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NFL-Roundup: Week 14

AFC-Showdown: Patriots fertigen Texans ab

Von SPOX
Dienstag, 11.12.2012 | 07:58 Uhr
Tom Brady warf im Monday Night Game 4 Touchdown-Pässe
© Getty
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Die New England Patriots fertigen im Monday-Night-Kracher die Houston Texans ab. In Week 14 feiern die Seattle Seahawks zudem einen unglaublichen 58:0-Kantersieg gegen die peinlichen Arizona Cardinals, die New York Giants schenken den New Orleans Saints lockere 52 Punkte ein. Die Washington Redskins gewinnen einen Overtime-Thriller gegen die Baltimore Ravens, obwohl Robert Griffin III verletzt ausscheidet. Die Pittsburgh Steelers liefern bei Ben Roethlisbergers Comeback gegen die San Diego Chargers eine katastrophale Leistung ab. Und Vikings-Star Adrian Peterson ist weiter nicht zu stoppen.

New England Patriots (10-3) - Houston Texans (11-2) 42:14 (14:0, 7:0, 7:7, 14:7)

QB: Tom Brady (21/35, 296 YDS, 4 TD) - Matt Schaub (19/32, 232 YDS, 1 INT)

RB: Stevan Ridley (18 CAR, 72 YDS, 1 TD) - Arian Foster (15 CAR, 46 YDS, 1 TD)

WR: Aaron Hernandez (8 REC, 58 YDS, 2 TD) - Andre Johnson (8 REC, 95 YDS)

Von wegen Showdown. Von wegen Statement-Game für die 11-1-Texans on Monday Night Football. Es wurde zu einer einzigen Demonstration von Tom Brady und den Patriots. Brady warf im ersten Viertel Touchdown-Pässe auf Aaron Hernandez (7 YDS) und Brandon Lloyd (37 YDS), nach vier Minuten im zweiten Viertel legte er einen 4-YD-Strike auf Hernandez nach. Schon stand es 21:0 für die Patriots.

In der zweiten Halbzeit ging die Brady-Show dann weiter. Der Superstar-Quarterback warf eine Bombe auf Donte Stallworth - 63 Yards, Touchdown, 28:0! Es war die totale Dominanz. Arian Foster brachte die Texans in der Folge mit einem 1-YD-Run zwar aufs Scoreboard, im letzten Viertel sorgten eine Fumble Recovery von Lloyd und ein 14-YD-Run von Stevan Ridley dann aber für eine 42:7-Führung von New England. Ein 1-YD-TD-Run von Backup-QB T.J. Yates war kurz vor dem Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Das Matchup der beiden besten Offenses der NFL war ein komplettes Mismatch. Die Patriots gewannen nicht nur ihr siebtes Spiel in Folge und rückten im Kampf um den No. 1 Seed bis auf ein Spiel an Houston heran, sie bewiesen eindrucksvoll, welches Team in der AFC wie ein Super-Bowl-Team aussieht. Und alle, die trotz ihrer Bilanz an den Texans gezweifelt haben, werden sich nach diesem Spiel bestätigt sehen.

Brady hat jetzt in 45 Spielen in Folge einen TD-Pass geworfen, es ist der drittlängste Streak in der NFL-Historie. Und seine Frau Gisele brachte am letzten Mittwoch das dritte Kind (Vivian Lake) zur Welt. "Ihr geht es sehr gut. Es war eine großartige Woche, mit einem großartigen Abschluss", sagte Brady.

Für Houston ging nicht nur eine 6-Spiele-Siegesserie zu Ende, man muss in der AFC South sogar aufpassen, nicht noch von Indianapolis eingeholt zu werden. Die Texans haben zwar noch einen 2-Spiele-Vorsprung, aber sie müssen noch zweimal gegen die Colts ran. "Wir haben den Hintern versohlt bekommen", meinte Coach Gary Kubiak nach der Klatsche in Foxborough.

