagles machten sich indes das Leben schwer: Houston eroberte einen Fumble, den Philadelphias Center Jason Kelce verloren hatte, Sean Smith fing einen für Riley Cooper gedachten Vick-Pass mustergültig ab.

Smith schaukelt das Spiel nach Hause

Nach der Pause hatten die Eagles und Vick gleich zweifach Glück, als vermeintliche Interceptions von den Referees zurückgepfiffen wurden. Im dritten Viertel war bis auf ein Field Goal von Alex Henery für die Eagles nichts Zählbares zu verzeichnen.

Dafür sorgten dann im letzten Abschnitt erneut die Chiefs, bei denen Quarterback Alex Smith nicht unbedingt mit spektakulären Würfen oder Läufen glänzte, das Spiel aber im Griff hatte.

Und mit Jamaal Charles verfügt das Team über einen kompetenten Running Back, der eine gelungene Angriffserie gleich zu Beginn des letzten Abschnittes mit einem Touchdown-Lauf abschloss und somit für die 23:9-Vorentscheidung sorgte.Zwar konnte Charles' Gegenüber LeSean McCoy diesen Touchdown mit einem langen 38-Yard-Lauf in die Endzone kontern, Alex Smith und die Chiefs ließen dem 23:16 allerdings eine acht Minuten dauernde Serie folgen, die in einem weiteren Field Goal endete und den Eagles noch drei Minuten auf der Uhr ließ.

Für den Abschluss sorgte dann erneut Vick-Nemesis Justin Houston, der den Eagles-Quarterback kurz vor Schluss nicht nur zu Boden riss, sondern ihm dabei auch den Ball abnahm. Während der angeschlagene Vick humpelnd das Stadion verließ, kniete Smith den dritten Sieg Kansas Citys ab.

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