NFL-Sixpack zu Week 7

Eine Frage der Ehre

Von SPOX
Samstag, 20.10.2012 | 19:00 Uhr
Barack Obama (l.) und Mitt Romney befinden sich derzeit auf Wahlkampftour
© Getty
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Week 7 der NFL (So., 19 Uhr im LIVESCORE und auf ESPN America) nimmt dank des Duells zwischen den Jets und Patriots politische Dimensionen an. Pittsburghs Lazarett will bei den Bengals den Auswärtsfluch brechen und Giants-Rookie David Wilson hat die Hall of Fame im Visier.

Game of the Week: New England Patriots - New York Jets (So., 22.25 Uhr)

Ein Duell mit den Patriots ist für Rex Ryan wohl jedes Jahr wie Weihnachten und Ostern zusammen. Der Jets-Coach dürfte diesmal wohl mehr als amüsiert darüber sein, dass seine, von Verletzungen geplagte Truppe dieselbe Bilanz vorweist wie New England.

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Im direkten Duell erwartet Ryan deshalb vor allem eines: "Sie sollten ruhig wissen, dass ich fest davon überzeugt bin, dass wir sie besiegen werden. Wenn du die Division gewinnen willst, muss man sie schlagen."

Auch zum Lieblingsthema der Medien lieferte Ryan unter der Woche neues Futter. Es sei durchaus denkbar, dass Tim Tebow gegen die Patriots angesichts der Verletzungssorgen als Running Back eingesetzt wird.

"Er kennt diese Position und hat die notwendige Power, um sich seinen Weg zu bahnen", so der Jets-Coach. Apropos Tebow: Der Quarterback in Warteposition soll sich seine bekannte "Tebowing"-Geste als Marke schützen haben lassen. Die Jets-Fans können brandneues Tebow-Merchandising sicherlich kaum noch erwarten.

Auf Seiten der Patriots nimmt Tom Brady das Duell mit dem Division-Konkurrenten deutlich gelassener: "Wir stehen sicherlich nicht da, wo wir gerne sein würden. Aber wir haben erst sechs Spiele hinter uns. Noch ist alles möglich."

Für besondere Brisanz sorgen die politischen Verbindungen beider Klubs. New Englands Besitzer Robert Kraft unterstützte Barack Obamas Wahlkampf mit finanziellen Mitteln. Sein Gegenüber Woody Johnson spendete für Mitt Romney. Dass der Republikaner eigentlich Patriots-Fan ist, lassen wir jetzt einfach mal unter den Tisch fallen.

Hospital of the Week: Pittsburgh Steelers

Es läuft einfach nicht für die Steelers. Das Team um Ben Roethlisberger steht momentan bei einer negativen Bilanz (2-3) und muss in Week 7 zu den Bengals. Das klingt zwar auf den ersten Blick machbar. Allerdings hat Pittsburgh in dieser Saison bislang alle Auswärtsspiele verloren.

Dazu kommt, dass den Steelers langsam aber sicher die Spieler ausgehen. Gegen Cincinnati muss Headcoach Mike Tomlin wohl auf Rashard Mendenhall (Achillessehne) und Isaac Redman (Knöchel) verzichten, die beide in der Woche nicht trainieren konnten.

Doch die beiden haben im Steelers-Lazarett mit Star-Safety Troy Polamalu (Wade), Marcus Gilbert (Knöchel) und Chris Carter (Knie) namhafte Gesellschaft. Zumindest besteht bei Maurkey Pouncey die Hoffnung, dass er mit von der Partie ist. Der Center hat derzeit mit Knieproblemen zu kämpfen.

Belief of the Week: Jason Witten

Wenn man einen 2-3-Start hinter sich hat, sollte man eigentlich das Wort "Super Bowl" nicht in den Mund nehmen. Cowboys-Besitzer Jerry Jones schert sich aber bekanntermaßen nicht um Konventionen und erklärte im Radio: "Dallas entwickelt sich zu einem Championship-Team. Und zwar nicht im nächsten, sondern in diesem Jahr. Das will ich endlich mal klarstellen."

Mehr Druck geht eigentlich gar nicht. Trotzdem fühlt sich Jason Witten von der Ansage seines Chefs eher angestachelt. "Jeder in der Kabine sollte daran glauben. Wenn nicht, muss er seine Sachen packen und verschwinden", so Dallas' Tight End.

"Die Giants haben bei 7-7 im letzten Jahr sicherlich auch nicht gedacht, wo ihre Saison endet. Aber so läuft die NFL eben." Der nächste Stopp für die Cowboys auf dem Weg zum Super Bowl ist in Carolina.

Quote of the Week: David Wilson

Selbstvertrauen ist schon etwas Schönes. Das Problem an der Sache: Bei zu viel Selbstvertrauen verliert man schnell den Boden unter den Füßen.

Beispiel gefällig? Giants-Rookie David Wilson ist sich sicher, wo er nach seiner aktiven Karriere landen wird. "Am Ende meiner Karriere werde ich in der Hall of Fame sein. Ich weiß, was ich kann." Sein Motto lautet dementsprechend: "The sky is the limit."

Ziemlich große Worte von einem Running Back, der auf seiner angestammten Position bislang noch keine Wunderdinge vollführen konnte. Allerdings erhielt er von den Offiziellen zuletzt Lob für seine Kickoff-Return-Qualitäten.

Zumindest seine verbalen Fähigkeiten sind schon jetzt auf Hall-of-Fame-Niveau. Auf die Frage, woher seine Überzeugung kommt, antwortete Wilson: "Ich bin wie ein Verhütungsmittel. Man muss mir einfach vertrauen."

Celebration of the Week: Nate Burleson

Von Fans geliebt, von den Liga-Offiziellen mehr oder weniger ungern gesehen: Der Touchdown-Jubel sorgte bereits in der Vergangenheit für einige Diskussionen.

Das neueste Kapitel dazu schrieb am letzten Wochenende Detroits Nate Burleson. Der Wide Receiver tat gegen die Eagles nach seinem Touchdown so, als würde er einen Vogel - oder passenderweise einen Adler - mit einer Knarre erschießen.

Er wollte damit den Lions nach eigenen Aussagen eine Art Bad-Boy-Image verleihen. Außerdem hätte er ja auch eine "Wasserpistole" in der Hand halten können. Die NFL fand die Erklärung wohl nicht so schlüssig. Die Folge: Burleson muss 10.000 Dollar als Strafe zahlen.

Trotzdem kündigte der 31-Jährige vor der Partie gegen die Bears an: "Ich habe mir auch für Chicago etwas überlegt. Ich werde damit wegen der Strafe sicherlich nicht aufhören." Man darf gespannt sein...

Stats of the Week: Jacksonville Jaguars

Die Jaguars haben schon wieder die Rote Laterne der AFC South inne. Ein Blick auf die Statistiken offenbart das ganze Debakel in Jacksonville. Total Offense: letzter Platz. Passing Yards per Game: letzter Platz. Scoring: letzter Platz.

Dass sie zudem nur drei Sacks auf dem Konto haben, passt ins Bild. Es dürfte also niemanden überraschen, dass die Stimmung bei den Jaguars vor der Partie bei den Oakland Raiders auf dem Tiefpunkt ist.

"Es ist jedes Jahr dasselbe. Offensichtlich arbeiten wir nicht hart genug und machen zu viele Fehler. Aber wir dürfen auf keinen Fall auf ein Wunder warten", so Running Back Maurice Jones-Drew.

NFL: Week 7 im Überblick

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