Seattle Seahawks (8-5) - Arizona Cardinals (4-9) 58:0 (10:0, 28:0, 13:0, 7:0)

QB: Russell Wilson (7/13, 148 YDS, 1 TD, 1 INT) - John Skelton (11/22, 74 YDS, 4 INT)

RB: Marshawn Lynch (11 CAR, 128 YDS, 3 TD) - Beanie Wells (6 CAR, 18 YDS)

WR: Zach Miller (2 REC, 29 YDS, 1 TD) - Rob Housler (7 REC, 36 YDS)

Unfassbar. Dass die miesen Cardinals bei den vor allem so heimstarken Seahawks im CenturyLink Field nichts zu bestellen haben würden, war klar. Aber 0:58?! Schon zur Pause stand es: 38:0 Seahawks. Nach einem unspektakulären Beginn durch ein 31-YD-FG von Steven Hauschka sorgten zwei Marshawn-Lynch-TD-Runs für das frühe 17:0.

Danach trug Cornerback Richard Sherman eine Interception 19 Yards zum TD zurück, und wenig später erzielte Seattle per Fumble Recovery durch Malcolm Smith in der Endzone das 31:0. Perfekter Abschluss der ersten Hälfte war dann sechs Sekunden vor Ende des zweiten Viertels ein 24-YD-TD-Pass von Russell Wilson auf Zach Miller.

Lynch legte in Halbzeit zwei noch seinen dritten TD-Run nach, auch Leon Washington fand noch mal die Endzone. Wenn Seattle sich nicht noch zweimal mit kurzen Hauschka-Kicks hätte "begnügen" müssen, hätten es auch leicht über 60 Punkte werden können.

Aber auch so stellten die Seahawks, die insgesamt 8 Turnover forcierten, einen neuen Franchise-Punkte-Rekord auf (alte Marke: 56 gegen Buffalo 1977). Seattle bleibt damit in der NFC West an San Francisco dran und liegt absolut auf Wildcard-Kurs.

Wilson schrieb nebenbei NFL-Geschichte. Er wurde zum ersten Rookie-Quarterback seit dem Zusammenschluss 1970, der seine ersten sechs Heimspiele gestartet und gewonnen hat.

Die Cardinals haben nach ihrem 4-0-Start neun Spiele in Folge verloren, es ist ihre längste Pleitenserie seit 1944. Ihre QB-Probleme wurden einmal mehr deutlich. Skelton spielte unterirdisch und warf vier Interceptions. Bezeichnend: Star-Receiver Larry Fitzgerald hatte nur einen Catch für 2 Yards.

Um das 58:0 historisch einzuordnen: Es ist seit 1940 die Nummer 4 in der Shutout-Liste. Die Bears halten mit einem 73:0 gegen die Redskins (1940) den Rekord, zuletzt gab es ein ähnliches Spiel 2009, als die Patriots Tennessee 59:0 abfertigten.

New York Giants (8-5) - New Orleans Saints (5-8) 52:27 (14:7, 7:6, 14:14, 17:0)

QB: Eli Manning (22/35, 259 YDS, 4 TD, 2 INT) - Drew Brees (26/43, 354 YDS, 1 TD, 2 INT)

RB: David Wilson (13 CAR, 100 YDS, 2 TD) - Darren Sproles (5 CAR, 56 YDS, 1 TD)

WR: Victor Cruz (8 REC, 121 YDS, 1 TD) - Darren Sproles (4 REC, 28 YDS, 1 TD)

Was ein Statement des Champions! Die Giants benötigten einen Sieg, um in der NFC East den Vorsprung vor Dallas und Washington zu verteidigen - und die G-Men lieferten eine Show ab. Vor allem David Wilson. Der Rookie-Running-Back machte das Spiel seines Lebens.

Los ging es im ersten Viertel. Die Saints waren durch einen 73-YD-Interception-Return-TD von Elbert Mack gerade 7:0 in Führung gegangen, da markierte Wilson per 97-YD-Kickoff-Return-TD sofort den Ausgleich. Im dritten Viertel ließ er einen 6-YD-TD-Run folgen, und als i-Tüpfelchen auf seine Leistung lief er fünf Minuten vor dem Ende noch mal aus 52 Yards in die Endzone.

Wilson kam auf 327 All-Purpose-Yards und stellte damit einen Team-Rekord auf. Und: Er ist jetzt der erste NFL-Spieler, der in einem Spiel 200-Kickreturn-Yards und 100 Rushing-Yards erzielt hat. Eli Manning warf zudem TD-Pässe auf Victor Cruz, Hakeem Nicks, Domenik Hixon und Martellus Bennett. Für die Giants waren es die meisten Punkte seit 1986 (55 gegen Green Bay). Die Saints können die Playoffs nach der dritten Niederlage in Folge endgültig vergessen.

Washington Redskins (7-6) - Baltimore Ravens (9-4) 31:28 OT (14:7, 0:14, 6:0, 8:7, 3:0)

QB: Robert Griffin III (15/26, 246 YDS, 1 TD) - Joe Flacco (16/21, 182 YDS, 3 TD, 1 INT)

RB: Alfred Morris (23 CAR, 122 YDS, 1TD) - Ray Rice (20 CAR, 121 YDS, 1 TD)

WR: Pierre Garcon (5 REC, 87 YDS, 1 TD) - Anquan Boldin (3 REC, 78 YDS, 2 TD)

Was ein Spiel! Was eine Geschichte! Die Ravens sahen schon wie der sichere Sieger aus, als Ray Rice knapp fünf Minuten vor Schluss Baltimore mit seinem 7-YD-TD-Run 28:20 in Führung brachte. Als sich Robert Griffin III danach auch noch bei einem 13-YD-Scramble am Knie verletzte und raus musste, sah es nicht gut aus für Washington.

Aber dann kam Kirk Cousins... Der Rookie-Backup warf 28 Sekunden vor dem Ende erst einen 11-YD-TD-Pass auf Pierre Garcon und lief dann selbst für die Two-Point-Conversion in die Endzone. Ausgleich! In der Overtime bereitete dann ein starker Punt-Return von Richard Crawford (auch ein Rookie!) den 34-YD-Winner von Kai Forbath vor.

Durch den vierten Sieg in Folge bleiben die Redskins voll im Playoff-Rennen, aber nach dem Spiel gab es natürlich nur noch eine Frage: Wie geht es RG3? Und es gab gute Nachrichten: Alle Kreuzbandriss-Befürchtungen bestätigten sich nicht, Griffins Knie ist "nur" verstaucht. Ob er in der nächsten Woche gegen Cleveland spielen kann, ist ungewiss, aber eine schwere Verletzung konnte ausgeschlossen werden.

Die Ravens auf der anderen Seite haben zum ersten Mal seit 2009 zwei Spiele in Folge verloren. Im Kampf um ein Bye war es ein Rückschlag, in der AFC North kann aufgrund der Pleiten von Pittsburgh und Cincinnati aber normalerweise nichts mehr anbrennen.

Pittsburgh Steelers (7-6) - San Diego Chargers (5-8) 24:34 (0:3, 3:10, 7:14, 14:7)

QB: Ben Roethlisberger (22/42, 285 YDS, 3 TD, 1 INT) - Philip Rivers (21/41, 200 YDS, 3 TD)

RB: Jonathan Dwyer (8 CAR, 32 YDS) - Ryan Mathews (25 CAR, 65 YDS)

WR: Mike Wallace (7 REC, 112 YDS, 2 TD) - Denario Alexander (7 REC, 88 YDS, 2 TD)

San Diego hatte in der Regular Season noch nie in Pittsburgh gewonnen (0-14). Jetzt kamen die Chargers auch noch mit einem 4-Spiele-Losing-Streak im Gepäck ins Heinz Field. Die Playoffs sind weg, dass Coach Norv Turner und GM A.J. Smith gefeuert werden, scheint ein offenes Geheimnis, es sprach eigentlich nichts für die Chargers. Zumal Star-QB Ben Roethlisberger bei den Steelers sein Comeback feierte.

Und dann schaut man im letzten Viertel aufs Scoreboard und sieht: Pittsburgh-San Diego 10:34. Für die Steelers lief so ziemlich alles schief, was schief laufen kann. Die Offense brachte gegen eine überragende Chargers-Defense lange überhaupt nichts zustande. Shaun Suisham brachte Pittsburgh kurz vor der Pause immerhin mit einem 49-Yarder auf die Anzeigetafel, aber San Diego antwortete zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem beeindruckenden Drive über 9:32 Minuten - abgeschlossen von einem 3-YD-TD-Pass von Philip Rivers auf Malcom Floyd.

Direkt danach traf ein Roethlisberger-Screen-Pass Tight End David Paulson am Hintern, der Ball rollte in die Endzone und Quentin Jammer sicherte sich den Fumble-Return-TD. Zweiter Touchdown innerhalb von 12 Sekunden. 27:3 Chargers. Game over.

Pittsburgh spielt weiter eine seltsame Saison. Die Steelers haben jetzt gegen Oakland, Tennessee, Cleveland und San Diego verloren. "Ich habe keine Ahnung, warum wir so unkonstant sind", sagte Roethlisberger nach dem Spiel. Positiv: Im Kampf um die letzte Wildcard in der AFC hat sich nichts geändert. Es wird auf das direkte Duell mit den Bengals in Week 16 ankommen.

Minnesota Vikings (7-6) - Chicago Bears (8-5) 21:14 (14:0, 0:7, 7:0, 0:7)

QB: Christian Ponder (11/17, 91 YDS, 1 INT) - Jay Cutler (22/44, 260 YDS, 1 TD, 2 INT)

RB: Adrian Peterson (31 CAR, 154 YDS, 2 TD) - Matt Forte (13 CAR, 85 YDS)

WR: Michael Jenkins (4 REC, 36 YDS) - Brandon Marshall (10 REC, 160 YDS, 1 TD)

Jeder weiß, was die Vikings machen: Adrian Peterson den Ball geben. Und trotzdem kann ihn niemand stoppen! Es ist der helle Wahnsinn, was Peterson für eine Saison spielt. Und das, obwohl sein Kreuzbandriss nicht mal ein Jahr her ist. Gegen die Bears hatte Peterson schon vor Ende des ersten Viertels wieder 100 Rushing-Yards auf dem Konto. Es war sein siebtes 100-YD-Rushing-Game in Folge. Peterson steht damit bei 1600 Rushing-Yards, eine 2000-YD-Saison ist tatsächlich möglich. "Ich denke darüber nach", gab Peterson zu.

Die Bears sind nach der vierten Niederlage in fünf Spielen im freien Fall. Jay Cutler musste einen hammerharten Hit von Everson Griffen einstecken und konnte das Spiel nicht beenden. Cutler zog sich eine Nackenverletzung zu.

San Francisco 49ers (9-3-1) - Miami Dolphins (5-8) 27:13 (0:0, 6:3, 7:3, 14:7)

QB: Colin Kaepernick (18/23, 185 YDS) - Ryan Tannehill (17/33, 150 YDS, 1 TD)

RB: Frank Gore (12 CAR, 63 YDS, 1 TD) - Reggie Bush (14 CAR, 65 YDS)

WR: Michael Crabtree (9 REC, 93 YDS) - Anthony Fasano (2 REC, 9 YDS, 1 TD)

Die Dolphins hielten lange gut mit, das Spiel war erst nach einem 50-YD-TD-Run von QB Colin Kaepernick 2:10 Minuten vor Ende zugunsten der 49ers entschieden. SF-Linebacker Aldon Smith verbuchte zwei weitere Sacks und steht damit bei 19,5. Er liegt nur noch drei Sacks hinter dem NFL-Rekord von Michael Strahan aus dem Jahr 2001.

 

Green Bay Packers (9-4) - Detroit Lions (4-9) 27:20 (0:7, 10:7, 7:3, 10:3)

QB: Aaron Rodgers (14/24, 173 YDS) - Matthew Stafford (27/45, 264 YDS, 1 TD, 1 INT)

RB: Alex Green (13 CAR, 69 YDS) - Mikel Leshoure (14 CAR, 49 YDS)

WR: Randall Cobb (7 REC, 102 YDS) - Calvin Johnson (10 REC, 118 YDS)

Die Packers lagen Anfang des zweiten Viertels erst mal 0:14 hinten. Ein 4-YD-Run von Matthew Stafford und ein 3-YD-Pass auf Tony Scheffler hatten für die Lions-Punkte gesorgt. Dann kam Green Bay aber zurück. Die Big Plays waren ein 43-YD-Fumble-Return-TD von Mike Daniels, ein 27-YD-TD-Run von Aaron Rodgers (längster seiner Karriere) und im letzten Viertel ein 14-YD-TD-Run von Dujuan Harris zum 24:17.

Dass Rodgers zum ersten Mal in 36 Spielen im Lambeau Field ohne TD-Pass blieb, konnte Green Bay verschmerzen. Wenn die Packers in der nächsten Woche in Chicago gewinnen, haben sie die NFC North vorzeitig für sich entschieden. Die Lions kassierten ihre fünfte Niederlage in Folge. Und sie gaben zum dritten Mal in Folge einen Vorsprung von mindestens 10 Punkten aus der Hand - das bedeutet Einstellung eines NFL-Rekords.

Cincinnati Bengals (7-6) - Dallas Cowboys (7-6) 19:20 (10:3, 3:7, 6:0, 0:10)

QB: Andy Dalton (20/33, 206 YDS, 1 TD, 1 INT) - Tony Romo (25/43, 268 YDS, 1 TD, 1 INT)

RB: BenJarvus Green-Ellis (12 CAR, 89 YDS) - DeMarco Murray (21 CAR, 53 YDS, 1 TD)

WR: Andrew Hawkins (6 REC, 44 YDS, 1 TD) - Dez Bryant (4 REC, 50 YDS, 1 TD)

Ein Teamkollege (Jerry Brown) tot, ein anderer (Josh Brent) in Haft, weil er für den tragischen Autounfall verantwortlich war. Aber Dallas schaffte es irgendwie, trotz der brutalen Situation das Spiel zu gewinnen. Dan Bailey schoss die Cowboys in der letzten Sekunde mit einem 40-YD-FG zum Sieg.

Carolina Panthers (4-9) - Atlanta Falcons (11-2) 30:20 (7:0, 9:0, 7:7, 7:13)

QB: Cam Newton (23/35, 287 YDS, 2 TD) - Matt Ryan (39/49, 342 YDS, 2 TD, 1 INT)

RB: Cam Newton (9 CAR, 116 YDS, 1TD) - Michael Turner (7 CAR, 14 YDS, 1 TD)

WR: Greg Olsen (4 REC, 55 YDS, 1 TD) - Roddy White (9 REC, 117 YDS, 1 TD)

Cam Newton war unstoppable! Nach seinem 72-YD-TD-Run führten die Panthers Anfang des dritten Viertels gegen die 11-1-Falcons mit 23:0. Es war ein echter Schocker. Beweis dafür, dass es der Tag der Panthers war: Sie gewannen sogar zum ersten Mal in der ganzen Saison den Coin Toss...

Jacksonville Jaguars (2-11) - New York Jets (6-7) 10:17 (0:0, 3:0, 0:10, 7:7)

QB: Chad Henne (21/43, 185 YDS, 2 INT) - Mark Sanchez (12/19, 111 YDS)

RB: Montell Owens (14 CAR, 91 YDS, 1TD) - Bilal Powell (19 CAR, 78 YDS, 1 TD)

WR: Justin Blackmon (6 REC, 57 YDS) - Jeremy Kerley (4 REC, 27 YDS)

Auf fast wundersame Art und Weise haben die Jets weiter Playoff-Chancen. Vor allem auch wegen ihres leichten Restprogramms (TEN, SD, BUF). Das Team von Rex Ryan brachte zwar in der zweiten Woche in Folge keine Punkte in Halbzeit eins zustande, aber das machte am Ende auch nichts. Gegen die miesen Jaguars reichte eine gute Rushing-Attack mit Shonn Greene und Bilal Powell (zusammen 155 YDS, 2 TD). Mark Sanchez musste gar nicht viel machen.

Indianapolis Colts (9-4) - Tennessee Titans (4-9) 27:23 (7:7, 0:13, 14:0, 6:3)

QB: Andrew Luck (16/34, 196 YDS, 1 TD, 2 INT) - Jake Locker (22/35, 262 YDS, 1 TD, 2 INT)

RB: Vick Ballard (19 CAR, 94 YDS) - Chris Johnson (19 CAR, 44 YDS)

WR: Reggie Wayne (6 REC, 64 YDS, 1 TD) - Kenny Britt (8 REC, 143 YDS)

Zwei Adam-Vinatieri-Field-Goals entschieden das Spiel im letzten Viertel für die Colts. Indy, letzte Saison noch 2-14, braucht nur noch einen Sieg, um den Playoff-Einzug perfekt zu machen. Andrew Luck steht jetzt bei sechs Fourth-Quarter-Comebacks und hat damit Ben Roethlisberger (2004) und Vince Young (2006) überholt. Und er hat mal eben Peyton Manning in puncto Passing Yards als Rookie übertroffen. Luck (3792) braucht keine 300 YDS mehr, um den NFL-Rookie-Rekord von Cam Newton zu schlagen.

Cleveland Browns (5-8) - Kansas City Chiefs (2-11) 30:7 (3:7, 7:0, 10:0, 10:0)

QB: Brandon Weeden (17/30, 217 YDS) - Brady Quinn (10/21, 159 YDS, 1 INT)

RB: Trent Richardson (18 CAR, 42 YDS, 2 TD) - Jamaal Charles (18 CAR, 165 YDS, 1 TD)

WR: Josh Gordon (8 REC, 86 YDS) - Dwayne Bowe (2 REC, 70 YDS)

Dritter Sieg in Folge für die Browns. Und der höchste Sieg seit 2003. Trent Richardson lief zweimal aus 1 Yard in die Endzone und hält damit bei 9 TD-Runs für die Saison. Heißt: Er hat den Browns-Rookie-Rekord von Hall of Famer Jim Brown eingestellt.

Tampa Bay Buccaneers (6-7) - Philadelphia Eagles (4-9) 21:23 (0:0, 0:10, 7:0, 14:13)

QB: Josh Freeman (14/34, 189 YDS, 2 TD) - Nick Foles (32/51, 381 YDS, 2 TD)

RB: Doug Martin (28 CAR, 128 YDS, 1TD) - Nick Foles (3 CAR, 27 YDS, 1 TD)

WR: Vincent Jackson (6 REC, 131 YDS, 1 TD) - Jeremy Maclin (9 REC, 104 YDS, 1 TD)

Nach acht Niederlagen in Folge haben die Eagles mal wieder ein Spiel gewonnen. Und das auf dramatische Weise. Rookie-QB Nick Foles warf mit dem letzten Play des Spiels einen 1-YD-TD-Pass auf Jeremy Maclin.

Buffalo Bills (5-8) - St. Louis Rams (6-6-1) 12:15 (3:0, 3:0, 6:7, 0:8)

QB: Ryan Fitzpatrick (25/33, 247 YDS, 1 TD, 1 INT) - Sam Bradford (19/39, 209 YDS, 1 TD, 1 INT)

RB: C.J. Spiller (7 CAR, 37 YDS) - Steven Jackson (19 CAR, 64 YDS, 1 TD)

WR: Scott Chandler (5 REC, 71 YDS) - Brandon Gibson (6 REC, 100 YDS, 1 TD)

Sam Bradford warf 48 Sekunden vor Schluss einen 13-YD-TD-Pass auf Brandon Gibson zum Sieg.

Monday Night Game

New England Patriots (9-3) - Houston Texans (11-1)

Der 14. Spieltag im Überblick

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